Gestern wurde der 21. Lastzug mit Hilfsgütern in diesem Jahr beladen und auf den Weg nach Osteuropa gebracht. Er kam mit 19 Tonnen Baustoffen – einer weiteren Spende der Fa. Baumit GmbH – aus Oer-Erkenschwick. Oben drauf und im hinteren Teil wurden dann aus unserem Lager in Oberhausen-Rheinhausen noch 6 Tonnen Sammelgüter aus unserer Sammelaktion vom 26. November geladen und an die Gemeindeverwaltung Mucsi im südlichen Ungarn geliefert. Dort werden mit den Baustoffen Hochwasser- und Sturmschäden an verschiedenen Gebäuden repariert. Die gesammelten Hilfsgüter, wie Kleidung, Schuhe, Fahrräder, Kinderwagen, Werkzeuge usw. werden an arme Menschen und kinderreiche Familien gegeben.Herzlichen Dank allen Spendern sowie unserem Verladeteam mit Alfred Ebner, Joachim Engelsberger, Albrecht Hartkorn, Jürgen Jurkowitz, Hubert Moos, Günter Pietsch, Manfred Rölleke, Ludwig Zimmermann und besonders Landwirt Werner Bohn mit seinem Gabelstapler und den drei jungen, starken Mitarbeitern Helmut, Marius und Martin!
Sie, wie alle freiwilligen Mitarbeiter, Auslands-Koordinatoren, Vorstände und Vereinsmitglieder unserer Hilfsorganisation arbeiten ohne Vergütung und zahlen sogar ihre Fahr-, Flug- und Verwaltungskosten aus eigener Tasche.
Bei uns kommt jeder Spenden-Euro bis auf den letzten Cent direkt bei den hilfsbedürftigen Menschen an! Darauf sind wir besonders stolz und sehr dankbar!
Trotz Ferienzeit gehen unsere Hilfsaktionen weiter! Am 2. August wurde in der größten Mittagshitze ein Lastzug mit Hilfsgütern beladen. Zunächst wurde unsere Halle vollkommen leer geräumt, damit Platz für die nächste Sammelaktion am 3. September ist. Dann wurden die beiden Container in unserem Außenlager weitgehend geräumt. Es passte noch nicht einmal alles darauf weil Platz freigehalten werden musste für zwei weitere Ladestellen. Bei einer Privatklinik in Heilbronn wurden am nächsten Morgen wertvolle und sehr gut erhaltene OP- und med./techn. Klinikgerätschaften verladen. Am Nachmittag des gleichen Tages wurden bei einer Spedition in Hengersberg noch zwei sehr gute Zahnarzt-Behandlungsstühle mit dem nötigen Zubehör aufgeladen.
Die Reise ging zum Kreiskrankenhaus Szekszárd (Ungarn), wo die med./techn. Geräte abgeliefert wurden und dann zu unserer Zweigstelle in Mucsi. Dort werden die übrigen Hilfsgüter von unserem Osteuropa-Koordinator, Bernhard Schilling, bedürftigen Menschen in Mucsi und Umgebung direkt übergeben.
Herzlichen Dank allen Spendern und auch unserer Verlademannschaft in Oberhausen-Rheinhausen sowie Sr. Alesandra Stutz der Chirurgischen Privatklinik Dr. Mütsch für die Organisation der Verladung in Heilbronn und Herrn und Frau Zimmermann von der Zahnarztpraxis sowie der Spedition Hensel in Hengersberg für die Lagerung und Ladung der Zahnarztbehandlungsstühle.
Und nachfolgend das feedback aus Ungarn: Am frühen Morgen des 5. August kam der Transport in Mucsi/Mutsching an. Bereits am Vortag wurden die medizinischen Geräte für das Krankenhaus in Székszárd entladen. Um 7:00 Uhr kamen dann die Sozialdienstpflichtigen und andere freiwillige Helfer, um den Lkw abzuladen. Die Scheune wurde mit Kartons voll gestapelt, die sperrigen Sachen im Hof abgelegt. Schon nach 60 min war alles erledigt. Bereits bis zum Abend hatten Stühle, Eckbank, etliche Fahrräder, Rollstühle und Stühle neue Besitzer gefunden, welche sich sehr freuten.
