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am Mittwoch, den 14. November 2007 um 19 Uhr in das
Bürgerhaus Wellensiek & Schalk in Oberhausen, Jahnstr. 23-25
Sehr geehrte Freunde und Förderer unserer Hilfsorganisation,
zum Informationsabend 2007 laden wir Sie herzlich ein. Sie werden dort – in Wort und Bild – mehr über unsere Arbeit sowie unsere Projekte in diesem Jahr erfahren.
Wir werden Sie z. B. informieren über:
- die Tätigkeiten in der Region, wo beispielsweise Emma Albert jede Woche Lebensmittel an Bedürftige verteilt oder eine Gruppe von inzwischen 16 Männern Rollstühle repariert
- die Hilfslieferungen nach Rumänien, Ungarn und Kroatien sowie die internationale Brillenhilfe
- die direkte Hilfe in Afrika, Peru und Sri Lanka durch Hans-Peter Dentler, unseren Koordinator für die so genannte 3. Welt
- die Projekte im Libanon, Äthiopien und in Burkina Faso, wo 5 Brunnen gebaut werden. Dazu möchten uns die Ärztin Francine G. Tatio und der Apotheker Noraogo Stephane Souli an diesem Abend direkt aus ihrem Heimatland berichten.
In der Pause können Sie sich in Gesprächen mit uns und unseren Mitarbeitern weiter informieren. Danach wird Otto Fischer unsere Planungen für 2008 vorstellen und dabei deutlich hervorheben, dass wir kein Entsorger, sondern eine Hilfsorganisation für eine neue, bessere Lebensqualität sind.
Wir wollen Mitmenschen die Möglichkeit zu einem Start in ein besseres, friedlicheres und hoffnungsvolleres Leben geben. Dabei ist für uns nicht wichtig, welche Mengen wir an Spenden bekommen, sondern deren Qualität, wie diese verpackt sind und dass sie von Herzen kommen.
Das ist zwar ein langer und schwieriger Weg, aber wir haben ihn bereits eingeschlagen und werden ihn weiter gehen. Unsere Mitarbeiter, wie Hans-Peter Dentler und Bernhard Schilling, bestätigen uns, dass dieser Weg richtig ist. Denn Sie geben in den verschiedenen Ländern die Spenden direkt an Mitmenschen und versuchen, ihnen damit wieder etwas menschliche Wärme und Würde zu geben. Uns selbst zeigen viele Gespräche und Telefonate, dass es sehr wichtig ist, sich für die Anliegen und Sorgen der Menschen Zeit zu nehmen.
Bitte kommen Sie, informieren Sie sich und unterstützen Sie uns, damit noch mehr Mitmenschen Hoffnung und eine bessere Zukunft bekommen!
Mit frohem Gruß
Otto Fischer und Manfred Rölleke
Unser Aufruf zu mehr Sachspenden, die als Hilfe zur Selbsthilfe dienen können, wurde erhört. Da wir zunehmende Schwierigkeiten bekommen Textilien ohne Desinfektionsbescheinigung und zollfrei über die Grenzen zu bringen, legen wir jetzt unseren Schwerpunkt auf andere Sachen, wie Werkzeuge, Fahrräder usw.
Trotzdem kamen wieder ca. 900 Kartons mit Baby-, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenkleidern, Bettwäsche, Hand- und Badetücher und Schuhen. Dazu kam auch viel Kochgeschirr, Töpfe und Pfannen, Küchengeräte, Bestecke und Elektrogeräte. Spielsachen, Spiele, Puzzles, Legobausteine, Schreibsachen, Plüschtiere, Metallautos, Bälle und Sporttrikots. Danke auch für die Lebensmittel, Marmeladen, Baby- und Kinderkost, Medikamente, Toilettenartikel, Seifen, Wasch- und Putzmittel.
Besonders bedanken wir uns auch beim Altenzentrum Bruchsal für zwei Lieferwagen voll Windeleinlagen für Erwachsene, etc., die uns Peter Brand überbrachte (siehe Foto).

