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16.12.2009 | Baumaterial für Osteuropa

Dank einer riesigen Spende der Fa. Baumit Bayosan in Hindelang konnten wir zwischen dem 24. November und 16. Dezember drei große Lastzüge Bau- und Isoliermaterial nach Osteuropa liefern.

Zunächst wurde ein Lastzug in der NL-Aldingen geladen und zu den ehemaligen „Donau-Schwaben“ nach Mucsi geliefert. Dort werden Kindergarten und Gemeindehaus außen saniert, um Kälte und Feuchtigkeit aus den Räumen zu halten. Dann brauchen die Kinder im Winter hoffentlich nicht mehr die Mützen im Kindergarten aufbehalten.

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Der zweite LKW ging am 8. Dezember direkt von der NL-Biblis in die selbe Region nach Sagetal (Szagadát), wo ebenfalls ein Kindergarten, eine Altentagesstätte sowie das Kulturhaus saniert werden. Aber auch eine Sozialwohnung in diesem „Wohnhaus“ (unten) muss renoviert werden.

Neues Haus der Familie V 1

Der dritte Lastzug ging heute direkt von der NL-Landsberg/Lech zu den ehemaligen „Karpaten-Deutschen“ nach Mátészalka in Nordost-Ungarn. Das Krankenhaus der Johanniter-Unfallhilfe hatte 2004, durch die Überschwemmung der Theiß, starke Hochwasserschäden erlitten. Diese sollen gleich im Frühjahr durch die gespendeten Bau- und Isoliermaterialien behoben werden.

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Das Krankenhause liegt an der ukrainischen Grenze. Viele grenznahe, ukrainische Eltern bringen ihre kranken Kinder im Spätjahr zu den Johannitern, die nach ungarischem Gesetz diese nicht abweisen dürfen. Manche Eltern sind so arm, dass sie monatelang ihre Kinder dem Krankenhaus überlassen und diese erst im Frühling wieder abholen können.

Herzlichen Dank der Fa. Baumit Bayosan aber auch der Landesstiftung Baden-Württemberg, die für diese – wie für alle Transporte nach Osteuropa – die Hälfte der Transportkosten übernommen hat.

14.12.2009 | Besuch beim kleinen König

Der Ort Gonsé liegt eine halbe Fahrstunde nördlich von Ouagadougou mitten in der Savanne. 2.800 Einwohner, 500 Schulkinder. Ein Dorf von Hirsebauern und eine große Anzahl wissbegieriger Landfrauen, die endlich lesen und schreiben lernen wollen.

Gons   Frauen 12 09
Lehrer Leonard hatte sich mit der Bitte an uns gewandt, ihm bei der Frauen-Bildung
zu helfen. Und er fügte auch gleich einen Kostenvoranschlag bei: Knapp 1.000 € solle alles kosten. Die kleine Solaranlage (40 W) auf dem Schuldach, der Umwandler, die Batterie – und zwei Neonlampen, die den ausgesuchten Schulraum notdürftig beleuchten. Nicht teuer.
Der Chef des örtlichen CvD – Komitee zur Dorfentwicklung – holt uns an der Sandpiste vor dem Dorf ab und fährt mit seinem Moped voraus. Unter einem schattigen Karitébaum nahe der Schule warten schon die ‚Notablen’ – Gemeinderäte, CvD-Mitglieder und die Gesandten des Naba. Dutzende Hände strecken sich uns entgegen.
Kaum haben wir Platz genommen, da naht der kleine König.
Würdevoll mit Fez und Boubou, seinen silbernen Herrschaftsstab schwingend. Ein netter Herrscher, ohne Allüren. Einer wie alle – aber mit Aura.

Gons   Kl.K  nig 12 09
Trommelwirbel, Rufe, wildes Stampfen, so als nahte ein Dampfzug.
Drei Dutzend Frauen kommen da wie aus dem Nichts, dem Rhythmus der Tam-Tam folgend, die Hüften hektisch schwingend. Dó Tiégaba – heißt der Tanz, sich gegenseitig „am Hintern stossen“…

Gons   Ehrerbiet. 12 09
Die Stampede endet vor unseren Füßen, sechs Tänzerinnen werfen sich auf den Boden – und robben uns entgegen: Reverenz für den kleinen König und seine weißen Besucher. (Die sich in diesem Augenblick wie zu spät gekommene Kolonialherren fühlen…)
Sie verstehen es immer wieder, ihre Besucher zu überraschen:
An einem Montag, wo doch alle ihrer Arbeit nachgehen, werfen sich die Frauen des Dorfes in ihre schönsten Gewänder, ruft das ‚Komitee’ die Einwohner zusammen, nimmt sich der Naba drei Stunden Zeit – und schon ist die schönste Fiesta im Gange.
Nicht nur hier – überall in Afrika liebt man Feste, Trommeln, Tanz. Gons   Tanz 12 09

