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In diesem Jahr hat für uns die Qualitätsverbesserung der Sachspenden erste Priorität, damit aus Spendenempfängern Freunde werden! Auch müssen wir verstärkt bei unseren Sachspendern das Bewusstsein wecken, dass wir dringend auf ihre finanzielle Unterstützung bei den Transportkosten angewiesen sind.
Wir haben wieder 6 große Sammelaktionen an folgenden Samstagen geplant:
17. März, 12. Mai, 30. Juni, Ende August/Anfang September, 2. Hälfte Oktober und 1. Dezember.
Wir sammeln für Mitmenschen in unserer Umgebung (Lebensmittel sogar wöchentlich), in Deutschland, Osteuropa (Ukraine, Rumänien, Weißrussland), Afrika, Peru, Südostasien. Die Kinder- und Jugenddörfer Klinge/Odenwald und Krizevci/Kroatien unterstützen wir mit Sachspenden und Geld; im Südlibanon können wir den Waisenkindern nur mit Geldspenden helfen, diese sind aber dringend notwendig. Ziel ist es, ihnen Heim und Ausbildung zu geben, damit diese als Erwachsene einmal selbständig im Leben bestehen können.
Auch haben wir bereits zwei Unterschriftenaktionen während unserer Sammlungen fest eingeplant:
- Am 12. Mai werben wir für ein Verbot der Herstellung von Landminen und Splitterbomben!
- Am 30. Juni für die Herstellung von Aidsmedikamenten (auch für Kinder) zu bezahlbaren Preisen in der so genannten 3. Welt.
Mit Geldspenden werden nicht nur die Transporte der Sachspenden mit Lastzügen, bzw. Schiffscontainern nach Osteuropa und in die 3. Welt bestritten. Wir haben uns auch zum Ziel gesetzt, wieder verstärkt folgende Hilfsprojekte in der 3. Welt zu unterstützen:
- 50 junge Mädchen bzw. Mütter in Addis Abeba (Äthiopien), von der Straße zu holen, damit sie ihre Kinder annehmen und pflegen lernen und eine Ausbildung absolvieren, damit sie einmal selbständig im Leben bestehen können.
- Wasser bedeutet in Afrika Leben für Menschen und Tiere! Wir möchten daher mindestens 3 Brunnen in Afrika bauen lassen. Auch sammeln wir weiter Brillen für Afrika und wir hoffen in diesem Jahr die 25-tausendste Brille zu bekommen.
- Unser Koordinator für die so genannte 3. Welt, Hans-Peter Dentler, rettet jedes Jahr hunderte von Rollstühlen und anderen Gehhilfen vor dem verschrotten! Er repariert diese in einer ehemaligen Kirche in Oberreut. Dabei unterstützen ihn unsere Mitarbeiter aktiv. Dazu suchen wir noch einige Helfer, denn er will auch dieses Jahr wieder 3 bis 4 Container voll mit Rollstühlen und anderen Hilfsmitteln direkt an behinderte Mitmenschen in Afrika, Peru und Südostasien verteilen. Auch organisiert er mit unseren Spendengeldern gezielt Hilfsprojekte vor Ort und kontrolliert den Arbeitsfortschritt bei seinen sporadischen Besuchen.
Unsere Mitarbeiter tragen grundsätzlich ihre Kosten selbst und selbst Hans-Peter Dentler reist auf eigene Kosten, so dass wir wohl eine der wenigen Hilfsorganisationen sind, die alle Spendengelder immer komplett den Bedürftigen zuführt.
Bei der letzten Sammelaktion am 2. Dezember 2006 haben wir Geldspenden in Höhe von 2.925 Euro und 43,25 DM bekommen. Darin sind 1.000 Euro zweckgebundene Spenden enthalten, die wir als Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika zum Bau von Wassertanks und Brunnen, Resozialisierung von Straßenkindern und -Müttern, sowie Kindersoldaten, direkte Projekte unseres 3.Welt Koordinators Hans-Peter Dentler in Peru im Frühjahr 2007, ärztliche Hilfe durch Frau Dr. Pfau (Ruth-Pfau-Stiftung) in Pakistan, sowie für die Kinder und Jugenddörfer Klinge/Odenwald, Krizevci/Kroatien und im Süd-Libanon verwenden werden.
Herzlichen Dank auch für die vielen guten Sachspenden mit denen wir zwei Großraumlastzüge für Weißrussland und die Ukraine beladen konnten. Da wir für die Transportkosten 3.100 Euro (inkl. 100 Euro deutsche LKW-Maut) benötigen, müssen die restlichen 1.150 Euro zunächst anderweitig beschafft werden. Mit rund 1.200 Kartons voll Kleider und Textilien, 26 Fahrrädern, 9 Kinderwagen und Buggy’s, 10 Nähmaschinen, 100 Matratzen, aber auch sehr vielen Brillen (bis jetzt über 19.000 gesammelt), Hörgeräte, Krücken und Stöcke, Hacken und andere Werkzeuge, Wolle und Wolldecken, Toilettenartikel, 10 Karton Lebensmittel, Kosmetika, Windeleinlagen, Medikamente, Briefmarken und Ansichtskarten, haben wir eines unserer besten Sammelergebnisse erzielt. Dazu kamen nämlich wieder rund 10 Tonnen Babykost von der Fa. Sunval in Waghäusel-Kirrlach, wofür wir uns bei der Geschäftsleitung aber auch den Mitarbeitern für ihre Mühe herzlich danken möchten.
Für eine Sinti/Roma Siedlung in der Ukraine bekamen wir weitere Baby- und Kindernahrung, sowie warme Kleider, Kinderwagen usw., die Rolf Kammerer wieder direkt dort bei den Bedürftigen anliefern wird. Außerdem kamen viele schöne, kleine Spielsachen, gewaschene Plüschtiere, Modellautos und Schreibsachen für den nächsten Peru-Container, die H-P. Dentler bei seiner direkten Hilfe, für Behinderte und Kranke mit Rollstühlen und Gehhilfen, für die Kinder dort mitnimmt.
Nochmals herzlichen Dank für Ihre großartige Unterstützung. Die nächste große Sammelaktion findet am 17. März 2007 statt.
Hans-Peter Dentler ist gesund und erfolgreich aus Sri Lanka zurückgekehrt.
Er konnte wieder rund 500 Kranke und Behinderte mit Hilfsmitteln versorgen, um ihnen und ihren Angehörigen das Leben zu erleichtern.

