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06.01.2009 | Bittere Armut in Ungarn!?!

Wir Westeuropäer können es wohl nicht für möglich halten, dass 70 km südöstlich vom Urlauberparadies Plattensee, heute mehr denn je, bittere Armut herrscht. Ungarn ist ja seit dem 1. Mai 2004 EU-Mitglied und startete damals als „EU-Tiger“, als eines der zuversichtlichsten Staaten bei der EU-Osterweiterung. Heute ist das Land wirtschaftlich und sozial weit hinter den Erwartungen, aber auch Staaten wie Polen, Slowakei und Slowenien, zurückgeblieben. Im Jahr 2007 registrierte das Land die niedrigste Wachstumsrate und die höchste Inflation innerhalb der EU.einzige WasserversorgungEinzige Wasserversorgung im Dorf.

Diese Gegend war früher fast ausschließlich von den sogenannten Donau-Schwaben besiedelt, Deutschen, die vor rund 200 Jahren dort hin ausgewandert waren.  Heute wohnen nur noch wenige dort, da die meisten nach dem 2. Weltkrieg zwangsweise ihre Heimat verlassen mussten. Stattdessen wurden nach dem Krieg Zigeuner und andere ungarischen Staatsbürger dort angesiedelt, die man aus Rumänien vertrieben hatte.


Unser Osteuropa-Koordinator Bernhard Schilling, der seit vier Jahren in dieser Gegend lebt, berichtet uns von schlimmen Zuständen.

Er organisiert von dort aus die Hilfslieferungen der Hilfsorganisation Konvoi der Hoffnung nach Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien und die Ukraine. Auch transportiert er selbst anlässlich seiner Aufenthalte in Karlsruhe jeweils rund 1.500 kg Hilfsgüter in seinen Wohnort und die nähere Umgebung.

 

Rechtzeitig vor Weihnachten konnte am 16. Dez. 2008 die Verteilung von Kinderkleidung im Dorf Mucsi (rund 500 Einwohner, 30 % Arbeitslosigkeit, ärmstes Dorf des Komitats Tolnau) erfolgen. Die Einladung erfolgte durch den örtlichen Kindergarten. Besonders gefragt waren warme Anoraks, Handtücher, Bettwäsche, Unterwäsche und Kinderschuhe. Aufgrund der großen Nachfrage wurde spontan am 20. Dezember 2008 die Aktion wiederholt.

Die Menschen warten vor dem Kindergarten auf die Verteilung der Kinderkleidung:

Kinderkleidung Gleich geht es los

Kinderkleidung 2

Drinnen wird schon das Passende herausgesucht.

Am 19. Dez. 2008 fand die alljährliche Weihnachtsfeier im Kindergarten statt, bei der sich Erzieherinnen und Kinder ganz herzlich für die Hilfe bedankten.

WeihnachtsfeierWeihnachtsfeier2

Weihnachtsfeier 100 Euro bar werden ueberreicht 1

B.Schilling überreicht hier der Kindergartenleiterin 100 Euro in bar für die dringendsten Anschaffungen.

Seit etwa einem halben Jahr bekommt auch die Familie V. Unterstützung. Herr V. ohne Schulabschluss und Beruf wurde mit 18 Jahren Vater eines Kindes, auch die Mutter hat keine Arbeit und ist genauso alt. Sie wohnten bis jetzt bei seinem Vater mit den übrigen acht Geschwistern, doch müssen die Drei das Haus aus Platzmangel nun verlassen. Eine neue Bleibe gibt es zwar bereits, der Zustand ist aber fast nicht beschreibungsfähig. Das Haus verfügt weder über Wasser noch Abwasseranschluss, ein Ofenrohr für den defekten Ofen im Zimmer fehlt; genauso wie nötiges Brennholz. Schrank, Tisch, Stühle usw. = Fehlanzeige. Familie V beim Babynahrung abholen

In das Haus unten zieht die junge Familie am 03.01.2009 ein und bringt nur die persönliche Kleidung mit. Jetzt eine Liste aufzustellen, was diese Familie benötigt, wäre sehr zeitraubend, denn die brauchen einfach alles. Auch sind dringend erforderliche Reparaturmaßnahmen durchzuführen, sobald der Frost nachlässt. Da ist dann vor allem einfaches Handwerkszeug aber auch PVC-Boden, Tapete und Farbe gefragt, wie im unteren Bild zu sehen ist.