Und nützt jede Gelegenheit, die Hacke beiseite zu legen.
Jedes Fest hat seine Redner:

Gons   Lehrer 12 09
Der Naba. Lehrer Leonard übersetzt aus dem Moré ins Französische.
Die salbungsvollen Worte gelten den großherzigen Menschen in Deutschland. Der ‚edlen Dame’, die das alles möglich machte – und uns, ihren ‚Boten’.
Dann wenden wir uns dem Grund unseres Besuches zu: Der Mütterfortbildung.
Zu Beginn der Trockenzeit, wenn die Ernte eingebracht ist und die Frauen nicht mehr täglich aufs Feld müssen, bleibt ihnen abends endlich Zeit, mal an sich selbst zu denken.
‚Alphabetisierung’ ist das magische Wort. Sie wollen lesen und schreiben lernen – und en passant auch einige Grundbegriffe gesunder Ernährung und Hygiene. Lehrer Leonard hat ein Konzept entwickelt; im Dezember geht es los. Dreimal pro Woche je zwei
Stunden Unterricht für 35 Frauen. Vier Monate lang, bis zum Ende der Trockenzeit

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Mme.Kaboré – Stimme der Frauen
Ein kluger Afrikaner hat mir einmal gesagt: „Bilde einen Jungen – und Du bekommst ein Individuum. Bilde ein Mädchen – und Du schulst eine ganze Familie, ja eine Nation“. Über die starken afrikanischen Frauen habe ich schon oft geschrieben. Sie, die im
Morgengrauen (während die Männer noch schlafen) Holz und Wasser in der Savanne holen, den Hirsebrei auf ihren drei Steinen kochen, die Kinder füttern, dem ‚Pascha’ das Frühstück bereiten, dann aufs aufs Feld gehen, Unkraut jäten, Hirse, Maniok und Erdnüsse kultivieren.
Die am Abend müde nach Hause kommen, dann noch einmal für alle kochen und die Kinder ins Nest bringen müssen.
Überliesse man die Regierungen der Länder Afrikas den Frauen – es wäre ein anderer Kontinent!

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Zwei Buben hatten mit Ihrem Eselkarren die 40-Watt-Solarzelle, Transformator, Batterie und zwei Energiesparlampen sowie das übrige Zubehör angeliefert. Für die 35 Landfrauen in Gonsé, die nur abends Zeit für den Unterricht haben, ließ Lehrer Leonard dann mit Hilfe der Spende die kleine Solaranlage aufs Schuldach montieren.

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Am Ende des Besuches bringen uns Lehrer Leonard und der kleine König zu einem alten, abgelegenen Gebäude, in dem die erste Klasse untergebracht ist: 106 Kinder eingepfercht in einen Raum, Buben und Mädchen, zu viert in einer Zweierbank. Aber mit Gesichtern voller Leben und – Wissbegier.

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Und schon leuchten die zwei Stablampen auf – fiat lux! Zum erstenmal Licht im Dorf. So lernen bei Tageslicht die Kinder (oben) – und abends die Frauen (unten).

Gons   Licht 12 09
Burkina Faso liegt auf Rang 177 (von 182) der UN-Armutsstatistik.
Ursache dafür ist vor allem der erschreckend hohe Analphabetismus. Ein Erbe des französischen Kolonialismus. Nur 5,5 % der Bevölkerung Ober-Voltas konnten im Jahr der Unabhängigkeit 1960 lesen und schreiben. Heute ist eine wahre Explosion von Einschulungen im Gange. Alle drängen zum Unterricht, selbst wenn sie, wie in Gonsé, fünf Kilometer Fußweg haben. Der Staat kann nicht genügend Schulen bauen – und jedes Jahr kommen neue Pennäler hinzu.

Nun wollen auch noch die Landfrauen ihre versäumte Schulbildung nachholen. Weil sie merken, dass Lesen und Schreiben sie freier macht, wirtschaftlich wie persönlich.
Frei auch von der Knute der alles bestimmenden Männer.

