Inzwischen ist unser 3. Welt-Koordinator Hans-Peter Dentler nach neun Wochen direkter Behindertenhilfe sehr müde aber gesund aus Südamerika zurück gekehrt.Zunächst wurden im Frühjahr zwei große Schiffscontainer an unserer Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe-Oberreut mit gebrauchten/reparierten Hilfsmitteln geladen. Für den einen Container nach Peru zahlte die Fa. Vogelsitze, für den zweiten nach Bolivien zahlte die GTZ in Eschborn die Frachtkosten. Herzlichen Dank! Sofort nach seiner Ankunft hat er mit Unterstützung von Caritas del Peru 194 Rollstühle, 55 Toilettenstühle, 84 Gehhilfen, 57 Paar Krücken, 4 Kinderwagen, 15 Dekubitusmatratzen und vieles mehr an behinderte Menschen in Peru verteilt. Dazu kamen noch verschiedene Spezialanfertigungen sowie eine mobile Küche für eine sehr arme Familie als Hilfe zur Selbsthilfe. Damit kann die Mutter warmes Essen verkaufen und etwas dazu verdienen. Hier nur einige von fast 800 Digitalfotos aus den beiden Verteilaktionen.
Nach Leerung des Peru-Containers flog er sofort weiter nach Bolivien, wo inzwischen der zweite Container eingetroffen war. Leider ging es dort mit der Entzollung nicht so reibungslos, so dass Hans-Peter Dentler wertvolle Zeit verlor. Dennoch ließ er sich nicht entmutigen und startete nach der Zoll-Freigabe sofort mit der Verteilung der Hilfsgüter: 200 Rollstühle, 40 Toilettenstühle, 70 Gehhilfen, 70 Paar Krücken, 15 Dekubitusmatratzen, 30 Prothesen und vieles mehr.
Somit konnte wieder rund 1.000 behinderten Menschen direkt geholfen werden, ihre Lebensqualität etwas zu verbessern. Herzlichen Dank allen Spendern, den Geld- wie den Sachspendern, allen freiwilligen Mitarbeitern in der Rollstuhlwerkstatt und allen, die zum Gelingen dieser gewaltigen Hilfsaktion in irgend einer Weise beigetragen haben.
Nicht genug gedankt werden kann unserem 3.Welt-Koordinator, Hans-Peter Dentler, dass er diese Strapazen aus reiner Nächstenliebe wieder auf sich genommen hat. Dazu kommt ja noch, dass er – wie immer – seine Reisekosten aus eigener Tasche bezahlt hat.
In den ersten zwei Mai-Wochen haben wir zwei Verladungen durchgeführt. Dazwischen haben wir noch die große Sammelaktion am 9. Mai und das Hoffest der Kulturen am Muttertag, dem 10.Mai, bei der Spedition BAZ in Waghäusel bewältigen müssen.
Die erste Verladung ging am 6. Mai an das Straßenkinderheim in Rumänien. Die zweite Verladung ging am 15. Mai an das Johanniter Krankenhaus in Nordost-Ungarn, wo auch über 300 Waisenkinder, die fast alle aus der Ukraine stammen, täglich versorgt werden müssen. Besten Dank an die Landesstiftung Baden-Württemberg für Erstattung der Hälfte der Transportkosten für beide Transporte.
Hier einige Bild-Impressionen unserer zahlreichen Aktivitäten:
Das Team bei der Verladung nach Rumänien, wo Werner Bohn auch eine wertvolle Sähmaschine mitgegeben hat, obere Reihe v.l.n.r., Alex Albert im Hintergrund, Hans Müller, der ungarische Fahrer und Werner Bohn. Untere Reihe v.l.n.r., Helmut Hrina, Peter Pelz, Manfred Rölleke, Helmut Gramlich, Alois Bräutigam, Günter Holl, Stefan Alt und Albrecht Hartkorn. Nicht im Bild Heinrich Brand.
Hier das Team nach der Verladung nach Ungarn, v.l.n.r mit dem ungarischen Fahrer, Ludwig Zimmermann, Manfred Rölleke, Peter Pelz, Helmut Gramlich, Andreas Böser, Alois Bräutigam und Helmut Hrina. Nicht im Bild Alex Albert. Andreas Böser und Helmut Hrina, zwei Mitarbeiter von Werner Bohn, die er uns dankenswerter Weise für die Verladung mit Gabelstapler zur Verfügung stellte.