Weiter bekamen wir bei der Sammlung eine Waschmaschine, ein Krankenbett, 2 Rollstühle, 2 Rollatoren, 3 Gehfrei, 10 Paar Krücken, Stöcke und 3 große Personenwaagen. Außerdem ein großes Campingzelt mit Zubehör, 4 große Wasserbehälter, 4 Kunststofffenster, je ein mechanischer Rasenmäher und Vertikutierer, verschiedene Werkzeuge, Sensen, Schaufeln, Hacken, Spaten, Schrauben, Nägel, usw.
Wir freuten uns auch über die 12 Kinderwagen & Buggys, 11 Fahrräder und 3 Kinderdreiräder, 2 Nähmaschinen, verschiedenes Nähzeug und Nähgarne, Wolle usw.
Insgesamt dienen diese vielfältigen Spenden wirklich als Hilfe zur Selbsthilfe für unsere Mitmenschen. Damit können wir ihnen wieder Mut zum Leben und Hoffnung geben.
Natürlich stellte das auch sehr große Anforderungen an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Emma Albert, Barbara Eicher, Judith Jungkind, Stefan Alt, Alois Bräutigam, Peter Pelz, Manfred Rölleke, Ludwig Zimmermann, sowie die zwei Schülerinnen der Konrad- Adenauer-Realschule Philippsburg, Jasmin Hoffmann und Lavienne Meckes. Die großen Platzprobleme machten es erforderlich, dass wir bis zu 15 Kartons übereinander stapeln mussten (siehe Fotos).

Von den eingegangenen 1.956,27 Euro gehen 300 Euro an zweckgebunde Projekte, so dass die Transportkosten in Höhe von 1.850 Euro noch nicht ganz gedeckt sind.
Allen Spendern, Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und den zwei Schülerinnen herzlichen Dank für den tollen Einsatz.
Unser 3. Welt Koordinator Hans-Peter Dentler konnte auf seiner Reise zunächst in Ruanda und im Osten des Kongo 327 behinderten oder kranken Menschen mit Rollstühlen, Gehhilfen, Dekubitus-Matratzen, usw. direkt helfen. Ausserdem hat er 600 Brillen an sehgeschädigte Menschen verteilt und 390 arme Kinder und Jugendliche mit Schuhen und Stiefeln beschenkt.
In einem besonders schweren Fall einer jungen Frau, die sich bei einem Sturz die Halswirbelsäule brach und jetzt an Armen und Beinen gelähmt ist, darüberhinaus alle Angehörigen beim Völkermord verloren hat, hat er sie sogar in einem Behindertenheim der Caritas Ruhengeri untergebracht und Hilfsmittel und Geld für eine längerfristige Pflege hinterlassen. Hier ist ein kleiner Auszug von insgesamt über 200 Bilddokumentationen die er in Ruanda und Kongo gemacht hat.
Vor der Hilfe – nach der Hilfe