Wie einfach wäre es für Gutgesinnte in der Ersten Welt, ein Solardach für eine Landschule zu spenden – 500 €. Oder gemeinsam für den Bau eines so
dringend gebrauchten neuen Schulgebäudes zu sammeln – 10.000 €.
Von jedem gespendeten Euro an den Konvoi der Hoffnung kommen 100 Cent garantiert an, weil alle Mitglieder alle Kosten, auch Überseereisen, selbst bezahlen.
Dr. Rolf Pflücke, 1.12.09

07.12.2009 | Afrika-Sprechstunde

Dr. Rolf Pflücke hat für Ihre telefonischen Anfragen eine “Sprechstunde“ eingerichtet! Unter Telefon 06221-6508655 am Mittwoch, 16.12.09 von 17 bis 21 Uhr beantwortet er Ihre Fragen zu seiner Arbeit für Menschen in Afrika.100 0613 Rolf Pfl  cke k 1

Er kam Ende letzter Woche aus Burkina Faso zurück. Dort hat er den Bedarf von weiteren Eseln und Eselskarren in den Bezirken Sourgoubila und Saaba festgestellt. Unser Freund Stephane Souli, der z.Zt. seinen Weihnachtsurlaub zu Hause verbringt, wird die individuelle Bedarfsplanung in seiner Heimat Sourgoubila noch in diesem Monat abschließen. Dr. Pflücke macht dies bei seiner nächsten Reise Anfang Januar im Bezirk Saaba.
Die Alphabetisierung der Frauengruppe vom Frauenverein Bantougdo ist am 30. November angelaufen. Parallel werden die Frauen im Weben und der Gewinnung von Butter und Seife aus den Früchten des heimischen Karité-Baumes ausgebildet.
In einem neuen Projekt will Dr. Pflücke verschleppte, missbrauchte Mädchen und Kindermütter aus dem Kriegsgebiet und den Rohstoffminen im Ost-Kongo herausholen, sie ausbilden lassen und in ihre Heimat zurückführen.
Für diese Projekte benötigen wir dringend Ihre Mithilfe! Denn nur mit solchen nachhaltigen „Hilfen zur Selbsthilfe“ kann Afrika voran gebracht werden.
Spendenkonten: Bruhrainer Volksbank Nr.106 262 00, BLZ 663 916 00;
Sparkasse Karlsruhe Nr.203 155 809, BLZ 660 501 01.

07.12.2009 | Sammelware auf den Weg gebracht

Heute früh wurde eine großer Lastzug mit der Sammelware vom 28. November beladen und zu den ehemaligen Donauschwaben auf den Weg gebracht. Schon letzte Woche ging ein Sprinter voll Hilfsgüter zu den „Karpaten-Deutschen“ nach Schönborn in der südlichen Ukraine.Sammlung 28.11.09 010 1

Trotzdem wartet jetzt noch viel Ware  aus der letzten Sammelaktion auf den Abtransport ins Banat nach Rumänien.

Außerdem gingen bereits zwei komplette Direktlieferungen Bau- und Isoliermaterial, das uns die Fa. Baumit-Bayosan gespendet hat, nach Mucsi und Szagadát nach Ungarn. Beide Dörfer sind ehemalige deutsche Gemeinden, die im Rahmen der Vertreibung 1946 ihre Bevölkerung zu über 90% verloren haben und nur aufgrund der damaligen Ansiedlung von Szeklern und Sinti noch existieren. Die Arbeitslosigkeit liegt bei über 30%, im Winter verdoppelt sie sich, da sowohl Bildung, örtliche Industrie als auch Verkehrsmöglichkeiten fehlen. Das Material wird dort zur Aussen-Sanierung von Kindergärten, Seniorenheimen und Kulturhäusern verwendet.

Weitere Ware steht bei verschiedenen Niederlassungen der Fa. Baumit-Bayosan für uns bereit. Diese soll im Neuen Jahr nach Rumänien und N.O.-Ungarn gehen, wo an einem Krankenhaus der Johanniter immer noch Flutschäden von 2004 zu beheben sind.

Hier einige Fotos von der heutigen Verladeaktion: Verladung 7.12.09 001Verladung 7.12.09 003Verladung 7.12.09 007Verladung 7.12.09 011

05.12.2009 | Bildung hat Vorfahrt in Afrika

Die Savanne ist üppig grün nach der Regenzeit; und die ockerfarbene Erdstrasse, im Mai noch breit wie eine Ufo-Landebahn, ist jetzt beiderseits von Sträuchern eingeengt und schmal. Die Bauern bringen die letzte Hirse in die Speicher; die Ernte war dieses Jahr recht gut.

In Gonsé, dem ersten Ort auf dem Weg nach Bantougdo erwartet mich Francoise Souly; Zweite Leiterin des Frauenvereins von Bantougdo. Sie ist – typisch
Städterin – sehr elegant gekleidet. Mit ihr im Auto die Vorsitzende der „Association des Femmes“ und eine Gewerbelehrerin. Ein erstes Treffen „lernwilliger“ Frauen soll stattfinden.

