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Kaum aus Burundi zurück, haben wir heute mit unserem 3. Welt-Koordinator Hans-Peter Dentler einen großen 40-Fuß Schiffscontainer mit 210 Rollstühlen für Nicaragua beladen und verschickt. Dies war bereits der 5. Container in diesem Jahr – ein neuer Rekord! 
Am kommenden Sonntag fliegt er zunächst nach Peru, von da aus nach Bolivien und danach nach Nicaragua. Die enge Zusammenarbeit mit Caritas International ermöglicht es ihm, die Reise so zu kombinieren, dass er mit einer Südamerika-Reise gleich drei Groß-Container mit Hilfsmitteln für behinderte Menschen dort direkt verteilen kann.
Caritas International sorgt vor Ort für die Entzollung und Einlagerung der Hilfsgüter und zahlt teilweise auch die Frachtkosten. Den Container nach Peru hat die Fa. Vogelsitze Karlsruhe finanziert. Herzlichen Dank an beide Institutionen!
Mit einem Klein-LKW fährt dann Hans-Peter Dentler mit den entsprechenden Hilfsmitteln die vorher ausgewählten Orte ab, besucht die gemeldeten, behinderten Menschen, übergibt die Hilfsmittel und macht eine Gebrauchseinweisung. Nach Foto und Dokumentation der Übergabe fährt er zum nächsten Ziel weiter. So ist er bis zu vier Wochen unterwegs um den Inhalt eines einzigen Containers zu verteilen. Dabei zahlt er alle Reisekosten immer selbst. Herzlichen Dank ihm und allen freiwilligen Mitarbeitern in der Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe-Oberreut, sowie Caritas International für diese einmalige Initiative.
Sehen Sie im folgenden einige Bilder unserer Hilfe während seiner Verteilungsreise in Burundi im letzten Monat:

Dieser Mann muss „Schuhe“ an den Händen tragen, um sich fortbewegen zu können. Mit dem übergebenen Rollstuhl (Bild unten) erhält er eine ganz neue Lebensqualität.


Das „Neue“ macht Kindern natürlich zunächst Angst, bevor sie sich übermütig freuen.

Mit diesem „neuen“ Gynäkologenstuhl können jetzt schwangere Aidskranke besser behandelt werden, um ein übergreifen der Krankheit auf das Baby zu verhindern. Dem Dankbrief der „Weißen Väter von Burundi“ ist nichts hinzuzufügen.


Diese bunten, sogenannten „Lepra-Decken“ werden von Frauen der Region Nordbaden gestrickt und finden in Afrika dankbare Abnehmer.

Auch die gesammelten, gebrauchten Brillen sind bei den sehbehinderten Menschen in Burundi sehr begehrt. Es wird einfach solange probiert bis eine passt.


In diesem Heim mit 119 Straßenkindern sind die Matratzen nicht mehr als solche zu erkennen (siehe Bild oben). Hans-Peter Dentler hat neue Matratzen besorgt und die Freude der Kinder und Jugendlichen kennt kaum Grenzen.


Auch über die neuen T-Shirts und Mützen, eine Spende der Fa. Peek & Cloppenburg in Egelsbach, freuen sich die armen und behinderten Menschen.

In der Nacht hatte ein schweres Unwetter die Strasse nach Saaba (Burkina Faso) in eine üble Schlammpiste verwandelt.

Freund Prosper erzählt mir auf dem Weg durch die Pfützen von der Elternversammlung in seiner 3-Klassen-Zwergschule; immerhin war die Hälfte der 36 Väter und Mütter erschienen.
Die meisten nehmen das Lernen ihrer Kinder sehr ernst, auch wenn – oder gerade weil – sie ja nicht einmal Geld für Schreibhefte, Tafeln und Kreide zuzusammenbringen; geschweige denn für die übliche Schuluniform.
Prosper, der die Schule vor drei Jahren gründete, hat ihnen das Versprechen abgeknöpft, statt der 15.000 Francs Schulgeld (22 €) in diesem Jahr wenigstens einen bescheidenen Teil der Kosten für die beiden Lehrerhäuser mit zu tragen: 2000 Fr. pro Familie, drei Euro. Die Leute sind so bitter arm, dass sie am liebsten alle Ausgaben uns ‚Nazaras’, Weißen, überlassen würden. Doch wir machen ihnen fortwährend klar, dass das nicht geht.