Von den Spendengeldern über 1.700 Euro (wovon etwa die Hälfte vom Konvoi der Hoffnung zur Verfügung gestellt wurde) hat Hans-Peter Dentler nicht nur die Pflege der o.e. schwer behinderten Frau finanziert, sondern vor Ort 360 Paar Schuhe, 30 Paar Gummistiefel, 10 Paar Kinderkrücken und 60 Blasenkatheder gekauft. Darüberhinaus wurde damit ein Rollstuhlgeeigneter Fahrweg von der Behindertenunterkunft zur Schule, sowie Baumaterial, Ersatzteile und Werkzeug finanziert. Wie Sie sehen kann man dort für relativ wenig Geld eine ganze Menge zum Guten verändern. Herzlichen Dank an alle Spender.
Nach der mehrwöchigen Verteilungsaktion ist er nach Mali weitergereist, um dort die Möglichkeit einer Hilfslieferung zu recherchieren. Danach besuchte er ein Kinderheim der Mission in Tansania und ein Behindertenheim mit Schule in Kenia, wo er überall großen Bedarf an Rollstühlen und anderen Hilfsmitteln für behinderte und kranke Menschen vorfand. Also werden wohl Anfang nächsten Jahres ein oder zwei Container für diese drei Länder beladen und auf den Weg gebracht, wo er sie dann wieder persönlich verteilt und die gewohnt akribischen Text- und Bilddokumentationen erstellen wird.
In enger Zusammenarbeit mit dem Apotheker Noraogo Stephane SOULI und seiner Frau, der Ärztin Francine G. TATIO vom Bureau of Technical Studies Research and Prospectives in Sanitary Development in Rural Zone, Ouagadougou, Burkina Faso, haben wir die Grundlagen geschaffen, zwei neue Brunnen für Frischwasser zu bauen. Siehe nachfolgende, kurze Beschreibung des Projektes.
Projekt: Bau von zwei Brunnen in Burkina Faso
In Afrika sind Frauen und Kinder für die Beschaffung von Trinkwasser verantwortlich. In den beiden Dörfern Tangoden und Taonsogo leben rund 1.700 bzw. 1.000 Einwohner aber es gibt keinen Brunnen für sauberes, frisches Wasser. Dieses muss vom 5 bzw. 8 km entfernten Bantogdo (wo es bereits einen Brunnen gibt) in mühseligen Fußmärschen von Frauen und Kindern herbeigeschafft werden. Dadurch fehlt den Kindern auch die Zeit für die notwendige Schulbildung. Trotzdem verdorrt nach der Regenzeit das Land, Wasser fehlt für das Vieh und es kann kein Gemüse mehr angebaut werden.
Wir möchten nun mit einem lokalen Partner und dem Landwirtschaftsministerium Burkina Faso jeweils einen Brunnen in den genannten Dörfern bauen. Beim Bau des Brunnens in Bantogdo (siehe Bilder) wurden gute Erfahrungen gemacht und es wird erwartet, dass, wie auch an anderen Orten, in 30 bis 45 Metern Tiefe eine ergiebige Wasserader gefunden wird.
Zunächst muss durch Bodenuntersuchungen und Probebohrungen ein geeigneter Platz an den beiden Standorten gefunden werden. Dies und die Wasseranalyse wird von staatlicher Seite finanziert.
Danach kann mit der eigentlichen Brunnenbohrung, -Verrohrung und –Befestigung begonnen werden. Als Brunnenrohre werden starke Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 125mm verwendet. Nach der Befestigung wird eine mechanische Handpumpe im Edelstahlgehäuse angebracht, die auch von Frauen und größeren Kindern relativ einfach bedient werden kann.
Beide Brunnen werden rund 19.600 Euro kosten, wovon vor Ort 11.500 Euro beigesteuert werden. 3.000 Euro zahlt der Konvoi der Hoffnung e. V. aus Spendengeldern, die restliche Finanzierung von 5.100 Euro hoffen wir, mit Ihrer Hilfe bewältigen zu können.