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M Francoise (li), Lehrerin, Leiterin des Frauenvereins

Doch zuerst erweisen wir dem Dorfchef unsere Reverenz. Der Alte war zuletzt wegen einer Krankheit monatelang in der Stadt; jetzt ist er zurück und offenbar genesen.
Er empfängt uns würdevoll – im weißen Boubou, einen bunten Fez auf dem Kopf.
Ein faux-pas, daß ich einfach auf ihn zugehe und wie ein Weltbürger freundlich die
Hand schüttle? Die Umgebung hat so gar nichts majestätisches: Lehmhütten, Hühner und ein paar streunende Kinder.

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Der ‚Chef du Village’.

Die Frauen machen es höfischer als ich; aber sie leben ja auch in einem Land voller Könige. Knicks, Verbeugung, ein paar untertänige Worte. Mir verwirrt es – wie allen weißen ‚Donors’, die hier helfen wollen – oft die Sinne. So viele Autoritäten – und für jede einen passenden Rat: Den Bürgermeister nicht vergessen; er würde es übel nehmen.
Wenn ein Präfekt da ist, auch ihn aufsuchen. Am besten zuerst das ‚traditionelle’ Oberhaupt, den Dorf-Chef (eine Art Häuptling, der bei Landvergaben und Hochzeiten das Wort hat). Ach, und die Präsidentin des Frauenvereins, den Chef des Comités und den Direktor der Krankenstation…Ufff!

Seit dem letzten Besuch hat sich was getan. Die beiden Schulen, deren Dächer im Juli der Sturm wegtrug sind – auch dank unserer Reklamationen – von der UNICEF erneuert worden; die eigenen Mittel hätten dafür nicht gereicht.
Nächste Woche kann dort der Unterricht wieder beginnen. Die einst verlassene alte Schule ist nicht mehr zu erkennen:

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Wie neu: die alte Schule
Die neuen Fenster, Türen, ein frischer Anstrich, gar eine Veranda – da hat der KONVOI tolle Arbeit geleistet. Drei weitere Klassen der Oberschule fanden so Platz; in jedem Raum rund 50 Kinder.

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Direktor Soulouga, der Zwei-Meter-Mann, ist froh; nur eine Sorge treibt ihn um, wohin soll man die vielen ABC-Schützen stecken, immer mehr Kinder werden zum Unterricht angemeldet. Vorübergehend hat man sich dazu entschlossen, auch im Freien zu unterrichten. Ein weiteres Schulgebäude muss her: doch da soll sich nun Bürgermeister Kaboré ins Zeug legen. Schließlich sind 2010 Kommunalwahlen – und er wird wieder antreten.

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Unterricht im Freien
Im Schatten vor der Oberschule warten zwei Dutzend Frauen. Francoise Souly hat sie eingeladen. Sie möchte Kurse im Weben anbieten und in der Herstellung von Karitébutter und –seife.

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Kartitébäume gibt es überall in der Savanne. Sie brauchen 50 Jahre bis sie ordentlich Nüsse tragen – und die werden gern zu Pflegefetten und Butter verarbeitet. Für viele Frauen, die ja sonst kaum Einkünfte haben, ein lohnender Nebenerwerb.

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Karité:  Butter und Seife

Am 30. November hat nun die Alphabetisierung und parallel die Berufsausbildung für die erste Frauengruppe begonnen.

(Bantougdo, November 2009, Dr. Rolf Pflücke)

