Artikel gespeichert unter „Burkina Faso“

14.04.2008 | Container für Burkina Faso verladen

In der vorigen Woche war überaus viel los beim Konvoi der Hoffnung! Am Montag hat das THW Oberhausen-Rheinhausen bei Otto Fischer die Sachen für den Container nach Burkina Faso auf einen Anhänger aufgeladen. Am Samstag zuvor wurden bereits 50 Rollstühle und verschiedene Gehhilfen in unserer Werkstatt in Karlsruhe-Oberreut vom THW abgeholt und auf den großen LKW-Anhänger geladen.

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In Zusammenarbeit mit unserem Freund Stephane Souli aus Bantogdo in Burkina Faso/Afrika (ehemals Obervolta) und der Missionsgruppe St. Sebastian Ketsch haben wir nämlich einen 12-Meter Schiffscontainer mit Hilfsmitteln für seine dortige Krankenstation zusammengestellt. Die Freunde aus Ketsch haben am Freitagnachmittag bei strömendem Regen Ihre wertvollen Sachen in Ketsch verladen. Das THW hat uns am Samstagvormittag den Hänger nach Ketsch gefahren, wo wir unsere Hilfsgüter direkt in den Container einladen konnten. Herzlichen Dank den Mitgliedern des THW für Ihre wertvolle Unterstützung. Sie sind immer für uns da, wenn wir, mit unseren begrenzten Mitteln, die Arbeit selbst nicht mehr bewältigen können.

Danken möchten wir aber auch allen Spendern, unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern und nicht zuletzt der Familie Trapp von der Missionsgruppe St. Sebastian Ketsch für die hervorragende Zusammenarbeit. Den Container haben wir gekauft. Er verbleibt in Bantogdo und wird für die dortige Schule als Bibliothek dienen. Dazu werden Fenster herausgeschnitten und verglast, er bekommt einen neuen Anstrich innen und aussen, usw.

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Nach getaner Arbeit darf die Geselligkeit nicht zu kurz kommen!

14.04.2008 | Esel für Afrika

Ein neues, tolles Projekt das eine echte Hilfe zur Selbshilfe in Afrika bietet!

Für je 58 Euro kaufen wir Esel für die Landbevölkerung (zunächst nur in Burkina Faso) damit sie ihre Felder pflügen und Wasser für die Bewässerung ihrer frisch gepflanzten Kulturen herbeischaffen können. Denn oft verdorren die jungen Pflänzchen weil der so bitter nötige Regen ausbleibt. Für 12 Esel haben wir bereits die Spendenmittel erhalten und weitergegeben.  Weitere werden folgen.Esel Burkina 2Esel Burkina 1Esel Burkina 3Esel Burkina 4

Denn dieses Projekt wollen wir ganz groß aufziehen! Dazu haben wir jetzt eine groß angelegte Werbeaktion gestartet. Unser Mitglied Helmut Schuhmacher hat aus einer Spanplatte einen lebensgroßen Esel herausgesägt. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Thomas-Morus-Realschule Östringen wollen ihm jetzt den nötigen Farbton geben und lebensecht bemalen. Er wird uns dann als Werbeobjekt in den kommenden Monaten dienen. Wir werden Sie über den Erfolg dieses Projektes laufend informieren.Esel kEsel   str. k

Unser Vorsitzender Otto Fischer und sein Esel wurden von rund 100 Kindern, den Religionslehrer/innen und dem Rektorat mit viel Applaus begrüßt. Die Schule mit Herrn Rektor Fleckenstein hatte spontan ihre volle Unterstützung für dieses anspruchsvolle Projekt zugesagt, wofür wir uns schon jetzt herzlich bedanken möchten.

23.07.2007 | Brunnenbau in Burkina Faso

In enger Zusammenarbeit mit dem Apotheker Noraogo Stephane SOULI und seiner Frau, der Ärztin Francine G. TATIO vom Bureau of Technical Studies Research and Prospectives in Sanitary Development in Rural Zone, Ouagadougou, Burkina Faso, haben wir die Grundlagen geschaffen, zwei neue Brunnen für Frischwasser zu bauen. Siehe nachfolgende, kurze Beschreibung des Projektes.

Projekt: Bau von zwei Brunnen in Burkina Faso

In Afrika sind Frauen und Kinder für die Beschaffung von Trinkwasser verantwortlich. In den beiden Dörfern Tangoden und Taonsogo leben rund 1.700 bzw. 1.000 Einwohner aber es gibt keinen Brunnen für sauberes, frisches Wasser. Dieses muss vom 5 bzw. 8 km entfernten Bantogdo (wo es bereits einen Brunnen gibt) in mühseligen Fußmärschen von Frauen und Kindern herbeigeschafft werden. Dadurch fehlt den Kindern auch die Zeit für die notwendige Schulbildung. Trotzdem verdorrt nach der Regenzeit das Land, Wasser fehlt für das Vieh und es kann kein Gemüse mehr angebaut werden.

Wir möchten nun mit einem lokalen Partner und dem Landwirtschaftsministerium Burkina Faso jeweils einen Brunnen in den genannten Dörfern bauen. Beim Bau des Brunnens in Bantogdo (siehe Bilder) wurden gute Erfahrungen gemacht und es wird erwartet, dass, wie auch an anderen Orten, in 30 bis 45 Metern Tiefe eine ergiebige Wasserader gefunden wird.

Zunächst muss durch Bodenuntersuchungen und Probebohrungen ein geeigneter Platz an den beiden Standorten gefunden werden. Dies und die Wasseranalyse wird von staatlicher Seite finanziert.