Der Konvoi der Hoffnung, sagt ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung, bei der Sammelaktion, am Samstag, den 30. Juni 2007, für Mitmenschen in Bocsa und Tirol in Rumänien (am Fuße des Banater Gebirges), wo auch die Minderheit der Banater Schwaben lebt und wo noch fast 100 % Arbeitslosigkeit herrscht!
Sie vertrauten uns außerdem 2.005,01 Euro und 49,87 DM an, wovon wir 600 Euro zweckgebunden verwenden werden, u. zw. 300 Euro für junge Straßenmütter in Addis Abeba/Äthiopien, 200 Euro als Hilfe zur Selbsthilfe im Libanon und 100 Euro als Direkthilfe für die Sozialstation im Ort Tirol in Rumänien.
Besonders dankbar sind wir dieses Mal für 17 Paletten Babygläschen von der Fa. Sunval in Kirrlach, 28 Fahrräder, die haltbaren Lebensmittel, die vielen Windeleinlagen für Groß und Klein, mehrere Handys mit Ladegeräten, 150 Brillen, 12 Kartons sehr schöne, gestrickte Teppiche für Leprakranke, für die vielen Werkzeuge, Schrauben, Äxte, Beile, Hämmer, Sensen, usw. Auch haben wir 18 Kartons sehr gutes Geschirr, saubere Kochtöpfe und gut funktionierende, kleine Küchengeräte bekommen, die für das Kinderheim in Tirol/Rumänien dringend benötigt werden, weil dort die Kinder aus Mangel an Platz und Geschirr in Schichten essen müssen. Des weiteren haben wir 11 gute Kinderwagen & Buggys, sehr viele guten Schuhe, kleine Musikinstrumente (die ebenfalls dringend benötigt werden), 60 Kartons schöne und saubere Spielsachen, Plüschtiere, Metallautos, gute, ganze Spiele, Bau- und Legosteine, sowie viele Schreibwaren, Schulranzen, Toiletteartikel, Seifen, 6 Kartons Medikamente, 6 Paar Krücken, viele Briefmarken, mehrere Hörgeräte, viel gute Wolle, 5 Nähmaschinen, einen Hometrainer und ca. 500 Karton Baby-, Kinder-, Erwachsenenkleider und Wäsche, und vieles mehr, erhalten. Das alles wird unseren Mitmenschen in Rumänien wieder etwas Hoffnung und Mut für das Leben geben!
Alles abverlangt wurde unserem Vorstand mit Frau, Otto und Traude Fischer, sowie unseren Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Schülerinnen & Schülern der Realschule Philippsburg.
Unsere Mitarbeiterinnen Frau Emma Albert (Oberhausen), Barbara Eicher & Claudia Romstein (Huttenheim) und Judith Jungkind (Rheinsheim – siehe Foto), 
mussten viele Spenden sortieren und aussortieren, weil wir eine Hilfsorganisation sind und kein Entsorger!
Voll zu tun hatten auch unsere Mitarbeiter Stefan Alt, Helmut Schuhmacher und Alois Bräutigam (Oberhausen), Helmut Gramlich (Bad Schönborn), und Ludwig Zimmermann (Wiesental), welche die Spenden entgegen nahmen und die Bananenkartons bis zu 14 Kartons hoch stapeln mussten! Manfred Rölleke aus Waghäusel stand interessierten Besuchern und Spendern am Informationsstand Rede und Antwort und hat zur Unterschriftenaktion für unser Aktionsbündnis gegen AIDS aufgerufen, damit Politiker und Pharmaindustrie endlich für geeignete und bezahlbare Medikamente, speziell für unschuldige, kranke Kinder, sorgen.
Sehr gut mitgearbeitet haben auch wieder die 5 Schülerinnen und Schüler der Realschule Philippsburg, Jasmin Hoffmann, Selina Nissel, Johanna Noack, Lavienne Meckes und Adrian Stahl (alle aus Oberhausen-Rheinhausen). Unermüdlich haben die Schülerinnen und Schüler mit den Transportwagen Sachspenden von den Autos der Spender beigeholt, was sehr gut ankam. Auch haben sie noch die Spielsachen und Kinderbücher sortiert. Herzlichen Dank! (Siehe Foto). 
Unsere nächste große Sammel-Aktion ist am Samstag, 1. September 2007!
Bitte unterstützen Sie uns dann wieder mit oben aufgeführten Sachen! Danke!
Vor einem Jahr, am 24.05.2006, veröffentlichten wir hier den ersten Beitrag über eine „Große Geldspende für Afrika“ und starteten damit unseren Internetauftritt.
Seither verzeichnete der Webserver mehr als 16.000 Besuche und fast 42.000 Seitenabrufe. Die bereinigte Statistik, welche nur die Besucher erfasst und Zugriffe von anderen Servern ignoriert, weist immerhin noch 1.876 „echte Besuche“ aus.
Viel wichtiger als die Zahlen einer Besucherstatistik sind uns aber die Menschen, auf deren Situation wir aufmerksam machen und denen wir – dank der Sach- und Geldspenden sowie des Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – helfen können. Darüber werden wir hier auch in Zukunft ausführlich berichten.
An dieser Stelle möchten wir uns heute bei unseren Leserinnen und Lesern herzlich bedanken. Bleiben Sie uns gewogen und empfehlen Sie uns bitte weiter.
Der Konvoi der Hoffnung e. V. sagt ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung bei der Sammelaktion am Samstag, den 12. Mai 2007, für Mitmenschen in Bocsa/Rumänien, wo noch fast 100 % Arbeitslosigkeit herrscht!
Sie schenkten uns 1.939,85 Euro, wovon wir 300,– Euro der Sozialstation im Ort Tirol in Rumänien übergeben und mit dem restlichen Geld einen großen Teil der Transportkosten bezahlen.