30.11.2009 | Ausgezeichnetes Sammelergebnis

Herzlichen Dank für das ausgezeichnet Sammelergebnis am letzten Samstag!
Sie haben uns gut 1.000 Kartons mit Baby-, Kinder- und Erwachsenenkleidung, Bettwäsche und Schuhe gebracht. Dazu kamen viele Werkzeuge und Gartengeräte, Küchen- und Elektrogeräte, 31 Fahrräder für Groß und Klein, 10 Rollatoren, 1 Kinderrollstuhl, 4 Heimtrainer, 6 Paar Krücken, 13 Kinderwagen/Buggys, 5 Nähmaschinen, 3 Kinderstühle, 2 Jugendbetten, viele Lebensmittel, Babynahrung und Toilettenartikel, rund 50 Brillen, viele Spielsachen und vieles mehr was wir gar nicht alles im Einzelnen aufzählen können.
Unser Team mit Barbara Eicher, Claudia Romstein (beide Huttenheim), Judith Jungkind (Rheinsheim), Sabrina Horn (Philippsburg) den zwei Schülerinnen von der Realschule Philippsburg Jasmin Hoffmann und Lavienne Meckes, sowie Hans Müller (Kirrlach), Peter Pelz (Waghäusel), Alois Bräutigam und Dieter Notheisen (Oberhausen), Jürgen Jurkowitz (Philippsburg), hatten wieder alle Hände voll zu tun, die Spenden entgegenzunehmen, zu ordnen und zum Teil neu zu verpacken.
Herzlichen Dank auch für Ihren Transportkostenanteil von 1.504,90 Euro und zusätzlich 1.980,– Euro für unsere Hilfsprojekte unserer 3. Welt-Koordinatoren Hans-Peter Dentler und Dr. Rolf Pflücke. Dazu kam noch etwas ausländische Währung was ebenfalls für diese direkten Hilfen verwendet wird. In einem neuen Projekt wird Dr. Pflücke missbrauchte Mädchen und Kindermütter aus dem Kriegsgebiet im Ost-Kongo herausholen, ihnen eine neue Heimat geben und eine Ausbildung ermöglichen. Außerdem arbeiten wir eng mit der deutschen Ärztin Dr. Lödige zusammen, die mit nur je 50 Euro Menschen von Lepra-Erkrankungen heilen kann.
Herzlichen Dank allen Spendern und Mitarbeitern für dieses tolle Ergebnis!
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So voll war unsere Halle nach einer Sammelaktion selten.

Gleich am Samstagnachmittag ging ein Lieferwagen voll Hilfsgüter nach Schönborn, ein Dorf von ehemaligen „Karpaten-Deutschen“ in der Ukraine.

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Nächste Woche wird ein Lastzug beladen und ins Komitat Tolnau (Südtransdanubien)  zu den ehemaligen „Donauschwaben“ geliefert. Die Arbeitslosigkeit von 30 % verdoppelt sich erfahrungsgemäß dort im Winter auf ca. 60%. Die Spenden werden noch vor Weihnachten bedürftigen, alten Menschen, sowie armen und kinderreichen Familien direkt übergeben.

28.11.2009 | Hans-Peter Dentler aus Ruanda zurück

Am letzten Sonntag ist unser Koordinator für die 3. Welt, Hans-Peter Dentler, müde aber froh von einer sehr anstrengenden aber erfolgreichen Verteilaktion aus Ruanda zurück gekehrt. Wieder einmal konnte er in einer Aktion für die „Ärmsten der Armen“ rund 900 behinderten Menschen helfen, ihre Lebensqualität mit unseren Hilfsmitteln zu verbessern. Ausserdem hat er in einer Gesundheitsvorsorgeaktion 936 Kinder und Jugendliche mit neuen Badeschuhen versorgt, die er vor Ort mit Spendengeld für „nur“ 540 Euro gekauft hat. In Afrika gehen die meisten Kinder barfuß, dabei stoßen sie sich oft die Zehen wund. Unbehandelt kann dies zu ernsthaften Gehbehinderungen führen.

Ruanda 6. 21.11

Die Verteilungsroute ging dieses Mal über Kigali, Butare, Kabgayi, Kayenzi, Muganza, Cyangugu, Nyamasheke, Kirinda, Kibuye, Gahini, Gysenyi, Nyundo, Ruhengeri, Busogo, Kanaba, Ruli, Rulindo und Gahanga.

Hier nur einige von mehreren hundert Fotos der „Hilfe für die Ärmsten der Armen“:

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Die Frau musste sich „auf allen Vieren“ fortbewegen. Jetzt bekam sie einen Rollstuhl.

Ruanda Nov.09 2Ruanda Nov.09 3Ruanda Nov.09 4Ruanda Nov.09 5Ruanda Nov.09 6Vorher – NachherRuanda Nov.09 7Ruanda Nov.09 8Ruanda Nov.09 9

Eine Behindertensportgruppe freut sich über 10 „neue“ Sport-Rollstühle.

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Sind die neuen Unterachselkrücken zu groß werden sie angepasst.

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Dieses total deformierte Kind hat nie die Sonne gesehen. Jetzt bekam es von Hans-Peter Dentler einen Spezialbuggy und kann spazieren gefahren werden.

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Im Bild unten einige von 936 Kindern und Jugendlichen die zur Vorsorge ein neues Paar Badeschuhe bekamen.

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28.11.2009 | „Krankenwagen“ eingetroffen!

