15.01.2007 | Planungen und Ziele für 2007
In diesem Jahr hat für uns die Qualitätsverbesserung der Sachspenden erste Priorität, damit aus Spendenempfängern Freunde werden! Auch müssen wir verstärkt bei unseren Sachspendern das Bewusstsein wecken, dass wir dringend auf ihre finanzielle Unterstützung bei den Transportkosten angewiesen sind.
Wir haben wieder 6 große Sammelaktionen an folgenden Samstagen geplant:
17. März, 12. Mai, 30. Juni, Ende August/Anfang September, 2. Hälfte Oktober und 1. Dezember.
Wir sammeln für Mitmenschen in unserer Umgebung (Lebensmittel sogar wöchentlich), in Deutschland, Osteuropa (Ukraine, Rumänien, Weißrussland), Afrika, Peru, Südostasien. Die Kinder- und Jugenddörfer Klinge/Odenwald und Krizevci/Kroatien unterstützen wir mit Sachspenden und Geld; im Südlibanon können wir den Waisenkindern nur mit Geldspenden helfen, diese sind aber dringend notwendig. Ziel ist es, ihnen Heim und Ausbildung zu geben, damit diese als Erwachsene einmal selbständig im Leben bestehen können.
Auch haben wir bereits zwei Unterschriftenaktionen während unserer Sammlungen fest eingeplant:
- Am 12. Mai werben wir für ein Verbot der Herstellung von Landminen und Splitterbomben!
- Am 30. Juni für die Herstellung von Aidsmedikamenten (auch für Kinder) zu bezahlbaren Preisen in der so genannten 3. Welt.
Mit Geldspenden werden nicht nur die Transporte der Sachspenden mit Lastzügen, bzw. Schiffscontainern nach Osteuropa und in die 3. Welt bestritten. Wir haben uns auch zum Ziel gesetzt, wieder verstärkt folgende Hilfsprojekte in der 3. Welt zu unterstützen:
- 50 junge Mädchen bzw. Mütter in Addis Abeba (Äthiopien), von der Straße zu holen, damit sie ihre Kinder annehmen und pflegen lernen und eine Ausbildung absolvieren, damit sie einmal selbständig im Leben bestehen können.
- Wasser bedeutet in Afrika Leben für Menschen und Tiere! Wir möchten daher mindestens 3 Brunnen in Afrika bauen lassen. Auch sammeln wir weiter Brillen für Afrika und wir hoffen in diesem Jahr die 25-tausendste Brille zu bekommen.
- Unser Koordinator für die so genannte 3. Welt, Hans-Peter Dentler, rettet jedes Jahr hunderte von Rollstühlen und anderen Gehhilfen vor dem verschrotten! Er repariert diese in einer ehemaligen Kirche in Oberreut. Dabei unterstützen ihn unsere Mitarbeiter aktiv. Dazu suchen wir noch einige Helfer, denn er will auch dieses Jahr wieder 3 bis 4 Container voll mit Rollstühlen und anderen Hilfsmitteln direkt an behinderte Mitmenschen in Afrika, Peru und Südostasien verteilen. Auch organisiert er mit unseren Spendengeldern gezielt Hilfsprojekte vor Ort und kontrolliert den Arbeitsfortschritt bei seinen sporadischen Besuchen.
Unsere Mitarbeiter tragen grundsätzlich ihre Kosten selbst und selbst Hans-Peter Dentler reist auf eigene Kosten, so dass wir wohl eine der wenigen Hilfsorganisationen sind, die alle Spendengelder immer komplett den Bedürftigen zuführt.