Besonders dankbar sind wir dieses Mal für die vielen Fahrräder, die haltbaren Lebensmittel, sehr vielen Babygläschen von der Fa. Sunval in Kirrlach, die vielen Windeleinlagen für Groß und Klein, die Handys mit Ladegeräten, die Brillen, viele sehr schöne, gestrickte Teppiche für Leprakranke, für die vielen Werkzeuge, Schrauben, usw. Auch haben wir sehr gute, saubere Kochtöpfe und funktionierende, kleine Küchengeräte, gute Kinderwagen und Buggys, sehr viele gute und neue Schuhe, 1 Blockflöte (kleine Musikinstrumente werden dringend benötigt), viele schöne und saubere Spielsachen, Plüschtiere, gute, ganze Spiele, Schreibwaren, sehr viele Kugelschreiber, Schulranzen, Toilettenartikel, Seifen, Medikamente, Krücken, Briefmarken, Hörgeräte, gute Wolle, Nähmaschinen, einen Rollstuhl und ca. 700 Karton Baby-, Kinder- und Erwachsenenkleider erhalten. Das alles wird Babys, Kindern und erwachsenen Mitmenschen wieder etwas Hoffnung und Mut für das Leben geben können!

Alles abverlangt wurde unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Schülerinnen und Schülern der Realschule Philippsburg. Unsere Mitarbeiterinnen Emma Albert (Oberhausen), Barbara Eicher und Claudia Romstein (Huttenheim) sowie Judith Jungkind (Rheinsheim) mussten viele Spenden sortieren und aussortieren, weil wir eine Hilfsorganisation sind und kein Entsorger!

Voll zu tun hatten auch unsere Mitarbeiter Volker Barth (Neudorf), Helmut Gramlich (Bad Schönborn), Peter Pelz (Waghäusel), Helmut Stehli (Hambrücken), welche die Spenden entgegen nahmen und die Bananenkartons bis zu 14 Kartons hoch stapeln mussten!
Gut eingefügt haben sich auch die sieben Schülerinnen und Schüler der Realschule Philippsburg, Jasmin Hoffmann, Lavienne Meckes, Selina Nissel, Johanna Noack, Nicolai Ahr und Adrian Stahl (alle aus Oberhausen-Rheinhausen).

Sie übernahmen die Unterschriftenaktion für das Aktionsbündnis Landmine.de, das für ein totales Verbot von Streubomben eintritt, sodass wir jetzt insgesamt 796 Unterschriften zusammengebracht haben, die helfen werden, bundesweit die angestrebte Million Unterschriften vollzumachen.
Weiter haben die Schülerinnen und Schüler ununterbrochen mit den Wagen Sachspenden von den Autos der Spender beigeholt, was sehr gut ankam. Auch haben sie noch die Spielsachen sortiert. Herzlichen Dank! Ihre Klassenlehrerin staunte, wie die Kinder vier Stunden lang geschuftet haben und was da ablief.
Unsere Mitarbeiter Heinrich Brand, Günter Holl, Robert Keller und Günter Pietsch, haben schon letzten Donnerstag in Karlsruhe einen Container, hauptsächlich mit Rollstühlen aber auch anderen Behindertengeräten für Ruanda/Afrika verladen, wo unser Koordinator Hans-Peter Dentler den Mitmenschen dort wieder persönlich Hilfe bringen wird.
Unsere nächste große Sammelaktion ist am Samstag, den 30. Juni 2007! Bitte unterstützen Sie uns dann wieder mit oben aufgeführten Sachen! Danke!
Ende April erreichte ein Transport mit Hilfsgütern das Dorf Tirol in Rumänien.
Unser Kassier Bernhard Schilling war vor Ort. Er berichtet uns von der Reise und den sehr schwierigen Lebensbedingungen im Südwesten Rumäniens.