Eine dicke Staubwolke kündigt ihn an. Viele Dorfbewohner kommen neugierig aus ihren Hütten: wann fährt auf der Sandpiste nach Bantógodo schon mal so ein Mercedes vorbei? Dabei ist der Kombi schon 20 Jahre alt und hat 200 000 Km auf den Rippen.
Aber in Burkina Faso sind die meisten Autos noch viel älter und nicht wenige sind schrottreif. Eine halbe Weltreise hat der Benziner nun hinter sich: Vom Hof der Spedition Baz im nordbadischen Waghäusel zum Überseehafen Hamburg; von dort nach Accra (Ghana) und schließlich auf der Tropenpiste zu seinem Bestimmungsort in der westafrikanischen Savanne. In Bantogodo soll er künftig als Ambulanzfahrzeug dienen.

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Die Savanne – gestern und heute.
Das ganze Dorf ist an diesem Sonntag auf den Beinen; und da gerade Wochenmarkt ist kommen auch viele Besucher aus den Nachbarorten. Die Buschtrommeln kündigen es an: Ein Fest soll steigen. Und weil die Hirse-Ernte recht gut war hat man doppelten Grund zum Feiern.
Das medizinische Gerät an Bord des Fahrzeugs – von den Helfern des KONVOI DER HOFFNUNG solide verpackt – wird im Schatten eines Karitébaums entladen. Ein halbes Dutzend „Großköpfe“ haben sich angesagt: Der Naba Tigré, Stammesfürst und Politiker,
die Präfektin und der Bürgermeister, der Dorf-Häuptling und – ein blinder Barde und Bänkelsänger (Griot).
PKW Ankunft 2
Die ganze Dorfgemeinschaft ist versammelt, Jung und Alt. Da kündigt ein Trommelwirbel ‚Seine Majestät’ an, den Larlé Naba Tigré. Alle erheben sich und erweisen ihm ihren Respekt. Der Noble vom Stamm der Mossi ist mit seiner Körpergröße von 1,90 schon eine auffällige Erscheinung. In seinem blau-weißen Boubou, einen knallroten Fez auf dem Kopf, den silbernen Knaufstock wie ein Zepter tragend – ein kleiner König.

PKW Ankunft 4
Kaum hat er Platz genommen, da nähert sich ihm auf den Knien eine junge Frau und reicht ihm eine Kalebasse mit Hirsebier. Das Ritual entbehrt nicht einer gewissen Feierlichkeit – doch just in diesem Augenblick piepst sein Handy. Und da der Adelige – „Oui!“ – nun mit wichtigerem beschäftigt ist, geht der Willkommenstrunk erst
einmal an den Bürgermeister.
Die Savannendörfer Westafrikas haben nur eine dürftige medizinische Versorgung. Wo der Staat eine Krankenstation aufgebaut hat muss ein Schlangenbiss nicht gleich zum Tode führen. Denn dort gibt es meist in einem (mit Gasflaschen betriebenen) Kühlschrank Gegengifte. Und die Krankenpfleger/Innen wissen sie zu spritzen. Bei einer Bilddarmentzündung ist das schon gefährlicher. Denn ehe ein Wagen aus Ouagadogou
kommt und den Patienten ins nächstgelegene Hospital bringt, kann der Blinddarm geplatzt und alles zu spät sein.
So ein Ambulanzfahrzeug kann also Leben retten: nicht nur in Bantógodo, sondern auch in den Nachbardörfern. Wer erlebt, wie viele schwere Unfälle es hier täglich gibt, Brandverletzungen oder auch nur Geburtskomplikationen, der ahnt es.

PKW Ankunft 5
Schlüsselübergabe.
Die großherzige Schenkung aus Waghäusel wird in bewährte Hände gegeben; der Wagen kriegt einen Stellplatz neben der Krankenstation und soll von einem Fahrer betreut werden.

PKW Ankunft 6
Der blinde Griot (Barde)

PKW Ankunft 11 PKW Ankunft 8

Übergabe des medizinischen Geräts an der Entbindungsstation.

PKW Ankunft 3PKW Ankunft 7
Der Naba tanzt mit.
Kein Fest ohne feierliche Reden und Versprechen, in Moré und auf Französisch. Der Naba rühmt die Brüderschaft zwischen Deutschland und Burkina; der Bürgermeister fordert seinerseits den Noblen auf, für Benzin und Wartung des Wagens zu sorgen. Was dieser mit der Bemerkung verspricht, er säße ja schließlich im Finanzausschuss des Parlaments. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Geschenke darf man hier nicht zurückweisen – es wäre eine Beleidigung. So wenig wie die Kalebasse mit dem Hirsebier, die von Mund zu Mund geht. Und so nehme ich aus der Hand des Dorf-Chefs einen Zeremonialhut entgegen, samt Hacke – und werde somit zum
Hirsebauern, honoris causa.