Die beiden Lehrer, Marguerite und Pousa, haben seit zwei Monaten keinen Lohn mehr gekriegt, weshalb ich zuerst mit ihnen abrechne. Sie kümmern sich auch um das Trinkwasser für die Kinder.
Der Maurer kriegt seine letzte Rate, um den Innenausbau der der Lehrerhäuschen fertig zu machen. So geht es in Saaba langsam aber sicher voran.
Die Lehrer vor ihren “Häusern“
Monsieur Edouard, dem wir im März ein Eselgespann geschenkt hatten, vermietet es gelegentlich an einen ‚Subunternehmer’, der das Tier hegt und füttert und jeden Monat die Hälfte der Einnahmen (etwa 12 €) der Schule geben will. Das ist nicht viel – doch es geht um das Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe.
Monsieur Amadou, der zuletzt mit einem Oberschenkel-Bruch zu Hause lag, hat dank unserer Spenden eine Not-OP bekommen. Die Knochen waren aneinander vorbeigewachsen, ein von uns eilig veranlasstes Röntgenbild offenbarte die schreckliche
Wahrheit: Die Fraktur musste (nach fünf Wochen) neu eingerichtet werden; man brachte ihn ins (Taiwan-)Chinesische Hospital, eine halbe Tagesreise nördlich der Hauptstadt, das für seine niedrigen Kosten bekannt ist.
Sobald er wieder auf festen Beinen steht bekommt auch Amadou ein Eselgespann. Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich und ein Geschenk verdient. Mit seiner Frau Adja engagiert er sich im Elternbeirat und ihre drei Kinder gehen gern zum Unterricht.
Prosper mit dem Röntgenbild
Unsere Ökoherd-Kampagne sorgt noch immer für Gesprächsstoff. Viele Frauen, die sie im Februar verpassten, fragen nach einer neuen Gelegenheit: ein Drittel zahlen, zwei Drittel geschenkt bekommen, das hat Furore gemacht. Wir vertrösten sie auf „später im Jahr“.
Sobald mit der Regenzeit die Saat ausgebracht ist und die Leute nicht mehr täglich aufs Feld müssen, wollen wir auch mit der Frauen-Alphabetisierung beginnen. Am 15.Juni beginnen die großen Ferien und sie dauern bis zum Anfang der Trockenzeit im Oktober, wenn die Feldarbeit getan ist.

Die Kinder verabschieden uns auf ihre Weise mit einem fröhlichen Ringeltanz und Prosper wirft die Kamera an. Er dreht einen Film für die Freunde in Deutschland.
PS: Auf dem Heimweg zieht er überraschend Pläne und Kosten für sein neues Haus aus der Tasche. Bei dem Unwetter 2009 hatten sie ihr Domizil verloren; ein Meter hoch stand das Wasser in der Hütte. Er zog mit seiner Frau und den drei Kindern zu Verwandten. Nun hat ihm die Regierung eine Parzelle zugeteilt, der Bau kann beginnen. Doch womit wird er die horrende Summe bezahlen?
(Dr. Rolf Pflücke – Juni 2010)
Sie warten schon im Schatten des Karitébaums auf mich:
Der kleine König, sein Dorfkomitee (lauter Männer) und ein Dutzend Frauen. Dazu Lehrer Leonard, der den Dolmetscher (Moré – Frz.) und Wortführer spielt. Die Regenzeit hat früh eingesetzt. Die Kinder müssen noch täglich in die Schule, auf den Feldern fehlt ihre Hilfe. So haben nur wenige Familien mit der Aussaat begonnen. 
Es ist die kritischste Zeit im Jahr in Burkina Faso: die Getreidespeicher hinter den Hütten sind leer, die Leute müssen sich ihr ’täglich Brot’ auf dem Markt kaufen, vielen fehlt dazu das Geld. Und wer noch etwas Hirse hat, teilt sie mit den Verwandten.

