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Es folgt ein Bericht unserer (karpatendeutschen) Freunde aus Schönborn in der Ukraine, in dem sie in Wort und Bild ihre – plötzlich hereingebrochene – und verschärft große Not schildern.
„Am Abend des 20. Mai gegen 18.45 Uhr Ortszeit wollten wir mit dem Auto zur Hl. Messe nach Palanka aufbrechen, als plötzlich ein schweres Unwetter unsere Pläne änderte: ein Unwetter begann. Wir konnten unser Auto schutzsuchend noch unter dem Nußbaum vor unserem Haus abstellen, als es erst richtig los ging: unter Donner und Blitzen hagelte es eine gute Viertelstunde lang eiswürfelgroße Kugeln vom Himmel!
Schnell war die ganze Straße bedeckt, eine Schicht von gut 20 cm Hagelkörnern ließ Schönborn aussehen wie im Winter!



Als das Unwetter nachließ, gingen wir in unsere Häuser, um zu sehen, ob ein Schaden entstanden war. Sr. Irene ging zuerst in die Kapelle, die Gott sei dank verschont worden war. Als sie dann die Tür zu ihrem Zimmer im Erdgeschoß öffnete, sah sie etwas unglaubliches: der gesamte Boden ihres Zimmers war von Hagelkörnern bedeckt, obwohl alle Fenster geschlossen gewesen waren!!! Durch die gewaltige Menge an Hagel war die Kanalisation verstopft, und dieser Druck ist entwichen durch die Toilette ihres Badezimmers…

Da man sich das alles nicht wirklich vorstellen kann, habe ich es fotografiert…
Mit vereinten Kräften haben wir Irenes Zimmer trockengelegt; man wird sehen, inwieweit der Boden (Laminat) und die Möbel auf Dauer geschädigt sind.
Besonders schlimm ist es aber, dass im gesamten Dorf Schönborn die gesamte Ernte und alles, was in den Gärten bisher angepflanzt war, vollständig vernichtet ist!
Die Folgen dieser Katastrophe werden noch lange anhalten. Wir bitten daher um Euer Gebet!
Das Unwetter war örtlich genau auf Schönborn begrenzt, in den Nachbardörfern hat es zum Teil nicht einmal geregnet.
Bitte helfen Sie den Betroffenen, um wieder erneut auf den Feldern anzubauen und die Schäden an den Gebäuden wieder zu beheben, sonst müssen die Schönborner in der kommenden Zeit mit Hunger und Not rechnen.“
Der Konvoi der Hoffnung hat inzwischen 1.000 Euro Soforthilfe geleistet, damit die Menschen neues Saatgut kaufen können. Bitte unterstützen Sie uns weiter, um Hilfe zur Selbsthilfe leisten zu können. Herzlichen Dank!
Der erste wurde Mittwoch letzter Woche beladen und erreichte am Freitagvormittag Rumänien, wo Sr. Katharina mit ihren zwei Mitschwestern die große Armut der Landbevölkerung bekämpft, einen Kindergarten leitet und in einem Heim für Straßenkinder arbeitet.



In den zweiten Lastzug wurden beim Diakonieverein Bruchsal an diesem Dienstag in den Motorwagen 11 Pflegebetten und ein Reinigungswagen aufgeladen. Herzlichen Dank an Herrn Peter Brand für die Vermittlung!


In Oberhausen haben wir in den riesigen Hänger u.a. 220 Kartons Textilien, 72 Rollatoren, 13 Rollstühle, 10 Toilettenstühle sowie ein komplettes Belastungs-EKG mit Lungenfunktionsgerät und Ergometer, Computeranalyse-Geräte und allerlei Zubehör. Besten Dank der EnBW, die auf Vermittlung von Frau Blaschke, diese wertvollen Geräte gespendet hat. Diese Lieferung ging an ein Krankenhaus und Altenheim in Ungarn, genauer an die ehemaligen Donauschwaben.
Die Landesstiftung unterstützt dankenswerter Weise beide Lieferungen mit einem Zuschuss zu den Frachtkosten.
Herzlichen Dank allen Spendern und besonders unserem Team mit Heinrich Brand, Alois Bräutigam, Paul Breitner, Helmut Huber, Robert Keller, Günter Pietsch und Dieter Notheisen für die beiden Verladeaktionen. So helfen auch Werner Bohn und seine Mitarbeiter Helmut, Micha und Ricardo immer gerne, auch mit dem entsprechenden Arbeitsgerät (siehe Fotos).