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(Der Naba Tigré wird mit einer Ziege nach Hause fahren.
Und unsere Freunde Peter und Elisabeth – unten, tags zuvor aus Deutschland gekommen, sehen sich in Aga Khan und die Begum verwandelt).

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In der Krankenstation am Eingang des Dorfes hatte es zuletzt an vielem gemangelt, nicht nur an Medikamenten. Dem Oberpfleger Mr. Guebré ist die Freude anzusehen, als ihn der adelige Naba in Begleitung des Distriktarztes und der Deutschen besucht. Binden und Pflaster, Blutdruckmessgeräte, Wundsalben, Schmerzmittel, Gazehandschuhe
- vieles von Ärzten aus dem nordbadischen Raum geschenkt.
PKW Ankunft 10M. Guebré, Chef der Krankenstation und der Distriktarzt mit dem Naba Tigré.
Gegenüber in der Maternité warten drei Frauen auf ihre Niederkunft. Eine vierte hat gerade entbunden, das Baby ist noch keine Stunde alt.

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Die Hebammen legen Wert darauf, dass die Schwangeren zu ihnen kommen; auch wenn
sie weitab in der Savanne wohnen. Künftig wird man sie notfalls mit der „neuen Ambulanz“ holen. Denn Hausgeburten führen auch hier oft zu Komplikationen und enden nicht selten mit dem Tod des Kindes.
Die Gemeinde will alle Neugeborenen registrieren und Geburtsurkunden ausstellen.
Das geht am besten durch eine „ offizielle“ Entbindung. Wie will man die Bürger anders erfassen? Die meisten Älteren wissen weder ihren Geburtstag noch das Jahr.
Doch es gibt noch andere Gründe für die „überwachte“ Geburt: In weiten Teilen Afrikas ist der Geisterglaube von gefährlichen Ritualen begleitet. So gilt vielerorts eine Zwillingsgeburt als schlimmes Omen – und als Fluch der bösen Geister. Genetische „Sonderlinge“ wie die Albinos – Schwarze mit weißer Haut, eine Stoffwechselkrankheit – werden gar als „Boten des Unheils“ gesehen und in abgeschiedenen Dörfern Afrikas getötet. (Aus dem Senegal, Tansania und Nigeria sind dramatische Fälle bekannt).
All dies spricht, neben rein medizinischen Gründen, für eine Entbindung unter Aufsicht.
Einen Wunsch haben sie auch in der ‚Maternité’: Dass wir neben dem bestellten neuen Entbindungsbett – das alte ist verrostet und ein Nistplatz von Bakterien – auch besseren elektrischen Strom liefern. Die Solarzelle auf dem Dach liefert (über eine Batterie) nur schummriges Licht. Und die Hebamme muss bei nächtlichen Geburten oft die Taschenlampe zur Hilfe nehmen. Der aus Deutschland gelieferte Entbindungs-Stuhl steht noch ungenützt auf dem Gang und hat vorerst keine Chance.
Am Schluss rücken alle zum Gruppenfoto zusammen. Auch der Naba Tigré lässt es sich
nicht nehmen. Der Bürgermeister, die Präfektin, der alte Dorfhäuptling und die Lehrer – sie alle wollen dem KONVOI für seine Arbeit danken. Auf dass sie auch im nächsten Jahr
weitergehen möge.

PKW Ankunft 12
Gruppen-Dank vor der Krankenstation.

Auf dem Rückweg begegnen uns diese Kinder. Vor der Kulisse mächtiger Baobab-
Bäume reiten sie frohgemut auf ihren Eseln heimwärts. Jeder ein stolzer Kleiner Prinz
wie bei Saint-Exupéry.

PKW Ankunft
Auch das ist Afrika – und eine Szene, die alle Bilder von Armut, Not und Gewalt für
ein paar Augenblicke vergessen lässt.
Ouagadougou, 17.11.09 (Dr. Rolf Pflücke)

23.10.2009 | Info-Abend ein voller Erfolg

Otto Fischer, Vorstand der Hilfsorganisation „Konvoi der Hoffnung“ konnte im Bürgerhaus Wellensiek & Schalk in Oberhausen rund 120 Gäste, darunter auch die Bürgermeister von Oberhausen-Rheinhausen und Forst, die Herren Martin Büchner und Reinhold Gsell, willkommen heißen.   BM Büchner, der die Schirmherrschaft über diese Informationsveranstaltung hatte, zeigte sich dankbar, eine so rührige Hilfsorganisation mit so vielen freiwilligen Mitarbeitern in seiner Gemeinde zu haben. Dann stellte er den Zuhörern in einer sehr anschaulichen Gegenüberstellung dar, dass wir zu den 8% der Menschheit gehören, denen es gut geht. Und dass wir daran arbeiten müssen, dieses Missverhältnis zugunsten der vielen hungernden und mittellosen Menschen in der Welt zu verändern.

