"Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e.V."
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SOS - Seenot - SOS

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit einem kleinen Schiff mit rund 100 anderen Urlaubern auf dem Meer. Der Besuch einer Insel ist heute Programm. Nach einer knappen Stunde Fahrt kommt Wind kommt auf, es wird stürmisch. Die Wellen sind plötzlich höher als das Boot.

Jetzt fällt auch noch der Dieselmotor aus, weil die Treibstoffpumpe bei diesem Seegang versagt. Der Kapitän funkt um Hilfe, doch es ist kein anderes Boot in der Nähe. Das Gesicht wird zuerst grün, dann kommt das Essen, dann die Galle: Seekrankheit. Nach einer Stunde, die wie ein ganzer Tag erscheint, ist Hilfe in Sicht in Form eines Fischerboots.

Das Fischerboot schleppt uns in Richtung des nächsten Hafens. Doch plötzlich, das Land ist noch nicht in Sicht, stoppt das Fischerboot. Es gibt eine Anweisung der Hafenkommandantur: Alle Passagiere dürfen nicht an Land, sie sollen auf See über Bord geworfen werden. Nur das Schiffspersonal darf in den Hafen.

Sie meinen, das ist Fantasie? Nein, den ersten Teil mit dem Boot in Seenot musste ich persönlich selbst erleben (da waren noch nicht mal Schwimmwesten für jeden an Bord), der zweite Teil passiert in ähnlicher Form heute (!) im Mittelmeer.

Jetzt verstehen Sie vielleicht, wie verzweifelt Menschen sind, die im "Fischernachen" übers Meer wollen. Mütter, die zusehen wie die eigenen Babys entweder verhungern oder von modernen Sklavenhändlern im Niger "auf der Flucht" erschossen werden. Die Waffen und die Munition dafür bezahlt die Europäische Union. Und wenn Sie es denn übers Meer geschafft haben (in den letzten 4 Wochen sind rund 800 Menschen ertrunken dabei), werden Sie von irgendeinem Politiker, der "zufälligerweise" Minister oder Ministerpräsident ist, wieder an den Ausgangspunkt zurückgeschickt.

Für die Menschen in Gonsin und Umgebung kaufen wir diese Woche einen gebrauchten Traktor samt Anhänger und modernen Anbaugeräten. Knapp 10.000 € wird das kosten. Damit kann man auf dem reichlich vorhandenen Ackerland die Ernte steigern. Bis jetzt wird Saatgut und Feldfrüchte auf dem Kopf befördert, der Boden mit dem sog. "Sauzahn" bearbeitet.

Damit besteht die Möglichkeit, dass wieder ein paar Menschen mehr sich nicht mehr der Gefahr aussetzen müssen, zuerst nicht erschossen zu werden, um danach zu ertrinken. Allerdings befürchte ich, dass ich Sie noch für lange Zeit um Geldspenden bitten muss, denn Afrika ist groß und den Klimawandel konnten Sie gerade selbst erleben.

Bernhard Schilling
stv. Vorsitzender

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