Initiative für die Ärmsten der Armen
Werdegang der Initiative von Hans-Peter Dentler
1998
lernte ich in der Klinik in Colombo die damals 12-jährige Waluka kennen, sie ist an Morbus Recklinghausen (Elefantenfuß) erkrankt. Zweimal holte ich sie hier nach Heidelberg zur Operation. Die Kosten der ersten Operation, Flugkosten für 2 Personen usw. finanzierte ich selbst. Die zweite Operation konnte über Spenden finanziert werden.
1999
Kauf und Überführung eines Wohnwagens in die Türkei. Den Wohnwagen übergab ich einer bis dahin unbekannten Familie, die durch das schwere Erdbeben einen Sohn sowie ihr Hab und Gut verloren hat. Finanzierung ausschließlich mit eigenen Mitteln.
2000
Suche eines Rollstuhles für das 3-jährige Mädchen Cecilia aus Sri Lanka die mit fehlenden Armen und fehlendem zweiten Bein geboren wurde und in einem Heim der Mutter Theresa in Colombo lebt. Der Rollstuhl wurde als begleitetes Fluggepäck nach Colombo transportiert und dem Mädchen ausgehändigt.
Versand des ersten 12-Meter-Containers nach Sri Lanka mit Hilfsmittel (Rollstühlen, Toilettenstühlen, Gehhilfen, Krücken, Prothesen, Behinderten-Fahrrädern usw.) von Karlsruhe nach Colombo mit anschließender persönlicher Verteilung an die behinderten Kinder und Erwachsenen. Finanzierung ausschließlich mit eigenen Mitteln.
2001
Versand des zweiten 12-Meter-Containers nach Sri Lanka mit Hilfsmitteln (wie oben plus Dekubitusmatratzen, Brillen, Hörgeräten usw.) von Karlsruhe nach Colombo mit anschließender persönlicher Verteilung. Finanzierung mit Spenden und eigenen Mitteln.
2002
Zwei Hilfseinsätze in Rumänien, wobei behinderte Kinder und Erwachsene mit Rollstühlen Gehhilfen, Krücken und Toilettenstühlen versorgt wurden. Der erste Einsatz wurde in Kooperation mit der „Hilfe für Osteuropa“ durchgeführt. Diese übernahm den Transport. Ich stellte die Hilfsmittel zur Verfügung und führte die Verteilung an die Behinderten vor Ort durch. Der zweite Einsatz diente einer Psychiatrischen Klinik in der ich u.a. vorhandene, defekte Rollstühle und Toilettenstühle repariert habe. Dieser Einsatz wurde ausschließlich mit eigenen Mitteln finanziert.
Versorgung von 6 Behinderten in Peru mit 4 Rollstühlen und zwei Gehhilfen. Das Hilfsmaterial wurde als begleitetes Fluggepäck von zwei in Deutschland lebenden Peruanern in ihr Land mitgenommen und dort den Behinderten übergeben.
Im Juli übergaben wir der Deutsch-Afghanischen-Initiative aus Freiburg für Behinderte in Afghanistan kostenlos, 30 Rollstühle, 27 Gehhilfen, 5 Toilettenstühle, 20 Paar Krücken und Ersatzteile.
Versand des dritten 12-Meter-Containers mit Hilfsmittel (wie 2001) von Karlsruhe nach Colombo/Sri Lanka mit anschließender persönlicher Verteilung an die Behinderten. Finanzierung mit Spenden und eigenen Mitteln.
2003
Reise nach Afghanistan. Untersuchung, ob unser zukünftiges Hilfsangebot (Containerlieferung 2003) notwendig, sinnvoll und durchführbar ist (siehe Einsatzbericht vom 22.03.2003). Verteilung der restlichen Hilfsmittel, die im Juli 2002 der Deutsch- Afghanischen-Initiative übergeben wurden. Finanzierung der Reise mit eigenen Mitteln.
Am 15.05. übergaben wir der Europäischen Schule aus Karlsruhe für Behinderte in Sibiu (Rumänien) kostenlos 6 Rollstühle und 4 Gehhilfen.
Versand eines 12-Meter-Containers nach Afghanistan mit Hilfsmittel (wie oben beschrieben) nach Kabul mit anschließender persönlicher Verteilung (01.07.- 01.08.2003). Finanzierung: Die Containertransportkosten übernahm Caritas-International. Mietwagen, Fahrer, Diesel, Dolmetscher, Unterkunft und Flug mit eigenen Mitteln finanziert.
Versand des vierten 12-Meter-Containers nach Sri Lanka mit Hilfsmittel (wie 2001) nach Colombo mit anschließender persönlicher Verteilung (03.10.2003 – 17.11.2003) an behinderte Kinder und Erwachsenen. Finanzierung mit Spenden und eigenen Mitteln.
Start der Kooperation mit der Hilfsorganisation Konvoi der Hoffnung e. V., Adlerstr. 26, 68794 Oberhausen-Rheinhausen. Vereinsmitglied seit Anfang 2005.
2004
Reise nach Ruanda. Untersuchung, ob unser Hilfsangebot (Containerlieferung April 2004) notwendig, sinnvoll und durchführbar ist (siehe Einsatzbericht vom 13.02.2004). Finanzierung der Reise mit eigenen Mitteln.
Versand von 2 Stck. 20-Fuß-Containern nach Ruanda mit Hilfsmitteln (wie oben plus Prothesen, Kinderbuggys, usw.) am 05.04.2004 mit anschließender persönlicher Verteilung (siehe Einsatzbericht vom 16.07.2004). Finanzierung: Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort übernahm die Partnerschaft „Rheinland-Pfalz – Ruanda“ Der Flug wurde aus eigenen Mitteln finanziert.
