Die Außentemparatur betrug 30°. Im Lastzug drin hatten Alfred Adler, Albrecht Hartkorn und Heinrich Brand bei 40° und mehr, Schwerstarbeit zu leisten als wir am letzten Donnerstag (16.7.) den LKW für das Komitat Tolnau beluden.Am Vormittag um 9.30 Uhr wurden zunächst bei der Fa. Sunval drei Paletten Babynahrung verladen. Dann ging es nach Oberhausen, um den LKW zu füllen. Durch Industriespenden und die Sachen von unserer Sammelaktion am 4. Juli hatten wir so viele gute Sachen bekommen, dass wir nicht alles unterbringen konnten. Obwohl das Verladeteam ausgezeichnete Arbeit geleistet hat und bis unter die LKW-Plane lud. Da wir nicht mehr so viele Textilien bekommen, aber um so mehr gute Sachspenden des täglichen Bedarfs als „Hilfe zur Selbsthilfe“, wird das verladen immer schwieriger. So können wir nur noch bis auf eine Höhe von ca. 1.50 Meter Kartons laden, um eine gute Basis zu haben. Da drauf müssen dann die Fahrräder, Kinderwagen, Kinderbetten, Rollstühle, Rollatoren, Toilettenstühle usw. gestapelt werden. Das kostet nicht nur Kraft sondern auch viel Zeit. So konnte der LKW erst um 15.30 Uhr den Hof Richtung Ungarn verlassen. Herzlichen Dank allen Spendern aus Nah und Fern und dem Verladeteam mit v.r.n.l. Heinrich Brand, Alfred Adler, Helmut Huber, Albrecht Hartkorn, Stefan Alt und Manfred Rölleke, sowie Paul Breitner und Robert Keller, die beide auf dem Foto fehlen. Vielen Dank auch Frau Baz von der Spedition Baz in Waghäusel, die Sachspenden aus Wolfsburg und Meerbusch als Zuladung abholen ließ.Das Komitat Tolnau ist eine sehr arme Gegend etwa 80 km südöstlich vom Plattensee. Junge, gut ausgebildtete Menschen wanderten aus, ältere und Minderheiten (Sinti), die nach dem Krieg aus Rumänien zwangs-umgesiedelt wurden, verblieben dort. Die meisten haben keine Ausbildung und keine Chance auf einen Arbeitsplatz. Ohne unsere Hilfe rutschen diese Menschen weiter in Armut ab und verlieren jede Hoffnung auf Besserung. Dazu hat der ungarische Staat Mitte Juni noch die Mehrwertsteuer von 20 auf 25%! erhöht, was die Lebensbedingungen für die Menschen dort noch zusätzlich erschwert.
Sofort nach Ankunft des Lastzuges wurde ausgeladen und auf Kleintransporter und Anhänger verladen, um die Hilfsgüter den bedürftigen Menschen in den umliegenden Dörfern zu bringen.
In den ersten zwei Mai-Wochen haben wir zwei Verladungen durchgeführt. Dazwischen haben wir noch die große Sammelaktion am 9. Mai und das Hoffest der Kulturen am Muttertag, dem 10.Mai, bei der Spedition BAZ in Waghäusel bewältigen müssen.
Die erste Verladung ging am 6. Mai an das Straßenkinderheim in Rumänien. Die zweite Verladung ging am 15. Mai an das Johanniter Krankenhaus in Nordost-Ungarn, wo auch über 300 Waisenkinder, die fast alle aus der Ukraine stammen, täglich versorgt werden müssen. Besten Dank an die Landesstiftung Baden-Württemberg für Erstattung der Hälfte der Transportkosten für beide Transporte.
Hier einige Bild-Impressionen unserer zahlreichen Aktivitäten:
Das Team bei der Verladung nach Rumänien, wo Werner Bohn auch eine wertvolle Sähmaschine mitgegeben hat, obere Reihe v.l.n.r., Alex Albert im Hintergrund, Hans Müller, der ungarische Fahrer und Werner Bohn. Untere Reihe v.l.n.r., Helmut Hrina, Peter Pelz, Manfred Rölleke, Helmut Gramlich, Alois Bräutigam, Günter Holl, Stefan Alt und Albrecht Hartkorn. Nicht im Bild Heinrich Brand.
Hier das Team nach der Verladung nach Ungarn, v.l.n.r mit dem ungarischen Fahrer, Ludwig Zimmermann, Manfred Rölleke, Peter Pelz, Helmut Gramlich, Andreas Böser, Alois Bräutigam und Helmut Hrina. Nicht im Bild Alex Albert. Andreas Böser und Helmut Hrina, zwei Mitarbeiter von Werner Bohn, die er uns dankenswerter Weise für die Verladung mit Gabelstapler zur Verfügung stellte.