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Dann ergriff der Hauptredner, ZDF-Journalist Dr. Rolf Pflücke, das Wort und erzählte von den Erfahrungen seiner langjährigen Auslandstätigkeit in Südamerika, Asien und Afrika. In tief beeindruckenden Fotos aus Burkina Faso schilderte er die historische Entwicklungslücke, durch Geisterglauben und andere Fehlentwicklungen. Politische Korruption und ein Kampf bis aufs Messer um wertvolle Rohstoffe lassen die breite Bevölkerungsschicht in der Armut dahin vegetieren. Langanhaltende Trockenheit in den Ländern der Sahelzone lassen keine Anpflanzung oder Ernte auf den Feldern zu. Nur wenige fruchtbare Monate stehen zu Verfügung um Reis, Gemüse oder Baumwolle anzubauen. Dazu überfluten subventionierte, billige Nahrungsmittel aus China, Indien und Thailand (auch Hähnchenfleisch aus Deutschland) und Baumwolle aus USA den lokalen Markt, so dass die einheimischen Bauern auf ihren Produkten sitzen bleiben. Gründe für die oft lebensgefährliche Landflucht in Richtung Europa. 70% der Bevölkerung sind Analphabeten.
Erst langsam stellt sich bei vielen Eltern in Afrika das Bewusstsein ein, dass Bildung die Voraussetzung für eine bessere Zukunft ist und sie schicken ihre Kinder zur Schule. Wo die staatliche Entwicklungshilfe, auch aus Deutschland, oft an den eigenen Interessen der Menschen vorbei geht, sei die „Hilfe zur Selbsthilfe“, die der Konvoi der Hoffnung im Bezirk Sourgoubila seit einigen Jahren direkt bei den Menschen leistet, überall sichtbar, sagte Dr. Pflücke. Von Erwachsenenbildung über Schülerspeisung, Schul- und Brunnenbau, Ausstattung von Kranken- und Entbindungsstation, Anbau von Fruchtbäumen und Gemüse, bis hin zu Rollstühlen und Gehhilfen für Behinderte, geht die Hilfe. Am folgenden Morgen flog Dr. Pflücke zum fünften Mal in diesem Jahr nach Burkina Faso, um für den Konvoi der Hoffnung vor Ort die Weiterentwicklung zu organisieren.
Nach der Pause beschrieb der stellvertretende Vorsitzende Manfred Rölleke die Ziele der Hilfsorganisation, das Spendenaufkommen und die Verwendung der Geld- als auch Sachspenden in Deutschland, Osteuropa, im nahen Osten und in der 3. Welt. So werden mittellose Familien, Waisenhäuser und Kinderheime mit Lebensmitteln und Sachleistungen unterstützt, Kindersoldaten in Afrika resozialisiert, Lepra-Kranke geheilt, die Behindertenhilfe von Hans-Peter Dentler sowie Existenzgründungen durch Kleinkredite unterstützt. Eine neue Herausforderung will die Hilfsorganisation jetzt im Kongo angehen, wo zigtausende Kinder als Soldaten und Minenarbeiter missbraucht werden.
Am Schluss bedankte sich Otto Fischer für die aktuellen Informationen, den guten Besuch der Informationsveranstaltung und bei den Spendern für ihre wertvolle Mitarbeit. Er wies eindringlich darauf hin, dass wir nicht zulassen dürfen, dass Afrika weiter ausgebeutet wird. Ihnen Land und Meer (Fischfang) weggenommen wird. „Wir werden in Europa nur eine Zukunft haben, wenn wir den Afrikanern helfen und Vertrauen schaffen, damit wir von Afrika die für uns sehr wichtigen Rohstoffe bekommen und sie für uns als Absatzmarkt gewinnen“, schloß Otto Fischer.

Der Erlös des Abends in Höhe von 1.314,15 Euro wurde spontan direkt an Dr. Pflücke weitergeleitet.

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Die lückenhafte Besetzung in den vorderen Reihen täuscht; hinten wurden für die „Nachzügler“ noch zuätzliche Stühle aufgestellt.

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Bild oben, im Vordergrund, Herr Hans-Peter Dentler und Frau Elisabeth Kessler.

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Bild oben v.l.n.r.: Herren Dr. Rolf Pflücke und Hahn und Frau Ebru Baz. Bild unten Mitte: Herr Dr. Bodo Schmidbauer aus Schwetzingen. Frau Baz und Dr. Schmidbauer sind große Förderer unserer Hilfsorganisation.

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