Neues Haus der Familie VZweites Zimmer ohne Licht und PutzZimmer mit Ausstattung

Da dies nur ein Beispiel von vielen ist, planen wir eine komplette LKW-Ladung Hilfsgüter noch im Januar in dieses Gebiet auf den Weg zu bringen.

20.12.2008 | Baumaterial nach Bocsa

Die Firma BaumitBayosan in Remseck-Aldingen hat 50 Paletten Baustoffe für Rumänien gestiftet! Es handelt sich vor allem um Putzmörtel und Dämmstoffe für die Renovierung des Heimes für Straßenkinder in Bocsa. Sie wurden am Dienstag in Remseck-Aldingen verladen und kamen mit der Spedition Reklam bereits am Donnerstag, 18.12.08 dort an.

Ein weiterer Transport mit rund 25 Tonnen Baumaterial ist für Mitte Januar 2009 geplant.

Unser herzlicher Dank für die großzügigen Spenden geht an die Firma BaumitBayosan und an die Landesstiftung Baden-Württemberg, die wieder die Hälfte der Transportkosten trägt.

Hier einige Fotos von der Einlagerung der Baustoffe in Bocsa bis die Frostperiode endet:

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18.12.2008 | Hilfslieferung ins Banat

Am 16.12.2008 wurde der erste Lastzug, aus der letzten Sammelaktion, für die ehemaligen Banater Schwaben in Rumänien verladen und auf den Weg gebracht. Die Hilfsgüter im Motorwagen gehen an die Missionsstation unter der Leitung von Sr. Katharina in den Ort Tirol, der Inhalt des Anhängers an das Heim für Straßenkinder in Bocsa, unter der Leitung von Herrn Grecu, sowie andere Sozialzentren. Vielen Dank allen Spendern und besonders den Schülern/-innen vom Gymnasiums Walldorf und den 7. Klassen der Realschule Östringen für die eigenen, emsigen Sammelaktionen.

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Allen freiwilligen Mitarbeitern und dem Fahrer Iosif Domonkos ein herzliches Dankeschön für die zügige Arbeit beim verladen (siehe Fotos). Danke auch der Landesstiftung Baden-Württemberg, die uns wiederum 50% der Frachtkosten in Höhe von 2.500 Euro, also 1.250 Euro erstatten wird.

Schon heute (18.12.) bekamen wir ein Fax mit der schriftlichen Empfangsbestätigung. Fotos von dem freudigen Ereignis der Verteilung in Rumänien werden nachgereicht.

16.11.2008 | Hilfslieferung für Karpaten-Deutsche

Anfang letzter Woche haben wir wieder einen riesigen LKW für die Ukraine beladen und auf den Weg gebracht. Die Fracht dorthin ist zwar mit 3.000 Euro sehr hoch, doch hat uns die Landesstiftung Baden-Württemberg dankenswerter Weise wieder 50% davon als Zuschuss in Aussicht gestellt. In der südlichen Ukraine, an der Grenze zu Nordost-Ungarn, haben sich vor über 200 Jahren die Karpaten-Deutschen angesiedelt. Noch heute tragen die Dörfer dort auch den deutschen Namen, wie z.B. Schönborn, unser Ziel der Hilfslieferung. Denn die Menschen in den Grenzgebieten sind noch ärmer als im übrigen Land. Besten Dank an alle Mitarbeiter, die zum Gelingen dieses Transportes beigetragen haben: Stephan Alt, Heinrich Brand, Albrecht Hartkorn, Erich Hoffner, Günter Holl, Hubert Moos, Hans Müller, Peter Pelz, Günter Pietsch, Manfred Rölleke, Helmut Schuhmacher und Ludwig Zimmermann. Nicht zu vergessen Helmut Huber und das THW Oberhausen, die am Montagabend mit dem THW-Transporter noch 8 schwere Holz-/Kohleöfen in Karlsruhe abgeholt und gleich auf den LKW geladen haben. Herzlichen Dank für diese tolle Teamleistung in einer, im wahrsten Sinn des Wortes, „Nacht- und Nebelaktion“ und auch den Spendern in der Waldsiedlung und ihrem Hausmeister Herrn Neimöck.