Nun geht unser herzlichster Dank an Frau Ebru Baz und ihr ganzes Team, die am Muttertag ein tolles Fest der Kulturen zugunsten der Hilfsaktionen vom Konvoi der Hoffnung veranstaltet haben. Frau Baz konnte dann bereits am 12. Mai den stolzen Betrag von 2.000 Euro an Otto Fischer und Manfred Rölleke überreichen.
Im Bild oben unsere Mitarbeiterin Judith Jungkind (links) mit Frau Baz vor unserem Informationsstand. Im unteren Bild Frau Baz bei der Überreichung des Spendenschecks an unsere Vorstandschaft.
Das war aber noch lange nicht alles:
Zur Zeit verteilt unser 3.Welt-Koordinator, Hans-Peter Dentler, einen großen Schiffscontainer Rollstühle und Gehhilfen in Peru und gleich anschließend einen weiteren Großcontainer, der momentan noch unterwegs ist, in Bolivien an die „Ärmsten der Armen“.
Auch unser Afrika-Koordinator, Dr. Rolf Pflücke befindet sich zur Zeit wieder in Burkina Faso um Schulspeisungen und sauberes Trinkwasser für mehr als 800 Schüler/-innen zu organisieren.
Nähere Informationen dazu nach der – hoffentlich gesunden – Rückkehr unserer beiden „Weltreisenden“.
Doch eines möchten wir heute wieder einmal herausstreichen: Beide zahlen ihre gesamten Reisekosten aus der eigenen Tasche, wie auch alle unsere Mitarbeiter alle Auslagen selbst bezahlen, so dass bei uns Ihre Spenden zu 100 % für direkte Hilfen verwendet werden können.
Nochmals herzlichen Dank allen Spendern, besonders auch unserem gesamten Team für diese tolle Leistung in dieser kurzen Zeitspanne.
Zwei Verladestellen waren letzte Woche eine echte Herausforderung für unsere Mitarbeiter!
Am Donnerstag früh fuhr ein Team mit Hans Müller, Peter Pelz, Alois Bräutigam und Manfred Rölleke zum Schönstattzentrum Oberkirch, wo letzterer eine große Menge sehr guter Heimausstattung angeboten bekam: 38 Tische, 98 Stühle, eine große Eckbank, noch fast neue Waschbecken, eine Balkontür mit Rahmen, Schreibtisch und Schränke, ein Gasherd u.v.m. Wir hatten den ganzen Vormittag zu tun, die Sachen ins Freie zu schaffen. Um 13.30 traf der LKW in Oberkirch ein und es dauerte zwei weitere Stunden alles aufzuladen. Anschließend fuhren wir nach Hause und am Freitagvormittag luden wir mit einem größeren Team an der Recyclinghalle etwa die Hälfte der Sachen wieder aus, weil wir die schönen Sachen nicht nur einem oder zwei bedürftigen Heimen zukommen lassen wollen. Dann wurde der LKW mit unserem letzten Sammelergebnis aufgefüllt. Um 12 Uhr verließ er den Hof in Richtung Ungarn, wo er dann Montagfrüh (6.4.) in dem Dorf Gyönk (Jink) ankommt. Unser Aktiver, Bernhard Schilling, koordiniert die Hilfe in Osteuropa. Die Ladung teilen sich das Altersheim sowie mittellose Familien in Gyönk und Szakadàt (Sagetal). An den noch vorhandenen deutschen Ortsnamen erkennt man, dass viele der Einwohner im Komitat Tolnau deutschstämmig sind. Dort ist die Arbeitslosigkeit, aufgrund des hohen Anteils an Minderheiten, aber vor allem wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise mittlerweile schon auf über 30% angestiegen.
Ein herzliches Dankeschön unserem Verlade-Team mit Alex Albert, Alfred Adler, Stefan Alt, Heinrich Brand, Alois Bräutigam, Hans Müller, Peter Pelz, Manfred Rölleke und Helmut Schuhmacher.
Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat sich wieder mit 50% an den Transportkosten beteiligt. Besten Dank!
Wir möchten uns auch ganz herzlich beim Eltern-Kind-Treff Oberhausen für die Spende der dringend benötigten Baby- und Kinderkleidung bedanken!