„Keine Entspannung beim Hochwasser in Ungarn, weiterhin Notstand im Oberlauf der Theiß, Behinderungen im Nordwesten, Flutgefahr auch in Zentralungarn. Auch die Pegel der Donau bei Budapest steigen – Überflutungen und Evakuierungen auch wieder in der Slowakei, Angst vor neuer Flutwelle in Polen.“
So beginnt die Berichterstattung des Pester Lloyd, der deutschsprachigen Zeitung Ungarns, am Freitag, 04.06.2010. Tatsache ist, dass durch die starken Regenfälle in der vergangenen Woche (30. Mai – 4. Juni) und die noch angespannte Lage aus den Jahrhundertregenfällen vor drei Wochen (12. – 18. Mai) soviel Wasser vom Himmel fiel, wie sonst in einem ganzen Jahr. Die nördliche ungarische Tiefebene gleicht einer Seenplatte, alle kleinen Flüsse sind über die Ufer getreten, zahlreiche Menschen mussten Hals über Kopf evakuiert werden.
Dabei trifft es zurzeit besonders die Ärmsten, die ohnehin nicht viel haben. Häuser stehen unter Wasser, der spärliche Hausrat schwimmt weg und soweit der Garten angepflanzt wurde, wird es keine Ernte geben! Die mühsam Anfang Mai ausgepflanzten kleinen Paprika, Tomaten, Artischocken usw. hat das Wasser weggeschwemmt.
Deshalb werden wir eine zusätzliche Sammelaktion durchführen und bereits am 19. Juli 2010 von 8.00 – 12.00 Uhr eine Sammlung durchführen. Benötigt werden außer der üblichen Sammelliste gute Matratzen, Decken, Bettwäsche und Hausratgegenstände. Bei gebrauchter Kleidung achten Sie bitte darauf, dass in der aktuellen Lage vor allem Sommerkleidung benötigt wird. Winterkleidung bringen Sie am besten erst wieder zu unserer Sammlung im September.
Auch Geldspenden sind herzlich willkommen, um Saatgut und Setzlinge zu finanzieren, soweit eine Anpflanzung im Juni/Juli noch möglich ist!
Die Außentemparatur betrug 30°. Im Lastzug drin hatten Alfred Adler, Albrecht Hartkorn und Heinrich Brand bei 40° und mehr, Schwerstarbeit zu leisten als wir am letzten Donnerstag (16.7.) den LKW für das Komitat Tolnau beluden.Am Vormittag um 9.30 Uhr wurden zunächst bei der Fa. Sunval drei Paletten Babynahrung verladen. Dann ging es nach Oberhausen, um den LKW zu füllen. Durch Industriespenden und die Sachen von unserer Sammelaktion am 4. Juli hatten wir so viele gute Sachen bekommen, dass wir nicht alles unterbringen konnten. Obwohl das Verladeteam ausgezeichnete Arbeit geleistet hat und bis unter die LKW-Plane lud. Da wir nicht mehr so viele Textilien bekommen, aber um so mehr gute Sachspenden des täglichen Bedarfs als „Hilfe zur Selbsthilfe“, wird das verladen immer schwieriger. So können wir nur noch bis auf eine Höhe von ca. 1.50 Meter Kartons laden, um eine gute Basis zu haben. Da drauf müssen dann die Fahrräder, Kinderwagen, Kinderbetten, Rollstühle, Rollatoren, Toilettenstühle usw. gestapelt werden. Das kostet nicht nur Kraft sondern auch viel Zeit. So konnte der LKW erst um 15.30 Uhr den Hof Richtung Ungarn verlassen. Herzlichen Dank allen Spendern aus Nah und Fern und dem Verladeteam mit v.r.n.l. Heinrich Brand, Alfred Adler, Helmut Huber, Albrecht Hartkorn, Stefan Alt und Manfred Rölleke, sowie Paul Breitner und Robert Keller, die beide auf dem Foto fehlen. Vielen Dank auch Frau Baz von der Spedition Baz in Waghäusel, die Sachspenden aus Wolfsburg und Meerbusch als Zuladung abholen ließ.Das Komitat Tolnau ist eine sehr arme Gegend etwa 80 km südöstlich vom Plattensee. Junge, gut ausgebildtete Menschen wanderten aus, ältere und Minderheiten (Sinti), die nach dem Krieg aus Rumänien zwangs-umgesiedelt wurden, verblieben dort. Die meisten haben keine Ausbildung und keine Chance auf einen Arbeitsplatz. Ohne unsere Hilfe rutschen diese Menschen weiter in Armut ab und verlieren jede Hoffnung auf Besserung. Dazu hat der ungarische Staat Mitte Juni noch die Mehrwertsteuer von 20 auf 25%! erhöht, was die Lebensbedingungen für die Menschen dort noch zusätzlich erschwert.
Sofort nach Ankunft des Lastzuges wurde ausgeladen und auf Kleintransporter und Anhänger verladen, um die Hilfsgüter den bedürftigen Menschen in den umliegenden Dörfern zu bringen.
In den ersten zwei Mai-Wochen haben wir zwei Verladungen durchgeführt. Dazwischen haben wir noch die große Sammelaktion am 9. Mai und das Hoffest der Kulturen am Muttertag, dem 10.Mai, bei der Spedition BAZ in Waghäusel bewältigen müssen.
