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Noch ca. 200 Bananenkartons voll Kleider- und Wäschespenden blieben stehen weil die Ladefläche des großen LKW nicht ausreichte um die vielen Sachspenden vom 29. Juli 2006 zu laden.
20 Paletten voll Babykost von der Firma Sunval in Waghäusel-Kirrlach belegte alleine ein Viertel der Ladefläche. Dazu kamen noch 11 Krankenbetten, 60 Rollatoren/Rollstühle, 15 Kinderwagen/Buggy’s, 3 Fahrräder, 3 Nähmaschinen und viele andere Sachen über die sich die armen und kranken Menschen in der Gegend von Tschernobyl sicher sehr freuen werden.
Wie vordem kamen auch wieder viele hundert Packungen Medikamente für die Narkoseärztin Francine Tatio zusammen, die sie in Burkina Faso verteilen wird.
Herzlichen Dank an alle Spender. Besonders bedanken wir uns auch für die Geldspenden in Höhe von rund 1.043 Euro und 54,36 DM. Zusammen mit früheren Geldspenden können wir die Transportkosten von 1.500 Euro für diese Lieferung bezahlen. Außerdem bekamen wir 480 Euro für zweckgebundene Projekte, die wir für den Bau von Wasser-Zisternen im Libanon und der Sahel-Zone verwenden.
Hans-Peter Dentler berichtete uns von seiner Reise im April/Mai und seiner direkten Hilfe für arme und behinderte Menschen in Ruanda. Der Container wurde am 2. Februar mit 80 Rollstühlen, 40 Rollatoren, 4 Behinderten Buggy’s, 131 Paar Krücken, 100 Gehstöcke, 600 Brillen und anderen Hilfsmitteln, auch Kinderkleider und Spielsachen beladen und auf den Weg gebracht.
Herzlichen Dank an alle Spender, besonders an die Fa. Adler-Werkzeugfabrik in Waghäusel-Wiesental, die uns 88 neue Hacken, Beile, Vorschlaghämmer und Äxte gespendet hat, die H.-P. Dentler den Bauern dort als Hilfe zur Selbsthilfe übergeben hat. Wie man sieht sind diese Werkzeuge mit viel Freude angenommen worden.


Ausserdem hat er mit Spendengeldern in unserem Auftrag einen rollstuhlgerechten Fahrweg zu einem Behindertenheim bauen lassen, damit die armen Menschen wieder unter die Leute und an die frische Luft können. Das Heim hat auch einen neuen Innenanstrich und Licht bekommen. Nach Fertigstellung hat er den Behinderten passende Rollstühle und Gehhilfen übergeben und sie im Gebrauch eingewiesen.


Behinderte Kinder sind besonders hart betroffen. Die nachfolgenden Bilder sind nur wenige Beispiele von vielen armen, aber glücklichen Menschen denen geholfen wurde.


Auch unsere Brillen und Hörgeräte kommen immer sehr gut bei den bedürftigen Menschen an.

Ebenso, die zum Teil von uns selbst gebauten Unterarmkrücken.

Aber auch die gesammelten Kinderkleider und Spielsachen finden immer reißenden Absatz.

Unsere Sammelaktion am Samstag, 10. Juni 2006, war wieder ein großer Erfolg!
Es kamen fast 1.000 Kartons an Textilien, 12 Fahrräder, 8 Kinderwagen/Buggy’s, viele Brillen (bis jetzt rund 17.000!) und Hörgeräte, 12 Banankartons voll mit Medikamenten für die Narkoseärztin Francine Tatio (sie sorgt für die Verteilung in Burkina Faso), Windeleinlagen, Toilettenartikel, Kindernahrung und andere Lebensmittel, sowie etliche Kartons an leichter Kleidung und viele kleine Spielsachen und Plüschtiere für Sri Lanka. Außerdem kamen viele Wolldecken, Hacken, Ansichtskarten und Briefmarken/-Sammlungen.