Nun geht unser herzlichster Dank an Frau Ebru Baz und ihr ganzes Team, die am Muttertag ein tolles Fest der Kulturen zugunsten der Hilfsaktionen vom Konvoi der Hoffnung veranstaltet haben. Frau Baz konnte dann bereits am 12. Mai den stolzen Betrag von 2.000 Euro an Otto Fischer und Manfred Rölleke überreichen.
Im Bild oben unsere Mitarbeiterin Judith Jungkind (links) mit Frau Baz vor unserem Informationsstand. Im unteren Bild Frau Baz bei der Überreichung des Spendenschecks an unsere Vorstandschaft.
Das war aber noch lange nicht alles:
Zur Zeit verteilt unser 3.Welt-Koordinator, Hans-Peter Dentler, einen großen Schiffscontainer Rollstühle und Gehhilfen in Peru und gleich anschließend einen weiteren Großcontainer, der momentan noch unterwegs ist, in Bolivien an die „Ärmsten der Armen“.
Auch unser Afrika-Koordinator, Dr. Rolf Pflücke befindet sich zur Zeit wieder in Burkina Faso um Schulspeisungen und sauberes Trinkwasser für mehr als 800 Schüler/-innen zu organisieren.
Nähere Informationen dazu nach der – hoffentlich gesunden – Rückkehr unserer beiden „Weltreisenden“.
Doch eines möchten wir heute wieder einmal herausstreichen: Beide zahlen ihre gesamten Reisekosten aus der eigenen Tasche, wie auch alle unsere Mitarbeiter alle Auslagen selbst bezahlen, so dass bei uns Ihre Spenden zu 100 % für direkte Hilfen verwendet werden können.
Nochmals herzlichen Dank allen Spendern, besonders auch unserem gesamten Team für diese tolle Leistung in dieser kurzen Zeitspanne.
Unser 3. Welt Koordinator, Hans-Peter Dentler, kommt in die Jahre und möchte aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten. Er organisiert seit fast 10 Jahren die Reparatur, den Versand und die Verteilung von Rollstühlen, Gehhilfen und anderen orthopädischen Hilfsmitteln direkt vor Ort an die bedürftigen Menschen. Außerdem koordiniert er während seiner mehrwöchigen Aufenthalte dort spezielle, dringend erforderliche Verbesserungsmaßnahmen, sogar kleinere Renovierungs- und Bauprojekte.
Schwerpunkte seiner Arbeit liegen momentan in Peru, Bolivien, Ruanda, Kenia und Sri Lanka. Wir verschicken pro Jahr 4-5 Schiffscontainer mit reparierten/gereinigten Geräten und er reist zwecks Verteilung nach, sobald diese am Bestimmungsort eingetroffen sind. Die gebrauchten Gerätschaften werden uns von Reha-Zentren, Krankenkassen, Alters- und Pflegeheimen und der Industrie (besonders auch neue Ersatzteile) zur Verfügung gestellt.
So hat er bis jetzt schon über 9.000 behinderten und/oder kranken Menschen direkt vor Ort zu etwas mehr Mobilität und Lebensqualität verholfen. Er ist in seinem ersten Beruf Elektrotechniker und in seinem zweiten Beruf Naturheilpraktiker, spricht drei oder vier Fremdsprachen und ist damit natürlich für diese Art von Aufgaben sehr gut geeignet. Dazu kommt noch, dass er alle seine Reisekosten aus eigener Tasche (von seiner Rente!) bezahlt. Wer hat Interesse, Ausbildung und die finanzielle Ausstattung zunächst mit ihm zu reisen und später einmal diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen?
Die Ausbildung würde zunächst durch „mitreisen“ in die fernen Länder erfolgen. Wir sind auch sicher, dass es sehr schwer sein wird Jemanden mit exakt seinen Voraussetzungen und Idealen zu finden. Wir könnten uns deshalb auch eine Arbeitsteilung vorstellen, falls die Vorraussetzungen nicht alle von einer Person erfüllt werden können. Denn wir müssen und wollen seine Projekte zugunsten der „Ärmsten der Armen“ in der 3. Welt irgendwie weiterführen.
Es wäre auch geradezu frevelhaft, wenn man die vielen, relativ guten Hilfsmittel, die in unserem Gesundheitssystem nicht mehr gebraucht werden, verschrotten würde anstatt sie denen zu bringen, die keine Hilfe von Ihrem Staat erwarten können.