Auf vielfachen Wunsch geben wir Ihnen nachfolgend Informationen und Links zu den letzten, hochinteressanten TV- und Radio-Sendungen mit unserem Afrika-Koordinator Dr. Rolf Pflücke wieder.
SWR Landesschau Baden-Württemberg
(Film läuft ab wenn Sie im Bild unten – oben links – die roten Pfeile anklicken:

„Hilfe für Arme, Kranke, Behinderte – das verspricht die Hilfsorganisation ‚Konvoi der Hoffnung‘. Rolf Pflücke, ehemaliger ARD Korrespondent in Lateinamerika, ist einer, der sich dort engagiert. Vor kurzem hat er Hilfsgüter und Spenden nach Afrika gebracht und erzählt in der Landesschau, was er dort erlebt hat.“ Quelle: swr.de
In diesem Interview schildert Dr. Pflücke unsere direkte „Hilfe zur Selbsthilfe“ mit Schwerpunkt Burkina Faso (Foto anklicken, um den Film zu starten).
SWR2 Wissen
Hörfunksendung (auf swr.de herunterladen)
„Sklavin oder Superfrau – Wie sich Frauen in Westafrika durchsetzen
Bis heute werden in Westafrika kleine Mädchen für ein Handgeld in die Stadt verkauft. Dort müssen sie bis zu 16 Stunden ohne Lohn im Haushalt arbeiten. Viele junge Frauen vom Land sind mangels Schulbildung zum Straßenhandel gezwungen oder zur Prostitution. In den Familien tragen Frauen die Hauptlast der Versorgung.“ Quelle: swr.de
Hier beleuchten Dr. Pflücke und seine Frau in einer halbstündigen Radiosendung von SWR2 Wissen die Gegensätze am Beispiel Burkina Faso, mit denen Frauen in ihrem täglichen Kampf ums Überleben konfrontiert sind.
Petrus hat es heute gut mit uns gemeint! Nach tagelangem Regen war es endlich trocken bei unserer Sammelaktion. Dazu kamen auch noch viele gute Sach- und Geldspenden mit denen wir in erster Linie wieder „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten können. Herzlichen Dank!
Sie haben uns ca. 700 Kartons mit Baby-, Kinder- und Erwachsenenkleidung, Bettwäsche und Schuhe gebracht. Dazu viele Fahrräder, Kindersachen und vieles was den Menschen als Hilfe zur Selbsthilfe dienen kann, was wir gar nicht alles im Einzelnen aufzählen können.
Herzlichen Dank auch unserem Team mit Emma Albert und Alois Bräutigam (Oberhausen), Barbara Eicher, Claudia Romstein, Judith Jungkind und Jürgen Jurkowitz (alle Philippsburg), Helmut Gramlich (Bad-Schönborn), Dieter Kling (Bruchsal), Peter Pelz (Waghäusel) sowie den beiden Schülerinnen der Realschule Philippsburg, Jasmin Hoffmann und Nicole Blüm. Sie hatten wieder alle Hände voll zu tun, die Spenden entgegenzunehmen, zu ordnen und zum Teil neu zu verpacken (siehe Fotos unten).
Herzlichen Dank auch für Ihren Transportkostenanteil von 1.478,30 Euro und zusätzlich 730,– Euro für unsere Hilfe zur Selbsthilfe Projekte mit unseren Koordinatoren für die sog. 3. Welt, Hans-Peter Dentler und Dr. Rolf Pflücke. So hat die Fastnachtsgruppe des Ski-und Kanuclubs Philippsburg einen größeren Geldbetrag gespendet. Außerdem haben vier Philippsburger „Geburtstagskinder“ ihre insgesamt 200 Jahre mit 400 Euro für Afrika „vergoldet“. Für diese tolle Idee nochmals besten Dank!
Dieses Mal geht der Lastzug zu den ehemlas „Banater Schwaben“ in Rumänien, wo Sr. Katharina mit ihren zwei Mitschwestern die große Armut der Landbevölkerung bekämpft, einen Kindergarten im Dorf Tirol leitet und in einem Heim für Straßenkinder in Bocsa arbeitet. Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat bereits einen Zuschuss zu den Frachtkosten zugesagt, um die Unterdeckung auszugleichen. Auch dafür herzlichen Dank!
Das erste Foto zeigt Fam. Wagshurst aus Achern. Die jungen Leute haben 200 Wolldecken, die ihre Mutter mit einer Frauengruppe gestrickt hat – gebracht, welche die barmherzigen Schwestern im Banat den alten Menschen bei Krankenbesuchen schenken. Oft haben die alten Menschen dort kein Geld zum heizen und müssen im Winter erbärmlich frieren. Ein großartiges Zeichen der Nächstenliebe! Danke!

Unten die Fotos unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen.





Im Bild oben links unsere Freunde Stephane Souli und seine Frau Francine Tatio (rechts) aus Burkina Faso. Er ist Apotheker und sie Narkoseärztin in Pforzheim. Sie helfen uns, die Hilfe zur Selbsthilfe Projekte in Burkina Faso zu koordinieren.
Der Hilfsgütertransport ist bereits am Mittwochvormittag in Mucsi angekommen! Siehe Fotoserie im Anhang.
Dieser Transport ging ins bitter arme Komitat Tolnau (ehemalige Donauschwaben) nach Ungarn.

Zum Sozialdienst verpfichtete Männer der Gemeinde laden den LKW ab.

120 m3 Hilfsgüter erreichen am 14. April um 9.15 Uhr Mucsi.


Hilfe zur Selbsthilfe: Eine komplette Schuhmacherwerkstatt aus Oberhausen, mit allen Maschinen und Zubehör, für den neuen Schuhmacher in Mucsi.


