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30.11.2006 | Alltag in Sri Lanka: 3 Toiletten für 800 Schüler

Hans-Peter Dentler ist gesund und erfolgreich aus Sri Lanka zurückgekehrt.
Er konnte wieder rund 500 Kranke und Behinderte mit Hilfsmitteln versorgen, um ihnen und ihren Angehörigen das Leben zu erleichtern.

Aber auch in einem Heim für geistig behinderte Mädchen konnte er mit einem Harmonium viel Freude bereiten. Musik erreicht schließlich Seele und Gemüt von Behinderten am besten. Dazu wird getanzt und damit auch die körperliche Fitness der Menschen erhalten.

Einem 8-jährigen Jungen aus Jaffna wurde auf dem Schulweg durch den Hals geschossen und ist seit dem gelähmt. Er hat von Hans-Peter Dentler einen passenden Rollstuhl bekommen.

Das sind nur einige Beispiele von vielen. In der Grundschule von Maha Vidyalaya mit 800 Schülerinnen und Schülern hat er nur ein Toilettenhäuschen mit 3 Toiletten für Schüler und Lehrer angetroffen.

Mit Spendengeldern vom Konvoi der Hoffnung e. V. hat er für 1.060 Euro eine neue Toilettenanlage bauen lassen. Die einzelnen Baufortschritte hat er während seines sechswöchigen Aufenthalts im Bild festgehalten.

Am 14. Dezember wird bereits der nächste Schiffscontainer, vorwiegend mit Hilfsmitteln für Behinderte und Kranke für Peru, beladen.

21.10.2006 | Hans-Peter Dentler auf gefährlicher Mission

Unser 3. Welt Koordinator Hans-Peter Dentler ist trotz Bürgerkrieg seit dem
4. Oktober in Sri Lanka mit einem Kleinbus unterwegs um Hilfsmittel in den entlegensten Dörfer direkt den armen und behinderten Mitmenschen zu bringen.

Wir hoffen auf eine gesunde Rückkehr wie geplant am 20. November. Danach werden wir über seine Hilfsaktionen näheres berichten.

Aktuelle Informationen über die Lage in Sri Lanka finden Sie z. B. im Weltarchiv der AG Friedensforschung an der Uni Kassel. Dort können Sie auch einen Bericht über die Situation vor drei Jahren nachlesen. Der Journalist Hilmar König berichtete in der Zeitung „junge Welt“ über einen Hilfstransport von Hans-Peter Dentler:

Unterwegs im „Tigerland“ – In Sri Lankas Dschungel haben
die tamilischen Rebellen die Alleinherrschaft

… Als der Bus mit der »Geschenkladung« vor dem Regierungshospital in Mallavi hält, bildet sich schnell eine Menschentraube. Schwestern und Ärzte sind ungläubig, daß ein Teil der Rollstühle für ihr Krankenhaus bestimmt sein soll. Hans-Peter Dentler aus Karlsruhe organisiert in Eigeninitiative seit über drei Jahren medizinische Hilfe für Sri Lanka. Mit dem in Deutschland gesammelten Material, inzwischen drei Schiffscontainer voll, hat er mehr als 1600 Menschen – Kriegsversehrten, Minenopfern, Amputierten und Querschnittsgelähmten – zu neuem Lebensmut verholfen. Erstmals ist der 58jährige nun im LTTE-Gebiet unterwegs. »Man muß dort eingreifen, wo es am notwendigsten ist«, sagt er. …

05.10.2006 | Fast 1.300 Kartons mit Hilfsgütern gesammelt

Unser Aufruf zur erneuten großen Sammelaktion am letzten Samstag, 30.09.2006 führte dazu, dass im Recyclinghof der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ein riesiger Andrang herrschte. Innerhalb von nur vier Stunden kamen fast 1.300 Kartons gefüllt mit Kleidern, Wäsche, Medikamenten, Lebensmitteln, Kosmetika, Brillen und Hörgeräten zusammen.