Der nahe Wohnort des gesuchten Kandidaten in der Gegend von Karlsruhe wäre nicht so wichtig, weil er sich speziell auf die Reise-/Verteilungstätigkeit konzentrieren sollte. Die Organisation der Reparaturen/Verladungen in/von unserer Werkstatt/Lager in Karlsruhe-Oberreut können wir durch unser freiwilliges Personal von hier aus bewerkstelligen.
Bitte melden Sie sich bei Eignung und Interesse bei: MRoelleke@t-online. de.
Hans-Peter Dentler hat vom 6. Juli bis 6. August in und um Santa Cruz/Bolivien einen 12-Meter Schiffscontainer voll Hilfsmittel an die Ärmsten der Armen verteilt und in Peru die Planung des nächsten Einsatzes vorbereitet.
„Mit diesem ersten Hilfstransport nach Bolivien konnten wir mehr als 500 behinderten Kindern und Erwachsenen direkte Hilfe zukommen lassen. Außerdem konnten wir dort mit Spendengeld verschiedene Projekte und Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützen“, sagte Hans-Peter Dentler nach seiner Rückkehr.
So kamen 200 Rollstühle, 30 Toilettenstühle, 70 Gehhilfen, 70 Paar Krücken, 15 Krücken mit 4-Füßen, 50 Gehstöcke, 5 Stehtische, 2 Heimtrainer, 10 Kindersitze, 10 Dekubitusmatratzen, 30 Prothesen, 2 Nähmaschinen, sowie 7 Kartons Ersatzteile für Rollstühle zur Verteilung. Hier nur einige von über 200 Bildern.
Das nachfolgende Bild zeigt das 7-jährige Mädchen Flores Beizaga nach der Gehirntumoroperation. Wir berichteten bereits darüber bei der ersten Reise im März. Sie liegt leider immer noch im Koma (seit nunmehr 8 Monaten), ist stark wundgelegen und wurde deshalb unter anderem mit einer Dekubitusmatratze versorgt.
Kurz vor Ostern kehrte Hans-Peter Dentler nach einer sehr erfolgreichen, fünfwöchigen Hilfstour im Westen Perus nach Hause zurück. Im Anhang nur ein kleiner Ausschnitt seiner Reise und von rund 500 glücklichen behinderten Menschen und deren Familien, denen bisher niemand geholfen hatte.
Die Transportkosten wurden von Spendengeldern bestritten und – wie bei allen Reisen – hat Hans-Peter Dentler seine Reisekosten über 2.812,47 Euro aus seiner eigenen Tasche bezahlt. Im folgenden ist ein kleiner Teil seiner 152-seitigen Dokumentation der Reiseroute und die Beschreibung der individuellen Hilfe mit Foto zu sehen.
In diesem Jahr hat für uns die Qualitätsverbesserung der Sachspenden erste Priorität, damit aus Spendenempfängern Freunde werden! Auch müssen wir verstärkt bei unseren Sachspendern das Bewusstsein wecken, dass wir dringend auf ihre finanzielle Unterstützung bei den Transportkosten angewiesen sind.
Wir haben wieder 6 große Sammelaktionen an folgenden Samstagen geplant:
17. März, 12. Mai, 30. Juni, Ende August/Anfang September, 2. Hälfte Oktober und 1. Dezember.
Wir sammeln für Mitmenschen in unserer Umgebung (Lebensmittel sogar wöchentlich), in Deutschland, Osteuropa (Ukraine, Rumänien, Weißrussland), Afrika, Peru, Südostasien. Die Kinder- und Jugenddörfer Klinge/Odenwald und Krizevci/Kroatien unterstützen wir mit Sachspenden und Geld; im Südlibanon können wir den Waisenkindern nur mit Geldspenden helfen, diese sind aber dringend notwendig. Ziel ist es, ihnen Heim und Ausbildung zu geben, damit diese als Erwachsene einmal selbständig im Leben bestehen können.
Auch haben wir bereits zwei Unterschriftenaktionen während unserer Sammlungen fest eingeplant:
Am 12. Mai werben wir für ein Verbot der Herstellung von Landminen und Splitterbomben!
Am 30. Juni für die Herstellung von Aidsmedikamenten (auch für Kinder) zu bezahlbaren Preisen in der so genannten 3. Welt.