Die erste Verladung ging am 6. Mai an das Straßenkinderheim in Rumänien. Die zweite Verladung ging am 15. Mai an das Johanniter Krankenhaus in Nordost-Ungarn, wo auch über 300 Waisenkinder, die fast alle aus der Ukraine stammen, täglich versorgt werden müssen. Besten Dank an die Landesstiftung Baden-Württemberg für Erstattung der Hälfte der Transportkosten für beide Transporte.
Hier einige Bild-Impressionen unserer zahlreichen Aktivitäten:
Das Team bei der Verladung nach Rumänien, wo Werner Bohn auch eine wertvolle Sähmaschine mitgegeben hat, obere Reihe v.l.n.r., Alex Albert im Hintergrund, Hans Müller, der ungarische Fahrer und Werner Bohn. Untere Reihe v.l.n.r., Helmut Hrina, Peter Pelz, Manfred Rölleke, Helmut Gramlich, Alois Bräutigam, Günter Holl, Stefan Alt und Albrecht Hartkorn. Nicht im Bild Heinrich Brand.
Hier das Team nach der Verladung nach Ungarn, v.l.n.r mit dem ungarischen Fahrer, Ludwig Zimmermann, Manfred Rölleke, Peter Pelz, Helmut Gramlich, Andreas Böser, Alois Bräutigam und Helmut Hrina. Nicht im Bild Alex Albert. Andreas Böser und Helmut Hrina, zwei Mitarbeiter von Werner Bohn, die er uns dankenswerter Weise für die Verladung mit Gabelstapler zur Verfügung stellte.
Nun geht unser herzlichster Dank an Frau Ebru Baz und ihr ganzes Team, die am Muttertag ein tolles Fest der Kulturen zugunsten der Hilfsaktionen vom Konvoi der Hoffnung veranstaltet haben. Frau Baz konnte dann bereits am 12. Mai den stolzen Betrag von 2.000 Euro an Otto Fischer und Manfred Rölleke überreichen.
Im Bild oben unsere Mitarbeiterin Judith Jungkind (links) mit Frau Baz vor unserem Informationsstand. Im unteren Bild Frau Baz bei der Überreichung des Spendenschecks an unsere Vorstandschaft.
Das war aber noch lange nicht alles:
Zur Zeit verteilt unser 3.Welt-Koordinator, Hans-Peter Dentler, einen großen Schiffscontainer Rollstühle und Gehhilfen in Peru und gleich anschließend einen weiteren Großcontainer, der momentan noch unterwegs ist, in Bolivien an die „Ärmsten der Armen“.
Auch unser Afrika-Koordinator, Dr. Rolf Pflücke befindet sich zur Zeit wieder in Burkina Faso um Schulspeisungen und sauberes Trinkwasser für mehr als 800 Schüler/-innen zu organisieren.
Nähere Informationen dazu nach der – hoffentlich gesunden – Rückkehr unserer beiden „Weltreisenden“.
Doch eines möchten wir heute wieder einmal herausstreichen: Beide zahlen ihre gesamten Reisekosten aus der eigenen Tasche, wie auch alle unsere Mitarbeiter alle Auslagen selbst bezahlen, so dass bei uns Ihre Spenden zu 100 % für direkte Hilfen verwendet werden können.
Nochmals herzlichen Dank allen Spendern, besonders auch unserem gesamten Team für diese tolle Leistung in dieser kurzen Zeitspanne.
Zwei Verladestellen waren letzte Woche eine echte Herausforderung für unsere Mitarbeiter!
Am Donnerstag früh fuhr ein Team mit Hans Müller, Peter Pelz, Alois Bräutigam und Manfred Rölleke zum Schönstattzentrum Oberkirch, wo letzterer eine große Menge sehr guter Heimausstattung angeboten bekam: 38 Tische, 98 Stühle, eine große Eckbank, noch fast neue Waschbecken, eine Balkontür mit Rahmen, Schreibtisch und Schränke, ein Gasherd u.v.m. Wir hatten den ganzen Vormittag zu tun, die Sachen ins Freie zu schaffen. Um 13.30 traf der LKW in Oberkirch ein und es dauerte zwei weitere Stunden alles aufzuladen. Anschließend fuhren wir nach Hause und am Freitagvormittag luden wir mit einem größeren Team an der Recyclinghalle etwa die Hälfte der Sachen wieder aus, weil wir die schönen Sachen nicht nur einem oder zwei bedürftigen Heimen zukommen lassen wollen. Dann wurde der LKW mit unserem letzten Sammelergebnis aufgefüllt. Um 12 Uhr verließ er den Hof in Richtung Ungarn, wo er dann Montagfrüh (6.4.) in dem Dorf Gyönk (Jink) ankommt. Unser Aktiver, Bernhard Schilling, koordiniert die Hilfe in Osteuropa. Die Ladung teilen sich das Altersheim sowie mittellose Familien in Gyönk und Szakadàt (Sagetal). An den noch vorhandenen deutschen Ortsnamen erkennt man, dass viele der Einwohner im Komitat Tolnau deutschstämmig sind. Dort ist die Arbeitslosigkeit, aufgrund des hohen Anteils an Minderheiten, aber vor allem wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise mittlerweile schon auf über 30% angestiegen.