Vor der nahen Mühle warten Frauen mit kleinen Körnersäcken auf ihren Mahlgang. Den ganzen Tag nur die eine Sorge: wie schaffen wir es bis zu nächsten Ernte; wie kommen wir über die Runden?

Hirsemühle – Hochbetrieb
Seit unserer Ökoherd-Aktion im Februar haben es die Frauen wenigstens im Haushalt leichter: sie müssen nur noch halb soviel Feuerholz wie früher kaufen. 270 Eisenherde wurden damals mit Unterstützung des KONVOIs verteilt. Doch es gibt noch viele Familien, die nicht zum Zuge kamen.
Die Phase I der Frauen-Alphabetisierung ging mit Erfolg zu Ende; die Prüfer stellten den‚Schülerinnen’ durchweg gute Zeugnisse aus. Für ihr Lehrmaterial, Bücher, Hefte, Schreibstifte und Tafeln, haben sie selber gesorgt. Ein Lob für Lehrer Leonard, der sich um alles kümmert und übrigens auch ihr Vertreter der Kommune im Regionalrat ist. Dabei hat Leonard eine große Familie zu füttern: den kleinen Luter, die Zwillingsmädchen, die 14-jährige Barbara und den behinderten Harry, ihr Sorgenkind. Aber seine Frau kämpft neben ihm wie eine Löwin; sie kümmert sich um den Gemüsegarten, braut Hirsebier und trägt es zum Wochenmarkt. Und sie schickt ihre Kinder täglich zur Schule, eine Musterfamilie.
Die sieben tapferen Kaborés
Leonard führt mich zu seinem Hirsespeicher: auch der ist fast leer. Doch mit Fleiß und Cleverness schaffen sie es, die Ihren vor Not zu bewahren. Sein Lehrergehalt ist schmal und im Regionalrat kriegt er nur eine kleine Aufwandsentschädigung.

Leonard am Hirsespeicher
Mit dem König und dem Dorfrat besprechen wir im Schatten des Karitébaums die nächsten KONVOI-Aktionen. Die Frauen möchten neben der Alphabetisierung auch Unterricht im Weben und Seifekochen. Ihr Traum: in der langen Trockenzeit einen guten Nebenerwerb zu haben, um die Kinder durchzubringen.
Als Leonard die Wortführerin bittet, uns ihr Anliegen vorzutragen, versagt ihr erst mal die Stimme. Eine zweite fasst Mut und springt ihr bei.

Starke, schwache Frauen
Frauen haben nun einmal hier in Gegenwart von Männern nichts zu sagen! Sie sind dazu erzogen, zu schweigen und zu dienen. Ich bin fassungslos, wenn diese Frauen beim Dorffest auf den Knien anrobben, um den Männern die Kalebasse mit dem Hirsebier zu reichen. Oder wenn sie den Herren der Schöpfung das Essen servieren und doch selbst keinen Bissen nehmen.

Der soziale Wandel geht langsam, dauert oft Generationen. Viel langwieriger aber ist es, solche archaischen Grundhaltungen oder Geschlechter-Rollen zu verändern. Dafür braucht es wohl ein Jahrhundert – oder eine gewaltsame Revolution.
Da die meisten Hirsespeicher jetzt leer sind sah sich das Ministerium in Ouagadougou veranlasst, den Schulkindern bis zum nahen Ferienbeginn Hirse- und Reislieferungen zu schicken.

