Archiv für Juni 2009

24.06.2009 | 15 Pflegebetten verladen

Pflegezentrum Bethanien und HOSPIZ STUTTGART spenden
15 Pflegebetten für das Johanniter Krankenhaus in Nordost-Ungarn

Das Pflegezentrum Bethanien der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart und das Hospiz Stuttgart in der Stafflenbergstraße haben 15 funktionsfähige Pflegebetten, Rollstühle, Gehwägen und weitere Pflegeartikel an das Johanniter Krankenhaus in Nordost-Ungarn gespendet. Dort werden unter anderem über 300 Waisenkinder, die überwiegend aus der Ukraine stammen, versorgt.
Die Betten waren übrig, da das Pflegeheim zwanzig und das Hospiz Stuttgart sechs neue Pflegebetten bekommen haben. Diese erhöhen den Liegekomfort und gestalten die Zimmer der Bewohner wohnlicher. Außerdem bieten sie für die Pflegenden mehr Arbeitskomfort bei der Versorgung bettlägeriger Menschen. Die Koordination der Bettenabgabe übernahm der Heimleiter des Pflegezentrums Bethanien Jörg Treiber. Elf Betten konnten an Privatleute verschenkt werden, die restlichen 15 Betten sind am 23.06.09 von Ehrenamtlichen des Vereins „Konvoi der Hoffnung e. V“ auf einen großen Laster geladen worden und mittlerweile auf dem Weg nach Ungarn.
Zu den Beweggründen für das Engagement Bethaniens äußert sich der Heimleiter Jörg Treiber: „Allen konnte so geholfen werden. Hilfsbedürftige in Deutschland und das Johanniterkrankenhaus in Nordost-Ungarn konnten beschenkt werden und wir selbst haben nun neue, moderne Pflegebetten und ein leeres Bettenlager bekommen.“

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Auch Heimleiter Jörg Treiber packt mit an, wenn es darum geht, Bedürftigen zu helfen.

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v.l.n.r.: Alois Bräutigam, Manfred Rölleke, Helmut Huber vom Konvoi-Team und Herr Treiber bei der Verladung des ersten Pflegebettes.

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Die Arbeit für uns ist getan. Da wir nur den halben Lastzug geordert hatten, mussten wir die schweren Betten dreifach übereinander und die anderen Sachen oben drauf stapeln. Herzlichen Dank dem Pflegezentrum Bethanien für die Spende und den freiwilligen Helfern für die schwere Arbeit!

Das Pflegezentrum Bethanien
Im Jahre 1978 hat das Pflegezentrum Bethanien in Stuttgart Möhringen seine Arbeit aufge-nommen. In den großzügigen Räumen werden 218 Heimplätze angeboten. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden auf der Grundlage moderner Altenpflege und des christlichen Men-schenbildes gepflegt und betreut. In den letzten Jahren ist die Anzahl gerontopsychiatrisch ver-änderter Heimbewohner stark angestiegen. Diesen besonderen fachlichen Anforderungen stell-te sich das Pflegezentrum Bethanien 2005 mit dem Neubau eines gerontopsychiatrischen Fachbereichs (GPF) für 48 Bewohner/innen. Seit November 2007 gibt es einen Palliative-Care-Bereich. In diesem werden sterbende Menschen mit ihren besonderen Bedürfnissen fachkom-petent gepflegt und begleitet. Der Bereich hatte zunächst vier Betten wurde aber wegen der großen Nachfrage, nach entsprechenden Pflegeplätzen, zum Juni 2009, auf 16 Betten erwei-tert.
Träger des Pflegezentrums Bethanien ist die Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart.

Kontakt:
Pflegezentrum Bethanien
Birte Mensdorf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Onstmettinger Weg 35
70567 Stuttgart
Telefon: 0711/71 84-30 08
E-Mail:
Internet: www.pflegezentrum-bethanien.de

19.06.2009 | Meeting mit Dr. Pflücke & St.Souli

Am 17. Juni trafen wir uns beim Vorsitzenden Otto Fischer zu einem Arbeitsgespräch, bei dem wir auch den Bürgermeister von Oberhausen-Rheinhausen, Herrn Büchner begrüßen durften.

Ausführlich besprachen wir die weitere Vorgehensweise bei unserer Hilfe zur Selbsthilfe im Bezirk Sourgoubila in Burkina Faso.

Zunächst wird Herr Dr. Pflücke bei seiner nächsten Reise nach Burkina Faso für die Anpflanzung des Schulgartens noch vor der beginnenden Regenzeit sorgen. Herr Souli wird telefonisch die Landzuteilung zu Hause abklären. Es sollen Hirse, Tomaten und anderes Gemüse angepflanzt werden, damit wir sie für die Schülerspeisung nicht mehr kaufen müssen.