Ein herzliches Dankeschön unserem Verlade-Team mit Alex Albert, Alfred Adler, Stefan Alt, Heinrich Brand, Alois Bräutigam, Hans Müller, Peter Pelz, Manfred Rölleke und Helmut Schuhmacher.
Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat sich wieder mit 50% an den Transportkosten beteiligt. Besten Dank!
Wir möchten uns auch ganz herzlich beim Eltern-Kind-Treff Oberhausen für die Spende der dringend benötigten Baby- und Kinderkleidung bedanken!
Zwischen dem 14. und dem 29. Januar 2009 sind nach Ungarn und Rumänien drei große Lastzüge voll Hilfsgüter und Industriespenden geliefert worden. Der erste LKW mit Baumaterialien von der Fa. BaumitBayosan in Landsberg wurde nach Högyesz/Ungarn geliefert.
Dazu kam noch ein weiterer LKW mit Industriespenden und dem Rest unserer Sammelaktion vom November dazu, der je zur Hälfte nach Högyesz und Bonyhad in Ungarn ging. In der Bildmitte unten sieht man auch den dankbaren Bürgermeister von Högyesz, Laszlo Gyetvai, mithelfen beim entladen. Die vielen Spenden, vor allem ein dringend benötigtes Krankenbett für das Altenheim der Gemeinde, werden von den beiden Frauen des Sozialdienstes gesichtet und anschließend an bedürftige Menschen verteilt. Die zweite Hälfte der Ladung wurde in Bonyhad der Katholischen Kirchengemeinde übergeben. Hier wird Pfarrer Joszef Erb mit Unterstützung seines Pfarrgemeinderates die Verteilung organisieren. Auch ca. 13.000 Gläschen Babynahrung von der Fa. Sunval in Waghäusel werden im Komitat Tolnau von hier aus verteilt.
Im Bild oben freut sich schon eine Kindergartengruppe über die gespendete Zahnpasta, Zahnbürsten und Shampoo für Kinder vom dm-markt Waghäusel.
Der dritte Lastzug wurde am Donnerstag, dem 29. Januar, mit Hilfsgütern aus unserer Sammlung vom 24. Januar beladen und an Humanitas Bocsa und das Schwesternhaus im Ort Tirol in Rumänien geliefert. Humanitas betreut ein Heim für obdachlose Kinder, eine Sonderschule, ein Krankenhaus, den Behinderten-Verein den Kindergarten und rund 500 Familien mit sozialen Problemen in Bocsa und Umgebung. Außerdem im nahen Resita ein Altersheim, den Verein für obdachlose Kinder und den Behinderten-Verein. Unser Koordinator für Osteuropa, Bernhard Schilling, und die Verantwortlichen von Humanitas, Herrn Grecu und Schwester Katharina, haben also viele Abnehmer für die vielen guten Spenden. Schwester Katharina und Schwester Gertrud, zwei deutsche Ordensfrauen, freuten sich riesig über die Hilfe in ihrem Kampf gegen die Armut in diesem, von Minderheiten bewohnten, wohl ärmsten Landstrich Rumäniens.
Im Bild oben unsere freiwilligen Mitarbeiter v.r.n.l. Günter Pietsch, Erich Hoffner, Günter Holl, (oben Mitte der LKW-Fahrer aus Ungarn), Peter Pelz, Stefan Alt, Helmut Schuhmacher, Hans Müller, Manfred Rölleke und Helmut Gramlich. Heinrich Brand ist leider nicht auf dem Bild.
Der LKW wurde bereits am Samstag, den 31.1., entladen und bedürftige Kinder mit „neuer“ Kleidung versorgt.
An den Frachtkosten aller drei Lieferungen beteiligt sich die Landesstiftung Baden-Württemberg wieder mit 50%. Herzlichen Dank der Fa. BaumitBayosan, der Fa. Peek & Cloppenburg, der Fa. Sunval, der Fa. Adler-Werkzeuge, dem dm-markt, dem Globus Wiesental, allen Spendern und allen, die zum gelingen dieser Hilfsaktionen beigetragen haben!