Bald sind große Ferien!
Am Ende unseres Treffens lobt Leonard einen Esel samt Karren aus, den der ‚KONVOI’ einer armen Familie schenken will. Die Wahl fällt auf die Sprecherin der 35 Frauen, Fati und ihren Mann, weil die sich vorbildlich für die anderen einsetzen. Alle sind damit einverstanden; selbst der kleine Häuptling, der die ganze Zeit nur würdevoll und still dabei saß.
Fati will dafür sorgen, dass ihr Fuhrwerk künftig der ganzen Dorfgemeinschaft dient: Zum Transport der Wasserfässer, der Gemüsekörbe zum Markt und vor allem zur Beseitigung von Müll.
Zum Abschied dankt der König mit bewegter Stimme „den guten Freunden in Deutschland“ für ihre Hilfe: „Das Solarlicht in der Schule, die Abendkurse für unsere Frauen und die Ökoherd-Spende – alles trägt zu unserem Wohlergehen bei und zum Zusammenhalt des Dorfes“. Eine gute Botschaft, ich gebe sie weiter.
(Dr. Rolf Pflücke – Juni 2010)
„Keine Entspannung beim Hochwasser in Ungarn, weiterhin Notstand im Oberlauf der Theiß, Behinderungen im Nordwesten, Flutgefahr auch in Zentralungarn. Auch die Pegel der Donau bei Budapest steigen – Überflutungen und Evakuierungen auch wieder in der Slowakei, Angst vor neuer Flutwelle in Polen.“
So beginnt die Berichterstattung des Pester Lloyd, der deutschsprachigen Zeitung Ungarns, am Freitag, 04.06.2010. Tatsache ist, dass durch die starken Regenfälle in der vergangenen Woche (30. Mai – 4. Juni) und die noch angespannte Lage aus den Jahrhundertregenfällen vor drei Wochen (12. – 18. Mai) soviel Wasser vom Himmel fiel, wie sonst in einem ganzen Jahr. Die nördliche ungarische Tiefebene gleicht einer Seenplatte, alle kleinen Flüsse sind über die Ufer getreten, zahlreiche Menschen mussten Hals über Kopf evakuiert werden.
Dabei trifft es zurzeit besonders die Ärmsten, die ohnehin nicht viel haben. Häuser stehen unter Wasser, der spärliche Hausrat schwimmt weg und soweit der Garten angepflanzt wurde, wird es keine Ernte geben! Die mühsam Anfang Mai ausgepflanzten kleinen Paprika, Tomaten, Artischocken usw. hat das Wasser weggeschwemmt.
Deshalb werden wir eine zusätzliche Sammelaktion durchführen und bereits am 19. Juli 2010 von 8.00 – 12.00 Uhr eine Sammlung durchführen. Benötigt werden außer der üblichen Sammelliste gute Matratzen, Decken, Bettwäsche und Hausratgegenstände. Bei gebrauchter Kleidung achten Sie bitte darauf, dass in der aktuellen Lage vor allem Sommerkleidung benötigt wird. Winterkleidung bringen Sie am besten erst wieder zu unserer Sammlung im September.
Auch Geldspenden sind herzlich willkommen, um Saatgut und Setzlinge zu finanzieren, soweit eine Anpflanzung im Juni/Juli noch möglich ist!
Bernhard Schilling, Koordinator Osteuropa
Es folgt ein Bericht unserer (karpatendeutschen) Freunde aus Schönborn in der Ukraine, in dem sie in Wort und Bild ihre – plötzlich hereingebrochene – und verschärft große Not schildern.
„Am Abend des 20. Mai gegen 18.45 Uhr Ortszeit wollten wir mit dem Auto zur Hl. Messe nach Palanka aufbrechen, als plötzlich ein schweres Unwetter unsere Pläne änderte: ein Unwetter begann. Wir konnten unser Auto schutzsuchend noch unter dem Nußbaum vor unserem Haus abstellen, als es erst richtig los ging: unter Donner und Blitzen hagelte es eine gute Viertelstunde lang eiswürfelgroße Kugeln vom Himmel!
Schnell war die ganze Straße bedeckt, eine Schicht von gut 20 cm Hagelkörnern ließ Schönborn aussehen wie im Winter!