Mit Geldspenden werden nicht nur die Transporte der Sachspenden mit Lastzügen, bzw. Schiffscontainern nach Osteuropa und in die 3. Welt bestritten. Wir haben uns auch zum Ziel gesetzt, wieder verstärkt folgende Hilfsprojekte in der 3. Welt zu unterstützen:
50 junge Mädchen bzw. Mütter in Addis Abeba (Äthiopien), von der Straße zu holen, damit sie ihre Kinder annehmen und pflegen lernen und eine Ausbildung absolvieren, damit sie einmal selbständig im Leben bestehen können.
Wasser bedeutet in Afrika Leben für Menschen und Tiere! Wir möchten daher mindestens 3 Brunnen in Afrika bauen lassen. Auch sammeln wir weiter Brillen für Afrika und wir hoffen in diesem Jahr die 25-tausendste Brille zu bekommen.
Unser Koordinator für die so genannte 3. Welt, Hans-Peter Dentler, rettet jedes Jahr hunderte von Rollstühlen und anderen Gehhilfen vor dem verschrotten! Er repariert diese in einer ehemaligen Kirche in Oberreut. Dabei unterstützen ihn unsere Mitarbeiter aktiv. Dazu suchen wir noch einige Helfer, denn er will auch dieses Jahr wieder 3 bis 4 Container voll mit Rollstühlen und anderen Hilfsmitteln direkt an behinderte Mitmenschen in Afrika, Peru und Südostasien verteilen. Auch organisiert er mit unseren Spendengeldern gezielt Hilfsprojekte vor Ort und kontrolliert den Arbeitsfortschritt bei seinen sporadischen Besuchen.
Unsere Mitarbeiter tragen grundsätzlich ihre Kosten selbst und selbst Hans-Peter Dentler reist auf eigene Kosten, so dass wir wohl eine der wenigen Hilfsorganisationen sind, die alle Spendengelder immer komplett den Bedürftigen zuführt.
Nach seiner Rückkehr aus Peru am 22. Juli konnte unser 3. Welt-Koordinator Hans-Peter Dentler von vielen gelungenen Hilfsaktionen in Peru berichten. Wie immer mietete er sich einen Kleinlaster, der abends aus dem Bestand des verschickten Containers beladen wurde, mit dem er früh morgens in die entlegendsten Dörfer fuhr, um den kranken, behinderten und armen Menschen zu helfen. Dabei führte ihn die Route in den Anden bis auf eine eisige Höhe von 4.800 Metern.
Hier einige Beispiele seiner Hilfe, wo, wie in diesem Fall ein 2-jähriger Junge mit Klumpfüßen einen passenden Rollstuhl bekam.
Oder der 1/2-jährige schwerbehinderte Junge mit Wasserkopf, der einen Buggy bekam.
Auch für den 85-jährigen Ärmsten der Armen, beide Beine gelähmt, hatte Hans-Peter Dentler sowohl einen Rollstuhl als auch neue Kleider mit dabei. Seine Schuhe bestanden aus umwickelten Autoschläuchen.
Der 12-Jährige, aus ärmsten Verhältnissen in einem Dorf in den Anden, erhielt ein Fahrrad, damit er für die Familie Besorgungen machen kann.
Eine 38-jährige, sehr arme alleinerziehende Mutter von 5 Kindern erhielt eine Nähmaschine als Hilfe zur Selbsthilfe.
Ein 12-jähriges Mädchen, unheilbar an Lichtempfindlichkeit erkrankt (auch die jüngere Schwester), erhielt einen Buggy, weil sie der Mutter zu schwer zum tragen wurde.
49-jährige, schwerbehinderte Frau, durch einen Tumor in der Wirbelsäule, bekam einen Elektrorollstuhl.
Gefangene im Frauengefängnis in Lima erhielten Rollstühle, Toilettenstuhl, Gehhilfen, Krücken, Infusionsständer und ein Blutdruckmeßgerät.
Eine alleinerziehende Mutter von 3 Kindern erhielt für ihre ambulante Kochstelle ein Dach.
So gibt es noch viele Beispiele die wir nicht alle veröffentlichen können.
Zur Zeit befindet sich Hans-Peter Dentler in Sri Lanka, um die Verteilung der Container-Lieferung im Herbst zu organisieren. Davon später mehr Information.
Zur Zeit befindet sich unser 3. Welt Koordinator Hans-Peter Dentler in Peru, wo er Hilfsgüter, insbesondere Rollstühle und Gehhilfen, an die Ärmsten der Armen verteilt. Mehr dazu nach seiner Rückkehr Ende Juli.