Danach kann mit der eigentlichen Brunnenbohrung, -Verrohrung und –Befestigung begonnen werden. Als Brunnenrohre werden starke Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 125mm verwendet. Nach der Befestigung wird eine mechanische Handpumpe im Edelstahlgehäuse angebracht, die auch von Frauen und größeren Kindern relativ einfach bedient werden kann.

Beide Brunnen werden rund 19.600 Euro kosten, wovon vor Ort 11.500 Euro beigesteuert werden. 3.000 Euro zahlt der Konvoi der Hoffnung e. V. aus Spendengeldern, die restliche Finanzierung von 5.100 Euro hoffen wir, mit Ihrer Hilfe bewältigen zu können.

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07.08.2006 | 40-Tonner war zu klein

Noch ca. 200 Bananenkartons voll Kleider- und Wäschespenden blieben stehen weil die Ladefläche des großen LKW nicht ausreichte um die vielen Sachspenden vom 29. Juli 2006 zu laden.

20 Paletten voll Babykost von der Firma Sunval in Waghäusel-Kirrlach belegte alleine ein Viertel der Ladefläche. Dazu kamen noch 11 Krankenbetten, 60 Rollatoren/Rollstühle, 15 Kinderwagen/Buggy’s, 3 Fahrräder, 3 Nähmaschinen und viele andere Sachen über die sich die armen und kranken Menschen in der Gegend von Tschernobyl sicher sehr freuen werden.

Wie vordem kamen auch wieder viele hundert Packungen Medikamente für die Narkoseärztin Francine Tatio zusammen, die sie in Burkina Faso verteilen wird.

Herzlichen Dank an alle Spender. Besonders bedanken wir uns auch für die Geldspenden in Höhe von rund 1.043 Euro und 54,36 DM. Zusammen mit früheren Geldspenden können wir die Transportkosten von 1.500 Euro für diese Lieferung bezahlen. Außerdem bekamen wir 480 Euro für zweckgebundene Projekte, die wir für den Bau von Wasser-Zisternen im Libanon und der Sahel-Zone verwenden.

10.06.2006 | Großer Erfolg der Sammelaktion

Unsere Sammelaktion am Samstag, 10. Juni 2006, war wieder ein großer Erfolg!

Es kamen fast 1.000 Kartons an Textilien, 12 Fahrräder, 8 Kinderwagen/Buggy’s, viele Brillen (bis jetzt rund 17.000!) und Hörgeräte, 12 Banankartons voll mit Medikamenten für die Narkoseärztin Francine Tatio (sie sorgt für die Verteilung in Burkina Faso), Windeleinlagen, Toilettenartikel, Kindernahrung und andere Lebensmittel, sowie etliche Kartons an leichter Kleidung und viele kleine Spielsachen und Plüschtiere für Sri Lanka. Außerdem kamen viele Wolldecken, Hacken, Ansichtskarten und Briefmarken/-Sammlungen.


Im Bild unsere freiwilligen Helfer bei der Entgegennahme, Sortierung und Verpackung von Sachspenden.

Dazu wurden uns für die Transportkosten von den Sachspendern noch 1.112,80 € anvertraut, was zwar nicht ganz ausreicht, aber mit früheren Spenden zusammen die 1.500 € Transportkosten nach Weißrussland abdecken kann. Für alle Geld- und Sachspenden und auch für die gute Resonanz bei unser Unterschriften-Aktion gegen den Hungertod in der 3. Welt, sagen wir nochmals herzlichen Dank.

24.05.2006 | Hilfsgüter für Menschen in der Sahel Zone


N. Stéphane Souli und Dr. Francine Tatio

Wir trafen uns am 10. Mai in Waghäusel mit der Narkoseärztin Francine Tatio und dem Apotheker N. Stéphane Souli, denen wir medizinische Sachen, Medikamente und Brillen übergeben haben. Die beiden werden in ihrer Heimat in der Sahel Zone den Bau der Brunnenanlage organisieren und überwachen.

24.05.2006 | Große Geldspende für Afrika

Durch eine zweckgebundene, große Geldspende für Afrika konnten wir in den letzten Wochen folgende Projekte dort unterstützen:

  • Äthiopien – 730 Euro. Je 40 Euro für 10 junge Straßenmütter als Grundausstattung für einen guten Start in ihr eigenständiges Leben. Dazu einen Startkredit von je 33 Euro für Einkommen schaffende Maßnahmen, als Hilfe zum Aufbau einer eigenen Existenz.
  • Kenia – 300 Euro. Startkredit für Existenzgründer, um Mädchen und Frauen aus den Slums von Nairobi in Ausbildung und Beruf zu bringen.
  • Liberia – 500 Euro. Davon 400 Euro um ehemaligen Kindersoldaten eine Ausbildung zu ermöglichen. Absolventen erhalten eine Werkzeugkiste und etwas Startkapital um in das Berufsleben hineinzufinden. 100 Euro wurden speziell für die Ausbildung von 2 Landminenopfern bereitgestellt.
  • Nigeria – 600 Euro. Für Material für den Bau eines Brunnens damit die Frauen des Dorfes das Wasser nicht mehr in unmenschlichen Anstrengungen kilometerweit herbei schleppen müssen.
  • Burkina Faso – 1.200 Euro. Teilweise Finanzierung für den Bau einer Brunnenanlage mit Rückhaltebecken.

Wie Sie sehen, ist nur relativ wenig Geld erforderlich, um dort sehr viel zu bewirken, und die Situation der Ärmsten der Armen nachhaltig zu verbessern.

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