Reise nach Peru (04.09.04 – 22.09.2004). Untersuchung, ob unser Hilfsangebot (Containerlieferung Oktober 2004) notwendig, sinnvoll und durchführbar ist. Finanzierung der Reise mit eigenen Mitteln.
Reise nach Sri Lanka (08.10.2004 – 23.10.2004). Besuch von Waluka (Mitnahme eines Rollstuhles), die in einer Notoperation das rechte Bein am Oberschenkel amputiert bekam und während des Krankenhausaufenthaltes ihren Vater durch einen Verkehrsunfall verlor. Organisation des 5. Containers mit Hilfsmitteln für Behinderte der im März 2005 geladen wird. Alle Kosten wurden aus eigenen Mitteln finanziert.
Versand eines 12-Meter-Containers nach Lima/Peru mit Hilfsmitteln (wie oben) am 01.10.2004 mit anschließender persönlicher Verteilung (siehe Einsatzbericht vom 03.01.2005). Finanzierung: Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort übernahm die Organisation „Tropfen auf den heißen Stein“. Der Flug/Unterkunft etc. wurde aus eigenen Mitteln finanziert.
2005
Versand des fünften 12-Meter-Containers nach Colombo/Sri Lanka mit Hilfsmitteln (wie 2003) mit anschließender persönlicher Verteilung (siehe Einsatzbericht vom 23.05.2005). Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort wurden durch Spenden finanziert. Der Flug/Unterkunft etc. wurde aus eigenen Mitteln finanziert.
Versand eines 12-Meter-Containers nach Lima/Peru mit Hilfsmitteln (wie oben) am 12.09.2005 mit anschließender persönlicher Verteilung (siehe Einsatzbericht vom 03.01.2005). Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort wurden durch Spenden finanziert. Meine Reisekosten habe ich selbst getragen.
2006
Versand eines 20-Fuß-Containers nach Kigali/Ruanda mit Hilfsmitteln (wie oben) am 06.02.2006 mit anschließender persönlicher Verteilung (24.04.2006 – 12.05.2006). Finanzierung: Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort übernahm die Partnerschaft „Rheinland-Pfalz – Ruanda“, die eigenen Reisekosten zahlte ich selbst.
Reise nach Sri Lanka zwecks Info- und Organisation bzgl. der nächsten Containerverschickung. Finanzierung der Flug-/Unterkunftskosten aus eigenen Mitteln.
Versand eines 12-Meter-Containers nach Peru mit Hilfsmitteln (wie oben) am 19.05.2006 von Antwerpen nach Callao/Peru mit anschließender persönlicher Verteilung (vom 16.06. – 22.07.2006). Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort wurden durch Spenden, meine Reisekosten wurden aus eigenen Mitteln finanziert.
Versand des sechsten 12-Meter-Containers nach Sri Lanka mit Hilfsmittel (wie 2003) nach Colombo mit anschließender persönlicher Verteilung (siehe Einsatzbericht vom 13.11.2006). Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort wurden durch Spenden finanziert. Meine Reisekosten habe ich selbst getragen.
2007
Versand eines 12-Meter-Containers nach Peru mit Hilfsmitteln (wie oben) am 09.02.2007 nach Callao/Peru mit anschließender persönlicher Verteilung (vom 04.03.- 02.04.2007). Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort wurden durch Spenden, die Flug-/Unterkunftskosten etc. wurden aus eigenen Mitteln finanziert.
Versand eines 20-Fuß-Containers nach Ruanda mit Hilfsmitteln (wie oben) am 14.05.2007 nach Kigali mit anschließender persönlicher Verteilung an die behinderten Kinder und Erwachsenen (Abreise am 06.07.2007). Die Containertransportkosten sowie die Kosten der Verteilung vor Ort übernimmt die Partnerschaft „Rheinland-Pfalz – Ruanda“. Meine Reisekosten trage ich selbst.
Versand eines 12-Meter-Containers nach Peru mit 1592 Rollstuhlhinterrädern, 59 Rollstühlen, 1 Toilettenstuhl und 16 Gehhilfen am 05.07.2007 nach Callao, Peru. Die Verteilung der Hilfsmittel an mindestens 872 Behinderte führt Caritas del Peru in eigener Regie durch. Die Containertransportkosten werden von der GTZ finanziert. Zusatzkosten für das Containerhandling werden vom Konvoi der Hoffnung e. V. übernommen.
Versand des (sechsten) 20“- Kauf-Containers nach Sri Lanka und Verteilung der Hilfsgüter im Oktober/November 2007. Der Container wurde mit Spendengeldern mit Fenster und einem Dach versehen, innen und außen frisch gestrichen, mit PVC-Boden belegt und dient so als „Lehrwerkstatt“ an einer Schule. Die Transportkosten zahlte die Firma Vogel-Sitze in Karlsruhe-Stupferich, die Reisekosten wurden von mir selbst finanziert.
2007 / 2008
Verladung und Versand eines 20“ – Containers nach Kenia am 6.12.2007, der (wegen der politischen Unruhen) erst nach Ostern 2008 von mir selbst verteilt wird. Die Transportkosten zahlt ebenfalls die Firma Vogel-Sitze. Reisenkosten werde ich selbst bezahlen.
Verladung und Versand des insgesamt 19. Containers (12 m) nach Peru am 18.12.2007, der im Februar/März 2008, im Anschluss an die Reise nach Bolivien zwecks Erkundung und Bewertung von Hilfsanfragen, wieder von mir selbst verteilt wurde (Abreise am 31.1.08, Rückkehr am 9.3.08). Die Transportkosten hat wieder die GTZ getragen. Reisekosten wurden von mir selbst finanziert.
Karlsruhe, den 10.03.2008 – Hans-Peter Dentler