LKWKonvoi der Hoffnungweltkugel

Heimat

Heimat ist ein oft strapaziertes Wort, doch was bedeutet es? Heimat verbinden wir mit Sachen wie Volksmusik, Trachtenverein und Heimatmuseum. Aber auch schreckliche Erlebnisse wie Vertreibung, Flucht und Zwangsarbeit sind für manche mit dem Begriff Heimat verknüpft.

200710100001-tirol Für Flüchtlinge bedeutet Heimat oft das Land, die Region, das Dorf oder die Nachbarn, die sie zwangsweise verlassen mussten. Für manche Mitmenschen unter uns bedeutet Heimat einfach das Land in der Nähe der Donau, das heute rumänisch, serbisch, kroatisch oder ungarisch ist, Dörfer wie Ofalu, Hidasch, Tschawal oder Scheumar.

Jetzt leben wieder neue Flüchtlinge in Deutschland und in Europa, Flüchtlinge aus Asien und Afrika, politische Flüchtlinge, Kriegsflüchtlinge, Flüchtlinge vor dem Hunger.

Manchen dieser Flüchtlinge können wir nur helfen, in dem wir versuchen, ihnen hier eine neue Heimat zu geben. Wenn es so ist, dann sollten wir das auch tun. Denn "nur so zum Spaß" haben diese Menschen nicht unter Lebensgefahr ihre Heimat aufgegeben. Das sollten besonders diejenigen unter uns wissen, die selbst (oder ihre Eltern) nach dem zweiten Weltkrieg vertrieben wurden.

Andere kommen schlicht aus einer vielleicht lebensbedrohlichen wirtschaftlichen Notlage zu uns. Wenn auf den Feldern nichts mehr wächst, der Fluß auch in der Regenzeit kein Wasser mehr hat, Kinder verdursten oder verhungern, dann wird jede Mutter ihr Bündel schnüren und versuchen etwas besseres zu finden.

Da sind Mütter in Europa und Afrika unabhängig jeglicher Hautfarbe und Abstammung genau gleich. Wenn es um das Leben des eigenen Kindes geht, wartet man nicht auf "bedrucktes Papier" mit der Überschrift Reisepass oder Einreiseerlaubnis.

Doch mit ein bisschen Schulbildung, Lesen, Schreiben und Rechnen, wären viele viele Menschen in Afrika in der Lage, aus den durchaus schlechten Bedingungen im Umfeld noch genügend zu erwirtschaften, um ein auch für europäische Verhältnisse normales Leben führen zu können.

Aber um Schulbildung zu bekommen, muss man eine Schule besuchen. Eine Schule besuchen kann man nur, wenn es in erreichbarer Entfernung eine Schule gibt. Was nützt die Schule in 50 km Entfernung, wenn ich täglich zu Fuß dorthin gehen muss?

20170502103359-schule-yaorghin-burkina-faso.jpg Deshalb werden wir dieses Jahr zwei Schulen bauen! Zwei kleine Schulen in Burkina Faso, eine Grundschule und eine Hauptschule. (Zum Verständnis: das Schulsystem in Burkina Faso entspricht nicht der deutschen sondern eher der französischen Einteilung. Alle Kinder gehen zunächst in eine Grundschule, danach in ein sog. College, auch Fachschule genannt. Danach beginnt die berufliche Arbeit oder es wird die Hauptschule -entspr. bei uns die Oberstufe des Gymnasiums- besucht, um die Universitätszulassung zu bekommen). Damit wird auch den intelligenten Schülern die Möglichkeit geboten, im eigenen Land (in der Heimat!) zu Lernen und auch später in einer Führungsposition oder als Lehrer im eigenen Land tätig zu sein. Eine notwendige Voraussetzung, wenn es dort wirtschaftlich aufwärts gehen soll.

Bei der Grundschule wird in diesen Tag das Dach montiert, bei der Hauptschule (gymnasiale Oberstufe) rechnen wir täglich mit der Genehmigung des Zuschusses aus dem Entwicklungshilfeministeriums. Nach Eingang dieser Genehmigung kann sofort mit dem Bau begonnen werden.

20170506113825-schule-yaorghin-burkina-faso.jpg Aus Ihren Spenden müssen dann noch 14.000 € finanziert werden. Diese einmaligen 14.000 € werden 80 Schülern und Schülerinnen jährlich den Schulabschluss der Hochschulreife (Abitur) ermöglichen. Damit haben diese jungen Menschen eine Perspektive für die Zukunft in ihrer Heimat und mittelbar viele andere Menschen auch.

Und auch hier garantieren wir Ihnen gegenüber die vollständige Verwendung der Spenden für den Schulbau durch den ehrenamtlichen Einsatz unserer Mitglieder Dr. Rolf Pflücke und Stephané Souli vor Ort während und nach der Bauausführung!

Oberhausen-Rheinhausen, 21.05.2017

Bernhard Schilling

Terminkalender:

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wann: 08.07.2017
8:00 bis 12:00 Uhr
wo: Weiherweg 22, 68794 Oberhausen-Rheinhausen
Bei der nächsten großen Sammelaktion bitten wir wieder um gute, gebrauchsfähige Sachspenden. Technische Geräte sollten den aktuellen Standards entsprechen, denn sonst lohnen die Transportkosten nicht. Wir bringen Ihre Sachspenden direkt zu bedürftigen Menschen in Südosteuropa!
Große Sachspendensammlung
wann: 26.08.2017
8:00 bis 12:00 Uhr
wo: Weiherweg 22, 68794 Oberhausen-Rheinhausen
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