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Inzwischen kam auch die gute Nachricht: Der LKW mit den Hilfsgütern ist am 14.11.2008 in Schönborn eingetroffen. Er wurde am Wochenende entladen und die Sachen bei der Katholischen Kirchengemeinde Schönborn eingelagert. Von dort werden sie den bedürftigen Menschen im Waisenhaus „Schöne Welt“, dem Staatlichen Bezirks-Kinderkrankenhaus und dem Kulturzentrum Palanok im Kreis Mukacevo, in Zusammenarbeit mit dem Dorfsrat Schönborn und dem Dorfsrat Pausching übergeben.

Schwester Barbara hat uns den Empfang mit folgenden Worten schriftlich bestätigt:

„Im Namen aller, denen diese Hilfsgüter zu Gute kommen, danken wir Ihnen und allen Helfern ganz herzlich für all Ihre Mühen. Möge Gott es Ihnen hundertfach vergelten.“

17.03.2008 | Màtèszalka wir kommen!

Ebenfalls am letzten Donnerstag (13.3.2008) wurde der LKW mit Hilfsgütern für das Waisenhaus mit 300 Kindern in Màtèszalka im Nordosten Ungarns verladen.

Wieder hat uns die Firma Sunval in Kirrlach 16 Tonnen Babynahrung mitgegeben. Herzlichen Dank. Außerdem konnten wir noch 520 Kartons mit Bettwäsche, Stoffen, Kleidung, Nähzeug, sowie 104 Kinderliegen, 8 Fahrräder, 7 Rollatoren, 2 Nähmaschinen, eine Hammondorgel, eine neue Eck-Badewanne und viele andere Sachen zuladen.

Danke auch unserem Verlade-Team mit Heinrich Brand, Alfred Ebner, Günter Holl und Günter Pietsch aus Rheinhausen, Albrecht Hartkorn und Erich Hoffner aus Oberhausen, Helmut Gramlich aus Mingolsheim, Hans Müller aus Kirrlach und Ludwig Zimmermann aus Wiesental sowie den beiden ungarischen Fahrern für die geleistete Arbeit unter erschwerten Bedingungen. Die meisten Kartons mussten nämlich über die Paletten mit der Babynahrung auf Knien transportiert und geladen werden.

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24.12.2007 | Fünf Hilfslieferungen im Dezember

Der Konvoi der Hoffnung brachte im Dezember fünf Hilfslieferungen, davon alleine drei in der Woche vor Weihnachten, auf den Weg.

Zunächst wurde am Nikolaustag bei der ehemals katholischen Notkirche in KA-Oberreut, die uns als Werkstatt und Lager dient, mit unserem Team aus Rheinhausen ein 20-Fuß-Container mit Rollstühlen, Gehhilfen und anderen Hilfsmitteln für kranke und behinderte Menschen beladen und nach Kenia auf den Weg gebracht. In der Woche vor Weihnachten wurde dann mit dem gleichen Team noch ein 40-Fuß-Container mit ähnlichen Hilfsmitteln für Peru beladen und verschifft. Die Sachen werden dort von unserem 3.Welt Koordinator, Hans-Peter Dentler, im Rahmen der Aktion „Hilfe für die Ärmsten der Armen“ im Januar/Februar/März 2008 direkt an die bedürftigen Menschen verteilt.

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v.l.n.r. Alfred Ebner, Hubert Moos, Heinrich Brand und Günther Holl.