Zwischen dem 14. und dem 29. Januar 2009 sind nach Ungarn und Rumänien drei große Lastzüge voll Hilfsgüter und Industriespenden geliefert worden. Der erste LKW mit Baumaterialien von der Fa. BaumitBayosan in Landsberg wurde nach Högyesz/Ungarn geliefert.
Dazu kam noch ein weiterer LKW mit Industriespenden und dem Rest unserer Sammelaktion vom November dazu, der je zur Hälfte nach Högyesz und Bonyhad in Ungarn ging. In der Bildmitte unten sieht man auch den dankbaren Bürgermeister von Högyesz, Laszlo Gyetvai, mithelfen beim entladen. Die vielen Spenden, vor allem ein dringend benötigtes Krankenbett für das Altenheim der Gemeinde, werden von den beiden Frauen des Sozialdienstes gesichtet und anschließend an bedürftige Menschen verteilt. Die zweite Hälfte der Ladung wurde in Bonyhad der Katholischen Kirchengemeinde übergeben. Hier wird Pfarrer Joszef Erb mit Unterstützung seines Pfarrgemeinderates die Verteilung organisieren. Auch ca. 13.000 Gläschen Babynahrung von der Fa. Sunval in Waghäusel werden im Komitat Tolnau von hier aus verteilt.
Im Bild oben freut sich schon eine Kindergartengruppe über die gespendete Zahnpasta, Zahnbürsten und Shampoo für Kinder vom dm-markt Waghäusel.
Der dritte Lastzug wurde am Donnerstag, dem 29. Januar, mit Hilfsgütern aus unserer Sammlung vom 24. Januar beladen und an Humanitas Bocsa und das Schwesternhaus im Ort Tirol in Rumänien geliefert. Humanitas betreut ein Heim für obdachlose Kinder, eine Sonderschule, ein Krankenhaus, den Behinderten-Verein den Kindergarten und rund 500 Familien mit sozialen Problemen in Bocsa und Umgebung. Außerdem im nahen Resita ein Altersheim, den Verein für obdachlose Kinder und den Behinderten-Verein. Unser Koordinator für Osteuropa, Bernhard Schilling, und die Verantwortlichen von Humanitas, Herrn Grecu und Schwester Katharina, haben also viele Abnehmer für die vielen guten Spenden. Schwester Katharina und Schwester Gertrud, zwei deutsche Ordensfrauen, freuten sich riesig über die Hilfe in ihrem Kampf gegen die Armut in diesem, von Minderheiten bewohnten, wohl ärmsten Landstrich Rumäniens.
Im Bild oben unsere freiwilligen Mitarbeiter v.r.n.l. Günter Pietsch, Erich Hoffner, Günter Holl, (oben Mitte der LKW-Fahrer aus Ungarn), Peter Pelz, Stefan Alt, Helmut Schuhmacher, Hans Müller, Manfred Rölleke und Helmut Gramlich. Heinrich Brand ist leider nicht auf dem Bild.
Der LKW wurde bereits am Samstag, den 31.1., entladen und bedürftige Kinder mit „neuer“ Kleidung versorgt.
An den Frachtkosten aller drei Lieferungen beteiligt sich die Landesstiftung Baden-Württemberg wieder mit 50%. Herzlichen Dank der Fa. BaumitBayosan, der Fa. Peek & Cloppenburg, der Fa. Sunval, der Fa. Adler-Werkzeuge, dem dm-markt, dem Globus Wiesental, allen Spendern und allen, die zum gelingen dieser Hilfsaktionen beigetragen haben!
Wir Westeuropäer können es wohl nicht für möglich halten, dass 70 km südöstlich vom Urlauberparadies Plattensee, heute mehr denn je, bittere Armut herrscht. Ungarn ist ja seit dem 1. Mai 2004 EU-Mitglied und startete damals als „EU-Tiger“, als eines der zuversichtlichsten Staaten bei der EU-Osterweiterung. Heute ist das Land wirtschaftlich und sozial weit hinter den Erwartungen, aber auch Staaten wie Polen, Slowakei und Slowenien, zurückgeblieben. Im Jahr 2007 registrierte das Land die niedrigste Wachstumsrate und die höchste Inflation innerhalb der EU.Einzige Wasserversorgung im Dorf.
Diese Gegend war früher fast ausschließlich von den sogenannten Donau-Schwaben besiedelt, Deutschen, die vor rund 200 Jahren dort hin ausgewandert waren. Heute wohnen nur noch wenige dort, da die meisten nach dem 2. Weltkrieg zwangsweise ihre Heimat verlassen mussten. Stattdessen wurden nach dem Krieg Zigeuner und andere ungarischen Staatsbürger dort angesiedelt, die man aus Rumänien vertrieben hatte.