Tirol, Rumänien – Hauptstraße nach Fises
Das Dorf Tirol liegt am Fuße des Banater Berglandes in Rumänien in der Nähe der Kleinstadt Bocsa. Wir haben noch etwa 400 km vor uns, da wir ja bereits in Südtransdanubien in Ungarn sind. Auf guten Straßen in Ungarn verläuft die Fahrt sehr zügig. In Szeged wird nochmals eingekauft. Waschpulver ist im Sonderangebot, auch Zahncreme, Seife, Shampoo und etwas Schokolade werden in den freien Nischen unseres Wohnmobils verstaut, so dass gerade noch etwas Platz zum Sitzen bleibt.
Die Zollkontrolle ist dank des EU-Beitritts von Rumänien inzwischen abgeschafft, der Blick in den Reisepass an der Grenze in Sekunden erledigt. Auf einer ebenfalls fast neuen Straße kommen wir nach Temesvar. Auch hier ist der Fortschritt schon spürbar, eine Unmenge von Autos in unterschiedlichem Erhaltungszustand versucht den Löchern in Straßen und Straßenbahnschienen auszuweichen. Wir fahren weiter Richtung Süden, noch etwa 80 km trennen uns von unserem Ziel und es ist bereits Abend.
Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass kurz vor Berzovia eine Nebenstraße abzweigt, die über Fises nach Tirol führt. Doch Schwester Katharina aus Tirol hat bereits einige Tage vor am Telefon gesagt, wir sollten diese „Straße“ nicht benutzen, denn es wäre ein nicht befestigter Feldweg von 14 km Länge. Da bereits die Nacht hereinbricht, als wir an diesen Abzweig kommen, entschließen wir uns für den Umweg über Bocsa und Doclin. In Bocsa verlassen wir die gute Hauptstraße und kaum zwei Kilometer später beginnt der Schlaglochmarathon. Inzwischen hat es etwas geregnet, Ausweichen ist in der Dunkelheit nicht mehr möglich; also Schrittgeschwindigkeit und Lenkrad festgehalten…

Tirol, Rumänien – Kirche
Um 21.00 Uhr sind wir schließlich in Tirol. Straßennamen und Hausnummern sind Fehlanzeige. Wir fahren langsam durch das dunkle Dorf bis die befestigte Straße aufhört und der oben erwähnte Feldweg beginnt. Hier steht auch die Kirche, also kann das Pfarrhaus nicht weit sein. Da nirgends Licht brennt, „die Häuser bereits geschlossen wurden und die ‚Gehsteige eingeklappt‘ sind“, geht der Griff zum Handy, denn wir haben ja eine Telefonnummer. Doch unser Handy mit der SIM-Karte für außerhalb Deutschland versagt trotz vollem Akku den Dienst. Es gibt kein Funknetz. Erst mit dem Reservehandy ist außerhalb des Autos mitten auf dem Dorfplatz eine Verbindung möglich. Und zwei Minuten später begrüßt uns Schwester Katharina persönlich, denn wir stehen nur 50 m von dem kleinen Kloster entfernt.
Nach einem kurzen Abendessen wird noch ausgeladen, was wir mitgebracht haben, damit die Betten in unserem Wohnmobil ihrer vorgesehen Bestimmung dienen können. Am nächsten Vormittag soll es zum Haus der ASOCIATIA DE CARITATE HUMANITAS in Bocsa gehen. Dieser Verein wurde gleichzeitig mit dem Verein HUMANITAS HARTBERG (Österreich) gegründet und ist Träger für soziale Projekte, die finanziert mit Sach- und Geldspenden, hier durchgeführt werden. Auch der LKW-Transport des Konvoi der Hoffnung e. V. aus Oberhausen-Rheinhausen kam am vergangenen Freitag mit über 80 m³ Sachspenden hier an.
Bocsa ist eine Kleinstadt mit etwa 19.000 Einwohnern, darunter etwa 2.000 Sinti, die in einem eigenen Stadtteil leben. Im Jahr 2000 hat die letzte noch aktive Fabrik für Metallverarbeitung geschlossen. Die Arbeitslosigkeit erreichte damals ihren Höchststand mit nahezu 100 %. Heute gibt es einige handwerkliche Betriebe, es werden Häuser gebaut oder renoviert. Für eine Stadt, deren Einwohner vormals als gelernte oder ungelernte Arbeiter in der Fabrik ihrer Erwerbstätigkeit nachgingen, ist dies allerdings keineswegs ausreichend.