Aber auch in einem Heim für geistig behinderte Mädchen konnte er mit einem Harmonium viel Freude bereiten. Musik erreicht schließlich Seele und Gemüt von Behinderten am besten. Dazu wird getanzt und damit auch die körperliche Fitness der Menschen erhalten.
Einem 8-jährigen Jungen aus Jaffna wurde auf dem Schulweg durch den Hals geschossen und ist seit dem gelähmt. Er hat von Hans-Peter Dentler einen passenden Rollstuhl bekommen.

Das sind nur einige Beispiele von vielen. In der Grundschule von Maha Vidyalaya mit 800 Schülerinnen und Schülern hat er nur ein Toilettenhäuschen mit 3 Toiletten für Schüler und Lehrer angetroffen.

Mit Spendengeldern vom Konvoi der Hoffnung e. V. hat er für 1.060 Euro eine neue Toilettenanlage bauen lassen. Die einzelnen Baufortschritte hat er während seines sechswöchigen Aufenthalts im Bild festgehalten.


Am 14. Dezember wird bereits der nächste Schiffscontainer, vorwiegend mit Hilfsmitteln für Behinderte und Kranke für Peru, beladen.
Herzliche Einladung ergeht an alle Spender, Gönner und Interessierte, zu unserer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 29. November 2006 um 19 Uhr, ins Bürgerhaus Wellensiek & Schalk, Jahnstraße 23-25, nach Oberhausen zu kommen.
Nach der Begrüßung durch Otto Fischer, berichtet Manfred Rölleke über die verschiedenen Hilfsaktionen in aller Welt und die Verwendung der Spendengelder im Jahre 2006.
Höhepunkt des Abends wird die aktuelle Berichterstattung unseres 3. Welt Koordinators Hans-Peter Dentler sein. Er wird voraussichtlich am 15.11.2006 aus Sri Lanka zurückkommen, wo er seit Anfang Oktober einen Schiffscontainer voll Hilfsgüter, vorwiegend an Behinderte, verteilt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Unser 3. Welt Koordinator Hans-Peter Dentler ist trotz Bürgerkrieg seit dem
4. Oktober in Sri Lanka mit einem Kleinbus unterwegs um Hilfsmittel in den entlegensten Dörfer direkt den armen und behinderten Mitmenschen zu bringen.
Wir hoffen auf eine gesunde Rückkehr wie geplant am 20. November. Danach werden wir über seine Hilfsaktionen näheres berichten.
Aktuelle Informationen über die Lage in Sri Lanka finden Sie z. B. im Weltarchiv der AG Friedensforschung an der Uni Kassel. Dort können Sie auch einen Bericht über die Situation vor drei Jahren nachlesen. Der Journalist Hilmar König berichtete in der Zeitung „junge Welt“ über einen Hilfstransport von Hans-Peter Dentler:
Unterwegs im „Tigerland“ – In Sri Lankas Dschungel haben
die tamilischen Rebellen die Alleinherrschaft
… Als der Bus mit der »Geschenkladung« vor dem Regierungshospital in Mallavi hält, bildet sich schnell eine Menschentraube. Schwestern und Ärzte sind ungläubig, daß ein Teil der Rollstühle für ihr Krankenhaus bestimmt sein soll. Hans-Peter Dentler aus Karlsruhe organisiert in Eigeninitiative seit über drei Jahren medizinische Hilfe für Sri Lanka. Mit dem in Deutschland gesammelten Material, inzwischen drei Schiffscontainer voll, hat er mehr als 1600 Menschen – Kriegsversehrten, Minenopfern, Amputierten und Querschnittsgelähmten – zu neuem Lebensmut verholfen. Erstmals ist der 58jährige nun im LTTE-Gebiet unterwegs. »Man muß dort eingreifen, wo es am notwendigsten ist«, sagt er. …
Unser Aufruf zur erneuten großen Sammelaktion am letzten Samstag, 30.09.2006 führte dazu, dass im Recyclinghof der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ein riesiger Andrang herrschte. Innerhalb von nur vier Stunden kamen fast 1.300 Kartons gefüllt mit Kleidern, Wäsche, Medikamenten, Lebensmitteln, Kosmetika, Brillen und Hörgeräten zusammen.
Darüberhinaus bekamen wir etliche Fahrräder, Nähmaschinen und Rollstühle. Mit den Spenden wurde bereits ein 40-Tonner-LKW nach Moldawien auf den Weg gebracht. Dort werden die Sachen bei verschiedenen Sozialzentren vor Ort an Not leidende Menschen verteilt.