Unser Osteuropa-Koordinator Bernhard Schilling, der seit vier Jahren in dieser Gegend lebt, berichtet uns von schlimmen Zuständen.
Er organisiert von dort aus die Hilfslieferungen der Hilfsorganisation Konvoi der Hoffnung nach Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien und die Ukraine. Auch transportiert er selbst anlässlich seiner Aufenthalte in Karlsruhe jeweils rund 1.500 kg Hilfsgüter in seinen Wohnort und die nähere Umgebung.
Rechtzeitig vor Weihnachten konnte am 16. Dez. 2008 die Verteilung von Kinderkleidung im Dorf Mucsi (rund 500 Einwohner, 30 % Arbeitslosigkeit, ärmstes Dorf des Komitats Tolnau) erfolgen. Die Einladung erfolgte durch den örtlichen Kindergarten. Besonders gefragt waren warme Anoraks, Handtücher, Bettwäsche, Unterwäsche und Kinderschuhe. Aufgrund der großen Nachfrage wurde spontan am 20. Dezember 2008 die Aktion wiederholt.
Die Menschen warten vor dem Kindergarten auf die Verteilung der Kinderkleidung:
Drinnen wird schon das Passende herausgesucht.
Am 19. Dez. 2008 fand die alljährliche Weihnachtsfeier im Kindergarten statt, bei der sich Erzieherinnen und Kinder ganz herzlich für die Hilfe bedankten.
B.Schilling überreicht hier der Kindergartenleiterin 100 Euro in bar für die dringendsten Anschaffungen.
Seit etwa einem halben Jahr bekommt auch die Familie V. Unterstützung. Herr V. ohne Schulabschluss und Beruf wurde mit 18 Jahren Vater eines Kindes, auch die Mutter hat keine Arbeit und ist genauso alt. Sie wohnten bis jetzt bei seinem Vater mit den übrigen acht Geschwistern, doch müssen die Drei das Haus aus Platzmangel nun verlassen. Eine neue Bleibe gibt es zwar bereits, der Zustand ist aber fast nicht beschreibungsfähig. Das Haus verfügt weder über Wasser noch Abwasseranschluss, ein Ofenrohr für den defekten Ofen im Zimmer fehlt; genauso wie nötiges Brennholz. Schrank, Tisch, Stühle usw. = Fehlanzeige.
In das Haus unten zieht die junge Familie am 03.01.2009 ein und bringt nur die persönliche Kleidung mit. Jetzt eine Liste aufzustellen, was diese Familie benötigt, wäre sehr zeitraubend, denn die brauchen einfach alles. Auch sind dringend erforderliche Reparaturmaßnahmen durchzuführen, sobald der Frost nachlässt. Da ist dann vor allem einfaches Handwerkszeug aber auch PVC-Boden, Tapete und Farbe gefragt, wie im unteren Bild zu sehen ist.
Da dies nur ein Beispiel von vielen ist, planen wir eine komplette LKW-Ladung Hilfsgüter noch im Januar in dieses Gebiet auf den Weg zu bringen.
Die Firma BaumitBayosan in Remseck-Aldingen hat 50 Paletten Baustoffe für Rumänien gestiftet! Es handelt sich vor allem um Putzmörtel und Dämmstoffe für die Renovierung des Heimes für Straßenkinder in Bocsa. Sie wurden am Dienstag in Remseck-Aldingen verladen und kamen mit der Spedition Reklam bereits am Donnerstag, 18.12.08 dort an.
Ein weiterer Transport mit rund 25 Tonnen Baumaterial ist für Mitte Januar 2009 geplant.
Unser herzlicher Dank für die großzügigen Spenden geht an die Firma BaumitBayosan und an die Landesstiftung Baden-Württemberg, die wieder die Hälfte der Transportkosten trägt.
Hier einige Fotos von der Einlagerung der Baustoffe in Bocsa bis die Frostperiode endet:
Am 16.12.2008 wurde der erste Lastzug, aus der letzten Sammelaktion, für die ehemaligen Banater Schwaben in Rumänien verladen und auf den Weg gebracht. Die Hilfsgüter im Motorwagen gehen an die Missionsstation unter der Leitung von Sr. Katharina in den Ort Tirol, der Inhalt des Anhängers an das Heim für Straßenkinder in Bocsa, unter der Leitung von Herrn Grecu, sowie andere Sozialzentren. Vielen Dank allen Spendern und besonders den Schülern/-innen vom Gymnasiums Walldorf und den 7. Klassen der Realschule Östringen für die eigenen, emsigen Sammelaktionen.