Tirol, Rumänien – „Verkehr“ auf der Hauptstraße
Schwester Katharina fährt uns mit ihrem kleinen Auto die 18 km von Tirol nach Bocsa. Wir werden dort von Herrn Mircea Grecu, dem Leiter der Humanitas Bocsa, erwartet. Im Rahmen einer Besichtigung des Hauses stellt uns Herr Grecu die Arbeit des Vereins vor. Ein Arzt, der sich bereits in Rente befindet, hat ein kleines Behandlungszimmer, in dem Menschen ohne Krankenversicherung unentgeltlich behandelt werden können. Auch Medikamente werden hier ausgegeben. Die Medikamentenversorgung in Rumänien ist nicht kostenlos, es gibt Eigenanteile wie in Deutschland auch! Es gibt ein kleines Büro für Verwaltungsarbeiten oder auch zur Besprechung großer oder kleiner sozialer Probleme.
Über den Hinterhof gelangen wir zu einem weiteren Gebäude. Herr Grecu erklärt stolz, dass dieses Gebäude in Eigenleistung erstellt wurde. Im Erdgeschoß befindet sich die Kleiderkammer. Es gibt einen Lagerraum, in dem sich die Bananenkartons vom Konvoi der Hoffnung e. V. aus Oberhausen-Rheinhausen stapeln und auf Auspacken und Sortieren warten. In einem kleineren Raum davor, mit einfachen Holzregalen und Kleiderständern eingerichtet, erhalten Bedürftige gebrauchte Kleidungsstücke. Für die Kleidungsstücke muss man einen minimalen Betrag pro kg bezahlen, damit Missbrauch verhindert wird. Für die ganz Armen werden auch Kleidungsstücke kostenlos abgegeben, dies wird dann aber in einer Kartei registriert.
Über dem Lager und der Kleiderkammer ist ein großer Begegnungsraum mit einer kleinen Küchenzeile. Hier treffen sich nachmittags Schüler zum gemeinsamen Lernen und Spielen. Auch findet wöchentlich ein Gesprächsnachmittag für Sinti-Frauen statt. Auf diese Weise versuchen Herr Grecu und sein Team, die Probleme kennen zu lernen und für Abhilfe zu sorgen. Auch findet so eine soziale Weiterentwicklung statt.
Jetzt folgt der Ausflug in den Stadtteil der Sinti. Herr Grecu fährt mit dem Kleinbus der Humanitas. Er ist dort bei vielen Kindern gut bekannt und wird herzlich begrüßt. Es gibt keine Wasserversorgung, Frischwasser bekommt man aus dem Brunnen, von denen einige am Straßenrand stehen. Etliche Häuser, die wir sehen, sind allerdings in einem Zustand, dass man nach EU-Normen darin noch nicht mal Tiere halten dürfte! Die Humanitas verfolgt dort zurzeit ein Projekt, mit dem Material für Dächer finanziert wird, damit es nicht ständig durchregnet und die Häuser letztendlich einstürzen. Auch wurden in der Schule mit Spendengeldern aus Österreich Toiletten eingebaut.
Gegen Mittag verabschieden wir uns von Herrn Grecu mit der Zusage, dass dieser Transport nicht der letzte gewesen sein wird. Es geht weiter mit Schwester Katharina zum „Haus der Straßenkinder“.
Das Gebäude gehört der Stadt Bocsa. Diese stellt auch eine Leiterin und eine Köchin zur Verfügung. Das Objekt macht einen sauberen Eindruck, wenn auch die Ausstattung erheblich zu wünschen übrig lässt. Hierher kommen täglich –auch in den Ferien!- ca. 70 Kinder bereits morgens gegen 7.00 Uhr und können, abgesehen von der Unterrichtszeit, bis zum frühen Abend bleiben. Alle erhalten mittags eine warme Mahlzeit mit Suppe, Hauptgericht und Dessert. Gekocht werden aber rund 100 Portionen, da es auch regelmäßig weitere Kinder gibt, die nur zum Essen herkommen und nachmittags nicht bleiben. Und das Kochen geschieht auf zwei alten Küchenherden in normaler Haushaltsgröße. Selbst das Geschirr wird ausschließlich von Hand in einem Mini-Spülbecken gespült. Gegessen wird in drei Schichten, da weder die Sitzplätze im Speisesaal ausreichen noch genügend Geschirr und Besteck vorhanden ist. Die ganze Küche hat eine Größe von rund 8 m². Und da backt die Köchin auch noch Kuchen für das Dessert. Tischwäsche, Küchentücher etc. werden von ihr mit nach Hause genommen zum Waschen. Sie hat aber keine Waschmaschine, das geschieht ebenfalls in Handarbeit! Die Finanzierung der Lebensmittel erfolgt ausschließlich aus Spenden.