Im Bild unsere freiwilligen Helfer bei der Entgegennahme, Sortierung und Verpackung von Sachspenden.
Dazu wurden uns für die Transportkosten von den Sachspendern noch 1.112,80 € anvertraut, was zwar nicht ganz ausreicht, aber mit früheren Spenden zusammen die 1.500 € Transportkosten nach Weißrussland abdecken kann. Für alle Geld- und Sachspenden und auch für die gute Resonanz bei unser Unterschriften-Aktion gegen den Hungertod in der 3. Welt, sagen wir nochmals herzlichen Dank.
Samstag, 29. Juli 2006, wieder große Sammelaktion von 8 bis 12 Uhr,
in der Recyclinghalle in Oberhausen, Weiherweg 22.
Wir bitten um gute, saubere und funktionstüchtige Spenden für Mitmenschen in Not in Osteuropa, der 3. Welt und Deutschland.
Bitte unterstützen Sie uns auch bei den Transportkosten, auch wenn Sie nur einen oder zwei Kartons bringen! Verpacken Sie bitte Ihre Spenden in stabilen Kartons, möglichst Bananenkartons und nicht größer als solche. Größere Kartons und Plastiksäcke eignen sich nicht für den Transport!
Ausdrücklich möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass wir keine Entsorger sind. Bitte spenden Sie uns nur gute Sachen, die Sie übrig haben, aber auch selbst wieder verwenden würden. Nur damit können wir unseren Mitmenschen wieder etwas Hoffnung und Lebensmut geben.
Einzelheiten über die benötigten Sachen finden Sie auf unserer separaten Aufstellung. Für Sri Lanka benötigen wir dringend auch immer leichte, frisch gewaschene Kinder- und Erwachsenenkleidung, sowie Prothesen aller Art. Wir bitten um einen entsprechenden Vermerk auf dem Karton. Auch kleine, frisch gewaschene Plüschtiere und Spielzeugautos sind immer willkommen.

N. Stéphane Souli und Dr. Francine Tatio
Wir trafen uns am 10. Mai in Waghäusel mit der Narkoseärztin Francine Tatio und dem Apotheker N. Stéphane Souli, denen wir medizinische Sachen, Medikamente und Brillen übergeben haben. Die beiden werden in ihrer Heimat in der Sahel Zone den Bau der Brunnenanlage organisieren und überwachen.
Durch eine zweckgebundene, große Geldspende für Afrika konnten wir in den letzten Wochen folgende Projekte dort unterstützen:
- Äthiopien – 730 Euro. Je 40 Euro für 10 junge Straßenmütter als Grundausstattung für einen guten Start in ihr eigenständiges Leben. Dazu einen Startkredit von je 33 Euro für Einkommen schaffende Maßnahmen, als Hilfe zum Aufbau einer eigenen Existenz.
- Kenia – 300 Euro. Startkredit für Existenzgründer, um Mädchen und Frauen aus den Slums von Nairobi in Ausbildung und Beruf zu bringen.
- Liberia – 500 Euro. Davon 400 Euro um ehemaligen Kindersoldaten eine Ausbildung zu ermöglichen. Absolventen erhalten eine Werkzeugkiste und etwas Startkapital um in das Berufsleben hineinzufinden. 100 Euro wurden speziell für die Ausbildung von 2 Landminenopfern bereitgestellt.
- Nigeria – 600 Euro. Für Material für den Bau eines Brunnens damit die Frauen des Dorfes das Wasser nicht mehr in unmenschlichen Anstrengungen kilometerweit herbei schleppen müssen.
- Burkina Faso – 1.200 Euro. Teilweise Finanzierung für den Bau einer Brunnenanlage mit Rückhaltebecken.
Wie Sie sehen, ist nur relativ wenig Geld erforderlich, um dort sehr viel zu bewirken, und die Situation der Ärmsten der Armen nachhaltig zu verbessern.