Allen freiwilligen Mitarbeitern und dem Fahrer Iosif Domonkos ein herzliches Dankeschön für die zügige Arbeit beim verladen (siehe Fotos). Danke auch der Landesstiftung Baden-Württemberg, die uns wiederum 50% der Frachtkosten in Höhe von 2.500 Euro, also 1.250 Euro erstatten wird.
Schon heute (18.12.) bekamen wir ein Fax mit der schriftlichen Empfangsbestätigung. Fotos von dem freudigen Ereignis der Verteilung in Rumänien werden nachgereicht.
Anfang letzter Woche haben wir wieder einen riesigen LKW für die Ukraine beladen und auf den Weg gebracht. Die Fracht dorthin ist zwar mit 3.000 Euro sehr hoch, doch hat uns die Landesstiftung Baden-Württemberg dankenswerter Weise wieder 50% davon als Zuschuss in Aussicht gestellt. In der südlichen Ukraine, an der Grenze zu Nordost-Ungarn, haben sich vor über 200 Jahren die Karpaten-Deutschen angesiedelt. Noch heute tragen die Dörfer dort auch den deutschen Namen, wie z.B. Schönborn, unser Ziel der Hilfslieferung. Denn die Menschen in den Grenzgebieten sind noch ärmer als im übrigen Land. Besten Dank an alle Mitarbeiter, die zum Gelingen dieses Transportes beigetragen haben: Stephan Alt, Heinrich Brand, Albrecht Hartkorn, Erich Hoffner, Günter Holl, Hubert Moos, Hans Müller, Peter Pelz, Günter Pietsch, Manfred Rölleke, Helmut Schuhmacher und Ludwig Zimmermann. Nicht zu vergessen Helmut Huber und das THW Oberhausen, die am Montagabend mit dem THW-Transporter noch 8 schwere Holz-/Kohleöfen in Karlsruhe abgeholt und gleich auf den LKW geladen haben. Herzlichen Dank für diese tolle Teamleistung in einer, im wahrsten Sinn des Wortes, „Nacht- und Nebelaktion“ und auch den Spendern in der Waldsiedlung und ihrem Hausmeister Herrn Neimöck.
Inzwischen kam auch die gute Nachricht: Der LKW mit den Hilfsgütern ist am 14.11.2008 in Schönborn eingetroffen. Er wurde am Wochenende entladen und die Sachen bei der Katholischen Kirchengemeinde Schönborn eingelagert. Von dort werden sie den bedürftigen Menschen im Waisenhaus „Schöne Welt“, dem Staatlichen Bezirks-Kinderkrankenhaus und dem Kulturzentrum Palanok im Kreis Mukacevo, in Zusammenarbeit mit dem Dorfsrat Schönborn und dem Dorfsrat Pausching übergeben.
Schwester Barbara hat uns den Empfang mit folgenden Worten schriftlich bestätigt:
„Im Namen aller, denen diese Hilfsgüter zu Gute kommen, danken wir Ihnen und allen Helfern ganz herzlich für all Ihre Mühen. Möge Gott es Ihnen hundertfach vergelten.“
Ebenfalls am letzten Donnerstag (13.3.2008) wurde der LKW mit Hilfsgütern für das Waisenhaus mit 300 Kindern in Màtèszalka im Nordosten Ungarns verladen.
Wieder hat uns die Firma Sunval in Kirrlach 16 Tonnen Babynahrung mitgegeben. Herzlichen Dank. Außerdem konnten wir noch 520 Kartons mit Bettwäsche, Stoffen, Kleidung, Nähzeug, sowie 104 Kinderliegen, 8 Fahrräder, 7 Rollatoren, 2 Nähmaschinen, eine Hammondorgel, eine neue Eck-Badewanne und viele andere Sachen zuladen.
Danke auch unserem Verlade-Team mit Heinrich Brand, Alfred Ebner, Günter Holl und Günter Pietsch aus Rheinhausen, Albrecht Hartkorn und Erich Hoffner aus Oberhausen, Helmut Gramlich aus Mingolsheim, Hans Müller aus Kirrlach und Ludwig Zimmermann aus Wiesental sowie den beiden ungarischen Fahrern für die geleistete Arbeit unter erschwerten Bedingungen. Die meisten Kartons mussten nämlich über die Paletten mit der Babynahrung auf Knien transportiert und geladen werden.