Tirol, Rumänien – Schule
Es sind Kinder aus schwierigsten sozialen Verhältnissen. Schwester Katharina erzählt uns, dass beispielsweise erst vor wenigen Wochen ein vierzehnjähriges Mädchen vor der Tür stand, das von seinem Dorf 13 km zu Fuß gekommen ist. Es wurde dort über zwei Jahre von der eigenen Mutter zur Prostitution gezwungen, damit diese genügend Alkohol hatte. Das Mädchen wurde dann allerdings aus nahe liegenden Gründen in einem Heim in einer anderen Stadt untergebracht.
Arbeitslosigkeit, Alkohol, häusliche Gewalt usw. sind bei allen Kindern die Hintergründe, warum sie den Tag bzw. Nachmittag nicht zuhause verbringen können oder möchten. Sie erhalten so wenigstens eine ausreichende Mahlzeit am Tag und werden bei Hausarbeiten betreut. Ob sie überhaupt die Schulaufgaben machen dürften, wenn sie nach der Schule nach Hause gingen?
Nach dem Essen (Suppe, Sauerkrautwickel mit Polenta und einem kleinen Stück selbstgebackenen Kuchen) fährt uns Schwester Katharina wieder nach Tirol.

Tirol, Rumänien – Kindergarten
Hier machen wir noch einen kleinen Rundgang durch das Dorf. Es ist alles sehr ärmlich, die Leute leben von dem, was der eigene Garten hergibt. Arbeiten gehen kann man nicht, es sei denn, man bekommt für drei Monate eine Anstellung in Österreich oder Deutschland. Im Kindergarten, der noch von 30 Kindern besucht wird, fehlen Scheiben und die Fenster schließen nicht mehr. Auch hier gibt es keine Wasserleitung.

Tirol, Rumänien – Kindergarten
Schwester Katharina und ihre drei Mitschwestern versuchen alles, um mindestens den Kindern, die alle die Dorfschule besuchen, wenige Perspektiven zu eröffnen. So gibt es einen Schülerchor und eine Gitarrengruppe. Allerdings sind zuwenig Instrumente vorhanden. Auch sprechen die Kinder gut deutsch, da bis vor zwei Jahren in der Schule noch Deutsch unterrichtet wurde. Die wenigen deutschen Kinderbücher, die wir noch hatten, sind begehrt wie warme Semmeln.

Tirol, Rumänien – Jugendkapelle
Am Abend wird dann noch die klostereigene Waschmaschine notdürftig repariert (das Modell ist mindestens 25 Jahre alt!), damit die Wäsche nicht mehr von Hand gewaschen werden muss.
So kommen wir auch hier nicht daran vorbei, unser Versprechen abzugeben, bestimmt wieder zu kommen. Am nächsten Morgen werden wir auf das Herzlichste verabschiedet. Dabei geht mir tagsüber dann ein Satz nicht mehr aus dem Sinn:
„Das mitgebrachte Waschpulver teilen wir in 1-kg-Pakete auf, damit alle Rentner ein Paket zu Weihnachten bekommen.“
Kurz vor Ostern kehrte Hans-Peter Dentler nach einer sehr erfolgreichen, fünfwöchigen Hilfstour im Westen Perus nach Hause zurück. Im Anhang nur ein kleiner Ausschnitt seiner Reise und von rund 500 glücklichen behinderten Menschen und deren Familien, denen bisher niemand geholfen hatte.
Die Transportkosten wurden von Spendengeldern bestritten und – wie bei allen Reisen – hat Hans-Peter Dentler seine Reisekosten über 2.812,47 Euro aus seiner eigenen Tasche bezahlt. Im folgenden ist ein kleiner Teil seiner 152-seitigen Dokumentation der Reiseroute und die Beschreibung der individuellen Hilfe mit Foto zu sehen.