Außerdem wurde von einem anderen Team in Oberhausen ein LKW mit Hänger mit Textilien, Fahrrädern, Fenstern, Nähmaschinen, Medikamenten, Windeln, Putzmitteln, Lebensmitteln, Werkzeugen, Kinderwagen usw. beladen und nach Rumänien geschickt. Dort unterstützen wir mit den Sachen seit über einem Jahr ein Heim für Straßenkinder und einen Kindergarten. Danke allen Mitarbeitern und Frau Tafferner von der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal für die Mithilfe beim verladen.

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v.l.n.r. Frau Monika, Herren Blattner, Kammerer, Gramlich, Pelz, Hartkorn, Rölleke, Fahrer Joschi und Herr Müller. Nicht im Bild Frau Tafferner und Herren Alt und Hoffner.

Die dritte Lieferung in der Woche vor Weihnachten wurde am Samstagvormittag bei der Firma Sunval in Kirrlach geladen. 22 Tonnen Babykost für die bitterarmen Karpaten-Deutschen in Nord-Ungarn und der Süd-Ukraine. Herzlichen Dank der Firma Sunval für die überaus großzügige Spende und besonders Herrn Weinhuber, dass er den Samstagvormittag für diese Aktion geopfert hat, und die 33 Paletten mit seinem Gabelstapler für uns aufgeladen hat. Ebenso danken wir Herrn Flat aus Oberhausen für seine Dolmetscher Dienste, die dringend nötig waren, um sich mit dem Ukrainischen LKW-Fahrer verständigen zu können.

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v.l.n.r. die Herren Flat, Rölleke, und Weinhuber

Schon in der Woche davor hatte unser Osteuropa-Koordinator, Bernhard Schilling, in seinem großen Wohnmobil und 6-Meter-Hänger Kinderkleidung, Wasserfässer, Kindernahrung, Medikamente und andere Hilfsmittel für die armen Donau-Schwaben in Ungarn mitgenommen, die er dort vor Weihnachten noch selbst verteilt hat.

17.11.2007 | 100. Straßenmütter-Rettung bei Info-Abend

Bei unserem sehr gut besuchten Informations-Abend am 14.11.2007 hat eine großzügige Spenderfamilie aus Karlsruhe mit einer spontanen Spende von 800 Euro unser Projekt, 100 junge Mütter in Addis Abeba (Äthiopien) von der Straße zu holen, zum Abschluss gebracht. Herzlichen Dank auch allen anderen Spendern, Freunden, Förderern und Mitarbeitern für einen sehr gelungenen Abend.

Die Badischen Neuesten Nachrichten fassten den Abend wie folgt zusammen:

Einen umfassenden Überblick über die große Arbeit des „Konvoi der Hoffnung“ in der Region und einen genauen Einblick in das Aufgabengebiet der Koordinatoren Hans-Peter-Dentler (3. Welt) und Bernhard Schilling (Osteuropa) gab es bei der gut besuchten Informationsveranstaltung im Bürgerhaus „Wellensiek & Schalk“ in Oberhausen. Über das bisherige Spendenaufkommen im Jahr 2007 und über die Verwendung erstattete Mitorganisator Manfred Rölleke Rechenschaft und illustrierte das geleistete Arbeitspensum anhand zahlreicher Dias.

Nach seinen Darlegungen kamen mehr als 39.000 Euro an Geldspenden zusammen, die wie folgt eingesetzt wurden: für zweckgebundene Hilfsprojekte 12.000 Euro, für Direkthilfen in Peru, Afrika und Sri Lanka 4.200 Euro, für den Brunnenbau in Burkina Faso und Nigeria 3.500 Euro und für die Internationale Brillenhilfe sowie für Osteuropa 2.100 Euro. An Transportkosten, speziell für Lastzüge, waren 14.000 Euro aufzuwenden. In nächster Zeit fallen noch, wie es hieß, knapp 5.000 Euro an weiteren Frachtkosten an. „Somit fehlen dem Konvoi derzeit rund 1.600 Euro, um alle Spenden vollständig abzutransportieren“, resümierte Rölleke.