Als das Unwetter nachließ, gingen wir in unsere Häuser, um zu sehen, ob ein Schaden entstanden war. Sr. Irene ging zuerst in die Kapelle, die Gott sei dank verschont worden war. Als sie dann die Tür zu ihrem Zimmer im Erdgeschoß öffnete, sah sie etwas unglaubliches: der gesamte Boden ihres Zimmers war von Hagelkörnern bedeckt, obwohl alle Fenster geschlossen gewesen waren!!! Durch die gewaltige Menge an Hagel war die Kanalisation verstopft, und dieser Druck ist entwichen durch die Toilette ihres Badezimmers…

Da man sich das alles nicht wirklich vorstellen kann, habe ich es fotografiert…
Mit vereinten Kräften haben wir Irenes Zimmer trockengelegt; man wird sehen, inwieweit der Boden (Laminat) und die Möbel auf Dauer geschädigt sind.
Besonders schlimm ist es aber, dass im gesamten Dorf Schönborn die gesamte Ernte und alles, was in den Gärten bisher angepflanzt war, vollständig vernichtet ist!
Die Folgen dieser Katastrophe werden noch lange anhalten. Wir bitten daher um Euer Gebet!
Das Unwetter war örtlich genau auf Schönborn begrenzt, in den Nachbardörfern hat es zum Teil nicht einmal geregnet.
Bitte helfen Sie den Betroffenen, um wieder erneut auf den Feldern anzubauen und die Schäden an den Gebäuden wieder zu beheben, sonst müssen die Schönborner in der kommenden Zeit mit Hunger und Not rechnen.“
Der Konvoi der Hoffnung hat inzwischen 1.000 Euro Soforthilfe geleistet, damit die Menschen neues Saatgut kaufen können. Bitte unterstützen Sie uns weiter, um Hilfe zur Selbsthilfe leisten zu können. Herzlichen Dank!
Der erste wurde Mittwoch letzter Woche beladen und erreichte am Freitagvormittag Rumänien, wo Sr. Katharina mit ihren zwei Mitschwestern die große Armut der Landbevölkerung bekämpft, einen Kindergarten leitet und in einem Heim für Straßenkinder arbeitet.



In den zweiten Lastzug wurden beim Diakonieverein Bruchsal an diesem Dienstag in den Motorwagen 11 Pflegebetten und ein Reinigungswagen aufgeladen. Herzlichen Dank an Herrn Peter Brand für die Vermittlung!


In Oberhausen haben wir in den riesigen Hänger u.a. 220 Kartons Textilien, 72 Rollatoren, 13 Rollstühle, 10 Toilettenstühle sowie ein komplettes Belastungs-EKG mit Lungenfunktionsgerät und Ergometer, Computeranalyse-Geräte und allerlei Zubehör. Besten Dank der EnBW, die auf Vermittlung von Frau Blaschke, diese wertvollen Geräte gespendet hat. Diese Lieferung ging an ein Krankenhaus und Altenheim in Ungarn, genauer an die ehemaligen Donauschwaben.
Die Landesstiftung unterstützt dankenswerter Weise beide Lieferungen mit einem Zuschuss zu den Frachtkosten.
Herzlichen Dank allen Spendern und besonders unserem Team mit Heinrich Brand, Alois Bräutigam, Paul Breitner, Helmut Huber, Robert Keller, Günter Pietsch und Dieter Notheisen für die beiden Verladeaktionen. So helfen auch Werner Bohn und seine Mitarbeiter Helmut, Micha und Ricardo immer gerne, auch mit dem entsprechenden Arbeitsgerät (siehe Fotos).






Auf vielfachen Wunsch geben wir Ihnen nachfolgend Informationen und Links zu den letzten, hochinteressanten TV- und Radio-Sendungen mit unserem Afrika-Koordinator Dr. Rolf Pflücke wieder.
SWR Landesschau Baden-Württemberg
(Film läuft ab wenn Sie im Bild unten – oben links – die roten Pfeile anklicken:

