Archiv für Juni 2008

30.06.2008 | „Esel-Projekt“ krönt Sammelaktion

Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung bei unserer Sammlung am letzten Samstag! Neben vielen guten Sachspenden gaben Sie uns 1.944,60 Euro, mit der Maßgabe davon 964 Euro zweckgebunden zu verwenden.

Dies reicht für den Kauf von 9 Eseln à 58 Euro für Bauern in Burkina Faso/Afrika, damit diese ihre Felder pflügen und Wasser für die jungen Pflanzungen herbeischaffen können. Alleine 3 davon finanzierte uns das Rheinhäuser-Flohmarktteam Stegmüller! So dass wir jetzt mit 50 Eseln ein kleines Jubiläum feiern konnten.

Außerdem geben wir 360 Euro an unser laufendes Projekt in Addis Abeba/Afrika wo wir Straßenmütter mit ihren Babys von der Straße holen und Unterkunft und Bildung bieten, damit sie lernen ihre Babys anzunehmen und für sich und ihre Kinder selbst zu sorgen. Weitere 100 Euro geben wir dem Kinder- und Jugendheim im Südlibanon.

Die verbleibenden knapp 1.000 Euro reichen gerade aus, um mit dem Zuschuss der Landesstiftung Baden-Württemberg von nochmals 1.000 Euro, die Sachspenden nach Osteuropa zu transportieren.

An Sachspenden gaben Sie uns über 500 Kartons voll Kinder- und Erwachsenen-Kleidung und Bettwäsche. Dazu kamen viele gestrickte Teppiche für Leprakranke, Windeln, Medikamente, Küchengeräte, Werkzeuge, Brillen, kleine Stofftiere, Schreib- und Spielwaren, Lebensmittel, Toiletten-Artikel, usw. Außerdem 17 Fahrräder, 6 Kinderwagen, viele Stoffballen, 1 Wäscheschleuder, 1 Miele Waschmaschine, 3 Nähmaschinen, gute und gut verpackte Matratzen, je 1 Kinder- und Jugendbett, 1 Laufstall. Nicht zu vergessen auch die Kindernahrung von der Drogerie-Abteilung der Fa. Globus in Wiesental, die wir schon seit Jahren immer wieder bekommen.

Herzlichen Dank allen Spendern und Mitarbeitern für dieses schöne Ergebnis!

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Im Bild oben unsere Mitarbeiter-/innen v.l.n.r., Ludwig Zimmermann aus Wiesental, Stephan Alt aus Oberhausen, Judith Jungkind aus Rheinsheim, Hans Müller aus Kirrlach, Helmut Gramlich aus Bad-Schönborn, Sabrina Horn aus Philippsburg, Emma Albert aus Oberhausen und Barbara Eicher (im Hintergrund) und Claudia Romstein aus Huttenheim.

Im Bild unten sehen Sie unseren Informationsstand mit der Werbung für das „Esel-Projekt“ in Afrika. Für nur 58 Euro pro Esel ermöglichen wir Familien eine Existenz auch während langer Trockenheitsperioden. Eine echte „Hilfe zur Selbsthilfe“!

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10.06.2008 | LKW beim DOM Veternik eingetroffen

Mit Freude und Dankbarkeit haben Leitung und Bewohner des Behindertenheims „DOM Veternik“, mit 600 Kindern und Jugendlichen auf dem Balkan, die rund 85 Kubikmeter Hilfsgüter entgegengenommen.

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Beladen mit 4.5 Tonnen Kindernahrung von der Fa. Sunval in Kirrlach, 13 Rollstühlen, 37 Gehhilfen, 54 Drehstühlen, sehr viel Bettwäsche und Kinderkleidung, 9 Toilettenstühlen und vielen anderen Sachen hatten wir den LKW am 28. Mai 2008 losgeschickt.

Allerdings mussten wir leider wieder die Erfahrung machen, dass es ohne Desinfektionsbescheinigung für gebrauchte Sachen sehr schwierig ist, Lastwagen mit Hilfsgütern über die Grenze zu bringen. Nach mehreren Tagen Wartezeit hat es aber dann doch geklappt. Deshalb wieder unser Appell an alle Spender, uns nur gute Sachen und saubere Textilien zu bringen.

Herzlichen Dank allen Spendern und auch der Landesstiftung Baden-Württemberg, welche die Hälfte der Transportkosten bezahlt.

Wie die Bilder zeigen haben besonders die Rollstühle sofort dankbare Abnehmer gefunden.

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03.06.2008 | H.-P. Dentler aus Kenia zurück

Unser Koordinator für die 3. Welt, Hans-Peter Dentler ist aus Kenia und Ruanda wieder wohlbehalten zurückgekehrt.  Er hat im weiten Umfeld von Nairobi, im südlichen Kenia einen 20-Fuss-Container mit Rollstühlen, Gehhilfen und anderen Hilfsmitteln direkt an die Bedürftigen verteilt. Dabei hat er noch zwei Flüchtlingslager mit 3.000 und 1.800 Menschen aus Somalia besucht und die Behinderten mit Rollstühlen und Gehhilfen und die Kinder mit Geschenken versorgt. Außerdem hat er für das Gefängnis in Nakuru mit 1.900 Gefangenen den Bau einer neuen Toiletten- und Duschenanlage organisiert und das Material aus verschiedenen Spenden finanziert. Die Arbeiten führten die Gefangenen selbst durch. In dem Gefängnis gab es nur 6 Toiletten und 6 Duschen (mit Kaltwasser) wovon 2 Toiletten nicht mehr funktionsfähig waren. Der Rohbau war bei seiner Abreise bereits fertiggestellt und der Gefängnispfarrer wird über die weiteren Bauphasen und die Fertigstellung berichten.

Anschließend reiste er nach Ruanda weiter wo er noch die (beim nächsten Transport) benötigen Hilfsgüter dokumentierte, um sie den einzelnen Behinderten, entsprechend der Größe und der Art der Behinderung der Menschen, schon bei der Verladung genau zuteilen zu können. Dafür wird diesesmal wohl ein 40-Fuss-Container benötigt der vorraussichtlich im Juli beladen und auf den Weg gebracht wird. Dankenswerterweise übernimmt die Transportkosten nach Ruanda wie immer das Land Rheinland-Pfalz.

Hier nur einige aus 120 Bildern und Dokumentationen:

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Die Beladung des Containers bei unserer Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe-Oberreut.

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Kenia liegt in Ostafrika am Indischen Ozean und grenzt an Somalia, Äthiopien, Uganda und Tansania.

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Der Container ist ausgeladen und die Sachen warten auf den Abtransport und ihre Verteilung. Unten die erwähnten beiden Flüchtlingslager in Naivasha und Molo.

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Im Landesinnern warteten viele Menschen auf Hilfe, die ihnen wieder etwas mehr Menschenwürde zurückgeben kann.

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Die Baustelle für das neue Toiletten- und Duschenhaus im Gefangenenlager wird eingeebnet. Der Baufortschritt und die Fertigstellung wurden von Hans-Peter Dentler und dem Gefängnispfarrer genau dokumentiert.

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Auch die Inneneinrichtung wurde Mitte Juli fertiggestellt und kann genutzt werden.


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