Unterstützt werden 50 junge Straßenmütter mit ihren Babys in Addis Abeba (Äthiopien). Inzwischen haben die Konvoi-Mitarbeiter die Zahl auf 100 verdoppelt, wofür allerdings 12.000 Euro notwendig sind (Anmerkung: Dies wurde durch eine große Einzelspende, wie oben beschrieben, bereits erreicht). Hilfe bekommt auch das „Haus Cäcilia“ im Kinderdorf Klinge. In den Libanon, das „Land der vier Millionen Streubomben“, gingen 2.000 Euro für ein Kinderheim. Zudem beteiligte sich der „Konvoi“ mit 2.900 Euro am Bau von Brunnen in Burkina Faso, wo die Menschen bis zu acht Kilometer zurücklegen müssen, um an Trinkwasser zu kommen.

2007 seien Spenden im Umfang von rund 100 Tonnen verschickt worden, bilanzierte Rölleke: 58 Tonnen Baby-, Kinder- und Erwachsenenkleidung, Schuhe, Bettwäsche, Decken, Stoffe, Medikamente, Spielsachen und andere Gebrauchswaren. Hinzu kamen 48 Tonnen Babykost, Lebensmittel, Hygieneartikel, Küchen- und Werkzeugartikel sowie andere für den Alltag notwendigen Dinge (Anmerkung: als Hilfe zur Selbsthilfe). Demnächst stehen der Kauf und die Bestückung eines 40-Fuss-Containers für Burkina Faso an, der nach Entleerung dort als Schulbibliothek dienen soll.

Für Südosteuropa ist Bernhard Schilling als Koordinator tätig, der sich im nordöstlichen Ungarn, im Banat in Rumänien, in Kroatien und in der südlichen Ukraine engagiert. Gezielte Unterstützung gibt es für den Verein „Kinderheim für Straßenkinder“ in Bocsa. In die Ukraine sollen demnächst 33 Euro-Paletten mit Babykost gebracht werden. Beliefert wird auch das Kinderheim von Schwester Annemarie in Krizevci (Kroatien).

Über die ärmlichen Verhältnisse in Burkina Faso, das in der Sahel-Zone liegt, berichtete Ärztin Francine Tatio aus Kamerun. Ihr Mann Noraogo Stephane Souli führte in seiner Heimat 50.000 Bluttests bei seinen Landsleuten durch (Anmerkung: im Auftrag der UNO) und ließ mit einem Teil seines Verdienstes eine Krankenstation bauen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung erläuterte Hans-Peter Dentler seine Initiative „Hilfe für die Ärmsten der Armen“. Seit dem Jahr 2000 wurden 17 Schiffscontainer mit Rollstühlen, Toilettenstühlen und Gehhilfen nach Sri Lanka, Peru, Ruanda und Afghanistan verschickt (Anmerkung: die er persönlich dort verteilt hat). Mit jährlich etwa 600 Rollstühlen etc., konnte bislang rund 7.000 Menschen geholfen werden.

Seit dem Jahr 2000 repariert ein Team (Anmerkung: in Karlsruhe-Oberreut) gebrauchte Rollstühle, Rollatoren und Gehhilfen. Auch 16 Mitarbeiter vom „Konvoi der Hoffnung“ aus Oberhausen-Rheinhausen, Waghäusel und anderen Gemeinden bilden drei Gruppen, die sich wöchentlich abwechseln.

In einem Ausblick auf 2008 hob Konvoi-Chef Otto Fischer das Ziel hervor, „verstärkt armen und kranken Menschen zu helfen, um ihnen etwas Mut, Hoffnung und Menschenwürde zu geben.“ Um die gesamte Arbeit bewältigen zu können, sucht die Mannschaft noch Mitarbeiter, die beim Reparieren von Rollstühlen und beim Beladen der Container mithelfen.

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