Letzte Woche ist unser Freund Stephane Souli aus Afrika zurückgekommen und hat von der Verteilung des 12-Meter-Container-Inhalts (den wir am 16.April abgeschickt hatten), sowie den Fortschritten beim Brunnenbau in Burkina Faso berichtet. Bei der Öffnung des Containers hat das Fernsehen sogar einen Film gedreht und die Bewohner der Ortschaft Bantougdo haben ein großes Freudenfest gefeiert. Hier nur fünf von mehreren hundert überbrachten Bildern.



Im Bild oben, links vorne Stephane Souli nach Übergabe eines Rollstuhls und Einweisung im Gebrauch eines solchen an eine schwer behinderten Frau.
Der Container wurde von uns gekauft und wird dort verbleiben und als Schulbibliothek eingerichtet.
Die nächsten Bilder zeigen zwei fertiggestellte Brunnen. In Burkina Faso beteiligen sich sowohl die Dorfbewohner als auch das dortige Landwirtschaftsministerium am Bau von Brunnen. Den Rest haben unsere Spender und die Landesstiftung Baden-Württemberg finanziert. Diese Brunnen bedeuten einen sehr großen Fortschritt für die Landbevölkerung, denn lange, beschwerliche und weite Fußmärsche zu den Wasserstellen oder anderen Brunnen gehören jetzt der Vergangenheit an. Die Frauen finden jetzt Zeit, sich um ihre Kinder und deren Ausbildung zu kümmern. Denn Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft!


Allen, die diese Projekte durch Geld-, Sachspenden und aktive Mitarbeit unterstützt haben, sagen wir ein herzliches Dankeschön!
Auf Initiative des Vereins „Bürger für den Frieden“ haben wir von Fa. Ansell aus Paris drei LKW-Ladungen mit 60 Euro-Paletten Operations- und Pflegehandschuhen geschenkt und kostenlos geliefert bekommen. Diese werden nun mit unseren Lieferungen nach Osteuropa nach und nach an die dortigen Krankenhäuser verteilt, denn auch in diesen herrscht große Not. Viele Menschen haben dort keine Krankenversicherung und müssen behandelt werden, obwohl keine Kostenerstattung erfolgt. Es kommt dort sogar vor, dass kranke Babys und Kinder anonym abgegeben werden und die Eltern sich nie mehr blicken lassen. Auch Alten- und Pflegeheime können die Pflegehandschuhe gut gebrauchen.
Der Verein „Bürger für den Frieden“, der keine Lagermöglichkeiten hat, wird sich bei der Verteilung an bedürftige Krankenhäuser und Pflegeheime ebenfalls beteiligen. Herzlichen Dank die beiden Initiatoren Frau Dr. Winterstein und Herrn Schammert aus Karlsruhe und besonders Monsieur de Greef von der Fa. Ansell.
Besten Dank auch an Herrn Ewald Feuerstein (siehe Foto) von der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen für die unbürokratische Mithilfe mit dem Gabelstapler beim Abladen der Paletten, und an unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter Peter Pelz und Stefan Alt (unten im Bild).

Der 3. LKW kam unangemeldet erst am Montag letzter Woche am Recyclinghof an. Zum Glück fuhr zufällig Herr Reiner Zieger, der ganz in der Nähe ein Bauunternehmen hat, vorbei, sah, dass Hilfe benötigt wurde, machte kehrt und holte seinen Gabelstapler um die 15 Paletten für uns abzuladen. Auch ihm herzlichen Dank für seine spontane Mithilfe.

Einige Tage später hat Stefan Alt, unter spontaner Mithilfe von zwei Bauhofmitarbeitern, in einer großen Energieleistung die Lieferung durch umsetzen von einzelnen Kartons ins Trockene gebracht. Herzlichen Dank!

Die 60 Euro-Paletten Operations- und Pflegehandschuhe haben uns zwar schon viel Arbeit abverlangt, doch es ist Arbeit die Freude macht, denn wir haben bereits viele dankbare Abnehmer gefunden. So hoffen wir, dass die ersten Lieferungen bald getätigt werden können und wir dann wieder Platz in der Halle für unsere nächste Sammelaktion haben werden.

Im Bild oben v.l.n.r. Heinz Schammert von der Initiative „Bürger für den Frieden“, Stefan Alt, Heinrich Brand, Helmut Schuhmacher, Günter Pietsch und Hans Müller bei der Sortierarbeit am 22.7.2008. Denn vor dem Versand an bedürftige Kranken- und Pflegehäuser mussten die Handschuhe nach Fabrikat, OP- und Pflegehandschuhe (gepudert und nicht gepudert) sortiert und die Kartons im Verbund auf die Paletten mit einer max. Höhe von 2,10 Meter geschichtet werden. Allen Helfern ein herzliches Dankeschön!
Am letzten Dienstag wurde der LKW für Humanitas Bocsa in Rumänien mit allerlei Hilfsgütern aus unserer letzten Sammelaktion verladen. Humanitas betreut ein Heim für obdachlose Kinder, eine Sonderschule, ein Krankenhaus, den Behinderten-Verein, den Kindergarten und rund 500 Familien mit sozialen Problemen in Bocsa und Umgebung. Außerdem im nahen Resita ein Altersheim, den Verein für obdachlose Kinder und den Behinderten-Verein. Unser Koordinator für Osteuropa, Bernhard Schilling, und die Verantwortlichen von Humanitas, Herr Grecu und Schwester Katharina, haben also viele Abnehmer für die vielen guten Spenden. Dankenswerter Weise hat die Landesstiftung Baden-Württemberg wieder 50% der Frachtkosten übernommen. Nachfolgend Bilder von der Verladung.


Ein herzliches Dankeschön unserem Verlade-Team, im Bild unten mit Fahrer Josef in der Mitte, und besonders den beiden Schülern der Realschule Philippsburg, Roman Rölleke und Marcel Dorfner.
Bereits in der Woche davor hat eine Firmgruppe aus Kirrlach geholfen, Sachen zu verpacken und für die Verladung zu richten. Auch ihnen herzlichen Dank! Im Bild die Firmgruppe mit der Firmbegleiterin Frau Lehmann (links) und Herrn Schuhmacher (rechts), als Vertreter der Eltern.