„Hilfe für Arme, Kranke, Behinderte – das verspricht die Hilfsorganisation ‚Konvoi der Hoffnung‘. Rolf Pflücke, ehemaliger ARD Korrespondent in Lateinamerika, ist einer, der sich dort engagiert. Vor kurzem hat er Hilfsgüter und Spenden nach Afrika gebracht und erzählt in der Landesschau, was er dort erlebt hat.“ Quelle: swr.de
In diesem Interview schildert Dr. Pflücke unsere direkte „Hilfe zur Selbsthilfe“ mit Schwerpunkt Burkina Faso (Foto anklicken, um den Film zu starten).
SWR2 Wissen
Hörfunksendung (auf swr.de herunterladen)
„Sklavin oder Superfrau – Wie sich Frauen in Westafrika durchsetzen
Bis heute werden in Westafrika kleine Mädchen für ein Handgeld in die Stadt verkauft. Dort müssen sie bis zu 16 Stunden ohne Lohn im Haushalt arbeiten. Viele junge Frauen vom Land sind mangels Schulbildung zum Straßenhandel gezwungen oder zur Prostitution. In den Familien tragen Frauen die Hauptlast der Versorgung.“ Quelle: swr.de
Hier beleuchten Dr. Pflücke und seine Frau in einer halbstündigen Radiosendung von SWR2 Wissen die Gegensätze am Beispiel Burkina Faso, mit denen Frauen in ihrem täglichen Kampf ums Überleben konfrontiert sind.
Petrus hat es heute gut mit uns gemeint! Nach tagelangem Regen war es endlich trocken bei unserer Sammelaktion. Dazu kamen auch noch viele gute Sach- und Geldspenden mit denen wir in erster Linie wieder „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten können. Herzlichen Dank!
Sie haben uns ca. 700 Kartons mit Baby-, Kinder- und Erwachsenenkleidung, Bettwäsche und Schuhe gebracht. Dazu viele Fahrräder, Kindersachen und vieles was den Menschen als Hilfe zur Selbsthilfe dienen kann, was wir gar nicht alles im Einzelnen aufzählen können.
Herzlichen Dank auch unserem Team mit Emma Albert und Alois Bräutigam (Oberhausen), Barbara Eicher, Claudia Romstein, Judith Jungkind und Jürgen Jurkowitz (alle Philippsburg), Helmut Gramlich (Bad-Schönborn), Dieter Kling (Bruchsal), Peter Pelz (Waghäusel) sowie den beiden Schülerinnen der Realschule Philippsburg, Jasmin Hoffmann und Nicole Blüm. Sie hatten wieder alle Hände voll zu tun, die Spenden entgegenzunehmen, zu ordnen und zum Teil neu zu verpacken (siehe Fotos unten).
Herzlichen Dank auch für Ihren Transportkostenanteil von 1.478,30 Euro und zusätzlich 730,– Euro für unsere Hilfe zur Selbsthilfe Projekte mit unseren Koordinatoren für die sog. 3. Welt, Hans-Peter Dentler und Dr. Rolf Pflücke. So hat die Fastnachtsgruppe des Ski-und Kanuclubs Philippsburg einen größeren Geldbetrag gespendet. Außerdem haben vier Philippsburger „Geburtstagskinder“ ihre insgesamt 200 Jahre mit 400 Euro für Afrika „vergoldet“. Für diese tolle Idee nochmals besten Dank!
Dieses Mal geht der Lastzug zu den ehemlas „Banater Schwaben“ in Rumänien, wo Sr. Katharina mit ihren zwei Mitschwestern die große Armut der Landbevölkerung bekämpft, einen Kindergarten im Dorf Tirol leitet und in einem Heim für Straßenkinder in Bocsa arbeitet. Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat bereits einen Zuschuss zu den Frachtkosten zugesagt, um die Unterdeckung auszugleichen. Auch dafür herzlichen Dank!
Das erste Foto zeigt Fam. Wagshurst aus Achern. Die jungen Leute haben 200 Wolldecken, die ihre Mutter mit einer Frauengruppe gestrickt hat – gebracht, welche die barmherzigen Schwestern im Banat den alten Menschen bei Krankenbesuchen schenken. Oft haben die alten Menschen dort kein Geld zum heizen und müssen im Winter erbärmlich frieren. Ein großartiges Zeichen der Nächstenliebe! Danke!

Unten die Fotos unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen.





Im Bild oben links unsere Freunde Stephane Souli und seine Frau Francine Tatio (rechts) aus Burkina Faso. Er ist Apotheker und sie Narkoseärztin in Pforzheim. Sie helfen uns, die Hilfe zur Selbsthilfe Projekte in Burkina Faso zu koordinieren.