Darüberhinaus bekamen wir etliche Fahrräder, Nähmaschinen und Rollstühle. Mit den Spenden wurde bereits ein 40-Tonner-LKW nach Moldawien auf den Weg gebracht. Dort werden die Sachen bei verschiedenen Sozialzentren vor Ort an Not leidende Menschen verteilt.

Ausserdem ist bereits ein 40-Fuss-Container gefüllt mit 170 Rollstühlen und anderen Gehhilfen nach Sri Lanka unterwegs. Auch einige Fahrräder, Nähmaschinen und viele Kartons leichte Kinderkleidung (von der vorhergehenden Sammlung) sind mit in der Ladung (siehe Foto).

Diese werden von unserem 3. Welt Koordinator Hans-Peter Dentler (links oben) im Oktober direkt an die Ärmsten der Armen dort verteilt. Allen Spendern sagen wir herzlichen Dank.

Besonders möchten wir uns auch für die Geldspenden bedanken.
Rund 1.800 Euro können wir für Frachtkosten einsetzen, dazu kommen noch rund 500 Euro zweckgebundene Spenden mit denen wir den Bau eines Brunnens in der Sahel-Zone und ein Waisenhaus im Libanon unterstützen.

Die nächste große Sammelaktion ist bereits für den 2. Dezember 2006 fest eingeplant.

07.08.2006 | 40-Tonner war zu klein

Noch ca. 200 Bananenkartons voll Kleider- und Wäschespenden blieben stehen weil die Ladefläche des großen LKW nicht ausreichte um die vielen Sachspenden vom 29. Juli 2006 zu laden.

20 Paletten voll Babykost von der Firma Sunval in Waghäusel-Kirrlach belegte alleine ein Viertel der Ladefläche. Dazu kamen noch 11 Krankenbetten, 60 Rollatoren/Rollstühle, 15 Kinderwagen/Buggy’s, 3 Fahrräder, 3 Nähmaschinen und viele andere Sachen über die sich die armen und kranken Menschen in der Gegend von Tschernobyl sicher sehr freuen werden.

Wie vordem kamen auch wieder viele hundert Packungen Medikamente für die Narkoseärztin Francine Tatio zusammen, die sie in Burkina Faso verteilen wird.

Herzlichen Dank an alle Spender. Besonders bedanken wir uns auch für die Geldspenden in Höhe von rund 1.043 Euro und 54,36 DM. Zusammen mit früheren Geldspenden können wir die Transportkosten von 1.500 Euro für diese Lieferung bezahlen. Außerdem bekamen wir 480 Euro für zweckgebundene Projekte, die wir für den Bau von Wasser-Zisternen im Libanon und der Sahel-Zone verwenden.

10.06.2006 | Großer Erfolg der Sammelaktion

Unsere Sammelaktion am Samstag, 10. Juni 2006, war wieder ein großer Erfolg!

Es kamen fast 1.000 Kartons an Textilien, 12 Fahrräder, 8 Kinderwagen/Buggy’s, viele Brillen (bis jetzt rund 17.000!) und Hörgeräte, 12 Banankartons voll mit Medikamenten für die Narkoseärztin Francine Tatio (sie sorgt für die Verteilung in Burkina Faso), Windeleinlagen, Toilettenartikel, Kindernahrung und andere Lebensmittel, sowie etliche Kartons an leichter Kleidung und viele kleine Spielsachen und Plüschtiere für Sri Lanka. Außerdem kamen viele Wolldecken, Hacken, Ansichtskarten und Briefmarken/-Sammlungen.


Im Bild unsere freiwilligen Helfer bei der Entgegennahme, Sortierung und Verpackung von Sachspenden.

Dazu wurden uns für die Transportkosten von den Sachspendern noch 1.112,80 € anvertraut, was zwar nicht ganz ausreicht, aber mit früheren Spenden zusammen die 1.500 € Transportkosten nach Weißrussland abdecken kann. Für alle Geld- und Sachspenden und auch für die gute Resonanz bei unser Unterschriften-Aktion gegen den Hungertod in der 3. Welt, sagen wir nochmals herzlichen Dank.

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