Ein Großereignis: Der Kindergarten kommt, um die Arbeiten zu beobachten.






Ausladen in unserer Zweigstelle: Dem „Sozialkaufhaus St. Martin“, das Frau Renate Hille in unserem Auftrag führt.
Auch zwischen unseren Sammelaktionen kommen Hilfsgüter an oder werden in kleineren Mengen zum Versand gebracht.So geschehen letzte Woche, als im Mütterwerk Heidelberg ein Sprinter mit 100 Säcken Textilien, einigen Rollstühlen und andere Pflegesachen, von unserem Mitarbeiter Heinrich Brand, abzuholen waren.

Freunde aus Burkina Faso (unteres Bild v.l.n.r.: Stéphane, Rebecca, Amadeus) haben auch wieder medizinisch-technische Hilfsgüter bei uns abgeholt, die in einem Transport für die Kranken- und Entbindungsstation in Bantougdo dorthin mitgenommen werden.


Somit ist Lagerhaltung und der Versand immer genau abzustimmen. Denn, auf der einen Seite wollen wir keine „Luft“ teuer transportieren, auf der anderen Seite soll die Halle vor der nächsten Sammelaktion möglichst leer sein. Dies ist uns dieses Mal besonders gut gelungen. Bei der großen Verladung an diesem Montag war der LKW mit 120 m3 Ladefläche am Ende lückenlos bis oben hin gefüllt und die Halle komplett geleert.
Die Hilfsgüter gehen dieses Mal in das bitter arme Komitat Tolnau (ehemalige Donauschwaben) nach Ungarn, wo unser Osteuropa-Koordinator, Bernhard Schilling, mit seiner Frau Renate die Sachen persönlich an bedürftige Menschen und kinderreiche Familien verteilt. In der Ladung u.a. eine Einbauküche, eine komplette Schuhmacherwerkstatt, eine Betonmischmaschine, 650 Kartons und 23 Plastikfässer, gefüllt mit Kleidung, Bettwäsche und Schuhen und vieles mehr. Dazu verluden wir noch andere Hilfsgüter, wie 11 Fahrräder, Werkzeuge, ein 1000-Liter Wasserfass, 4 Autoreifen, 4 Nähmaschinen, 2 Fenster und vieles mehr, was zur Selbsthilfe geeignet ist. Nochmals herzlichen Dank allen Spendern und der Landesstiftung Baden-Württemberg, welche die Hälfte der Transportkosten übernimmt!
Danke auch unserem Verladeteam mit Alois Bräutigam, Heinrich Brand, Alfred Ebner, Albrecht Hartkorn, Hubert Moos, Dieter Notheisen, Günter Pietsch und Werner Bohn (mit Mitarbeitern aus Rumänien).





Auf Einladung von Erika und Hans Scherrer ins Pfarrzentrum Wiesental erläuterte unser Osteuropa-Koordinator, Bernhard Schilling, unsere Hilfsaktionen zur Selbsthilfe.Die Frauengemeinschaft und die Missionsgruppe Wiesental sowie die Missionsgruppe Kirrlach unterstützen uns seit Jahren mit Sach- und Geldspenden. Herzlichen Dank auch für die zuletzt gespendeten 1.050 Euro für Transportkosten, Kindersoldaten, Straßenmütter, Lepraheilung und andere Hilfen für Afrika!

Hier eine kurze Zusammenfassung seiner Ausführungen:
Warum müssen wir den EU-Mitgliedern Ungarn und Rumänien helfen?
Durch die EU-Erweiterung gingen dort die „alten“ Arbeitsplätze verloren, die Arbeitslosigkeit explodierte, der Staat hat keine Mittel für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, notwendige Aus- und Weiterbildung.
Geschichtlicher Hintergrund: Verwerfungen durch Völkerwanderung und Vertreibung. Die „blühenden“ Ansiedlungen der ehemaligen Donauschwaben und Karpatendeutschen lassen die zwangsumgesiedelten Sinti und Roma verwahrlosen. Sie verstehen nichts von „Ackerbau und Viehzucht“.

Momentane Situation: Die alten Häuser sind dem Zerfall Preis gegeben. Für notwendige Renovierung ist kein Geld da. Die Infrastruktur ist nicht ausgebaut. Eine Fahrt zur Arbeit in der Stadt oder ein Behördengang dauert mehrere Stunden. Eine Fahrradspende, ein Spaten, eine Schaufel oder ein Plastikfass zum auffangen von Regenwasser sichert wenigstens die Gartenbepflanzung.
Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe ist das Ziel: Ausbildung und Weiterbildung müssen gefördert werden. Kinder und Jugendliche zur Weiterentwicklung und zu einer späteren Selbstversorgung herangeführt werden. Mit unseren Sachspenden ermöglichen wir für den Moment eine etwas bessere Lebensqualität. Werkzeuge und Arbeitsgeräte bringen den Menschen nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe. Ackerbau und Viehzucht müssen weiterentwickelt werden.