Des weiteren wird der Kauf von 20 Fahrrädern in Erwägung gezogen für Kinder, die den weitesten Weg zur Schule haben. Pro Fahrrad müssen 50-60 Euro veranschlagt werden. Manche Kinder müssen von weit her aus der Savanne zur Schule in Bantougodou laufen. Stephane Souli berichtete, dass er als Kind selbst zwei Jahre lang 12 km zur Schule laufen musste, bis ihm sein Vater ein Fahrrad kaufte. Aber ohne diesen schwierigen Bildungseinstieg wäre er heute nicht studierter Apotheker von Beruf, was die Wichtigkeit von Schulbildung in Afrika wieder einmal anschaulich dokumentiert. 80% der Kinder in Burkina Faso haben leider immer noch keinen Zugang zur Schulbildung und bleiben Analphabeten. Aber nur durch Bildung können sich die Menschen in Afrika selbst helfen, ihren Lebensstandard zu verbessern und ihr Land zu entwickeln.

Für den gebrauchten PKW-Kombi – eine Spende von Herrn Baz, Waghäusel – gibt es genug Einsatzmöglichkeiten. Es wurde jedoch entschieden, ihn dem Chef der Krankenstation von Bantougodou zu geben, damit er in Notfällen schnell Krankentransporte zum Krankenhaus in der 50 km entfernten Hauptstadt Ougadougou durchführen kann.

Herr Souli berichtete weiter, dass er von seiner Mutter am Telefon erfahren hat, dass am Wochenende weitere 20 Menschen an grauem Star operiert wurden.

Dies alles muss von unseren Spendern finanziert werden. Herzlichen Dank dafür!Stefan 17.6.09 002 k

Herr Souli sichtet und verpackt Med.Technische Geräte, die mit dem PKW-Kombi nach Burkina Faso gehen.

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v.l.n.r.: Stephane Souli, Manfred Rölleke, Otto Fischer, Dr. Rolf Pflücke beim Arbeitsgespräch.

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v.l.n.r.: Dr. Rolf Pflücke, Herr Bürgermeister Martin Büchner.

Herzlichen Dank Herr Dr. Pflücke für seine hervorragende Arbeit, zumal er alle seine Reisekosten selbst bezahlt. Danke auch an Frau Fischer für den guten Kirschkuchen und den Tee.

09.06.2009 | TV-Film generiert viele Anfragen

In diesem Jahr lief zum zweiten Mal in Kabel Eins die Reportage „Challenge“ mit dem Titel „Im Schatten des Kilimanjaro: Hilfe für behinderte Menschen in der 3. Welt“. Durch diese beispiellose Initiative unseres 3.Welt-Koordinators, Hans-Peter Dentler fühlten sich wohl viele Menschen herausgefordert, bei der „Hilfe für die Ärmsten der Armen“ mitzuhelfen.

Falls Sie in Behinderteneinrichtungen in Deutschland arbeiten, wo ja bekanntlich oft sehr gut erhaltene Sachen für Behinderte ausgeschrottet werden – weil sie niemand reparieren kann oder will –, dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Wir haben bis jetzt mehr als 10.000 Menschen in der 3. Welt eine bessere Lebensqualität und neue Hoffnung gebracht. Gleichzeitig reduzieren wir unser Müllaufkommen in Deutschland und schützen so die Umwelt. SriLanka Bild4 1SriLankaBild11 1SriLanka Bild1 1

Wir unterhalten in einer ehemaligen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut eine große Werkstatt mit Lager für Rollstühle und andere orthopädische Gegenstände. Freiwillige Mitarbeiter arbeiten dort an vier oder fünf Vormittagen pro Woche ohne jegliche Vergütung für die gute Sache. Die meisten der reparierten/gereinigten Sachen werden in Schiffscontainer verladen und in Entwicklungsländer geschickt, wo sie von Hans-Peter Dentler persönlich an behinderte Menschen verteilt werden. Manchmal geben wir auch Sachen an das Internationale Rote Kreuz weiter, um mobile Krankenhäuser in Notstandsgebieten auszustatten. Denn Hans-Peter Dentler stößt mit vier bis fünf Verteilreisen pro Jahr an seine physische Grenze und im Lager Karlsruhe wird es immer enger. CIMG1801 RepTeamWagh.13.9.07 Krhe Kirche Verlad.Mali 006 k13.9.07 Krhe Kirche Verlad.Mali 013 k

Wir suchen deshalb auch dringend eine(n) freiwillige(n) Mitarbeiter(in) – Arzt oder Naturheilpraktiker mit technischer Begabung –, die/der (auch finanziell) in der Lage wäre, solche Aktionen durchzuführen. Dazu wäre sehr viel Idealismus von Nöten, denn er/sie müsste alle Reisekosten aus eigener Tasche bezahlen, wie das auch Hans-Peter Dentler tut (5-6.000 Euro/Jahr).

Die ganze Aktion beruht auf rein ehrenamtlicher Basis. Kommerzielle Nutzung ist durch unsere Vereinssatzung ausgeschlossen. Spendenquittungen können ausgestellt werden, weil wir eine gemeinnützige Organisation sind. Alle Aktiven im „Konvoi der Hoffnung“ tragen ihre Verwaltungs-, Reise- oder Fahrtkosten selbst, so dass alle Spendengelder 100% bedürftigen Menschen Zugute kommen. Spendenquittungen sind bis 20% des zu versteuernden Einkommens beim Finanzamt absetzbar.


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