Ausserdem ist bereits ein 40-Fuss-Container gefüllt mit 170 Rollstühlen und anderen Gehhilfen nach Sri Lanka unterwegs. Auch einige Fahrräder, Nähmaschinen und viele Kartons leichte Kinderkleidung (von der vorhergehenden Sammlung) sind mit in der Ladung (siehe Foto).
Diese werden von unserem 3. Welt Koordinator Hans-Peter Dentler (links oben) im Oktober direkt an die Ärmsten der Armen dort verteilt. Allen Spendern sagen wir herzlichen Dank.
Besonders möchten wir uns auch für die Geldspenden bedanken.
Rund 1.800 Euro können wir für Frachtkosten einsetzen, dazu kommen noch rund 500 Euro zweckgebundene Spenden mit denen wir den Bau eines Brunnens in der Sahel-Zone und ein Waisenhaus im Libanon unterstützen.
Die nächste große Sammelaktion ist bereits für den 2. Dezember 2006 fest eingeplant.
Nach seiner Rückkehr aus Peru am 22. Juli konnte unser 3. Welt-Koordinator Hans-Peter Dentler von vielen gelungenen Hilfsaktionen in Peru berichten. Wie immer mietete er sich einen Kleinlaster, der abends aus dem Bestand des verschickten Containers beladen wurde, mit dem er früh morgens in die entlegendsten Dörfer fuhr, um den kranken, behinderten und armen Menschen zu helfen. Dabei führte ihn die Route in den Anden bis auf eine eisige Höhe von 4.800 Metern.

Hier einige Beispiele seiner Hilfe, wo, wie in diesem Fall ein 2-jähriger Junge mit Klumpfüßen einen passenden Rollstuhl bekam.
Oder der 1/2-jährige schwerbehinderte Junge mit Wasserkopf, der einen Buggy bekam.

Auch für den 85-jährigen Ärmsten der Armen, beide Beine gelähmt, hatte Hans-Peter Dentler sowohl einen Rollstuhl als auch neue Kleider mit dabei. Seine Schuhe bestanden aus umwickelten Autoschläuchen.


Der 12-Jährige, aus ärmsten Verhältnissen in einem Dorf in den Anden, erhielt ein Fahrrad, damit er für die Familie Besorgungen machen kann.

Eine 38-jährige, sehr arme alleinerziehende Mutter von 5 Kindern erhielt eine Nähmaschine als Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein 12-jähriges Mädchen, unheilbar an Lichtempfindlichkeit erkrankt (auch die jüngere Schwester), erhielt einen Buggy, weil sie der Mutter zu schwer zum tragen wurde.

49-jährige, schwerbehinderte Frau, durch einen Tumor in der Wirbelsäule, bekam einen Elektrorollstuhl.

Gefangene im Frauengefängnis in Lima erhielten Rollstühle, Toilettenstuhl, Gehhilfen, Krücken, Infusionsständer und ein Blutdruckmeßgerät.

Eine alleinerziehende Mutter von 3 Kindern erhielt für ihre ambulante Kochstelle ein Dach.

So gibt es noch viele Beispiele die wir nicht alle veröffentlichen können.
Zur Zeit befindet sich Hans-Peter Dentler in Sri Lanka, um die Verteilung der Container-Lieferung im Herbst zu organisieren. Davon später mehr Information.