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Ein Sturm hat in „unserem“ Dorf Bantougdo (Burkina Faso) das Dach der Grundschule weg gerissen. Nun brauchen wir dringend Spenden, um es zu ersetzen! Denn sonst wird die ganze Schule mit 780 Schülern, in der jetzt beginnenden Regenzeit, unbrauchbar werden. Wir sind für jeden Euro sehr dankbar!
Spendenkonten: Volksbank Konto-Nr. 10 626 200, BLZ 663 916 00, Sparkasse Konto-Nr. 203 155 809, BLZ 660 501 01.
Manch einer hat sich vielleicht schon gefragt, warum der Klimawandel die ärmsten Länder am schlimmsten treffen wird. Aber wie wir hier sehen trifft es nicht nur Bangladesh, Indien und Indochina. Jetzt schlagen die Wetterkapriolen auch in „gemäßigteren“ Zonen Afrika’s gewaltig zu! Wo man bisher „nur“ mit den Jahreszeiten Trockenheit und Regenzeit fertig werden musste, fegen jetzt beim Wetterwechsel heftige Tornados über das Land. Das größte Problem dort ist aber, dass öffentliche Bauten zwar mit festen Steinen errichtet sind, die Dächer aber oft nur mit Leichtaluminium ausgeführt wurden. Diese Bauart ist allerdings, wie die Bilder unten verdeutlichen, solchen Stürmen nicht gewachsen.

Werden auf Dauer die Schilfhäuschen, wo die kleineren als Vorratsspeicher, die größeren auch als Wohnhäuser dienen, diesen neuen Herausforderungen gewachsen sein?

In Bantougdo kamen die Menschen mit dem Schrecken davon. Schließlich befanden sich sowohl die Grundschüler als auch die College-Schüler gerade in den Schulen beim Unterricht als der Sturm los brach. Doch in den Nachbardörfern starben drei Menschen. Keiner der älteren Leute dort kann sich erinnern, so ein mörderisches Unwetter je schon einmal erlebt zu haben.
Der pensionierte Auslandskorrespondent Dr. Rolf Pflücke aus Heidelberg stieß Anfang des Jahres zu unserer Hilfsorganisation. 1942 in Bruchsal geboren, wuchs er in Zeutern auf. Nach Studium und Promotion berichtete er bis 1979 als ARD-Korrespondent aus Latein-Amerika. 1986 wechselte Pflücke zum ZDF und hatte dann viele Einsatzorte in aller Welt, drehte Dokumentarfilme und berichtete von verschiedenen Brennpunkten der Erde. So hatte er z.B. 2004 von der Geiseltragödie einer deutschen Touristin in Kolumbien live zu berichten.In diesem Jahr war er schon dreimal in Burkina Faso sowie in Tansania und Sansibar. Seine Frau arbeitet dort in der Entwicklungshilfe für die GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit), einer Abteilung des Entwicklungshilfeministeriums. Pflücke nutzte die Reisen, um für den Konvoi der Hoffnung als Afrika-Koordinator, die laufenden Hilfsprojekte in Afrika mit neuem Leben zu erfüllen, aber auch um den Spendern zu zeigen wofür ihr Geld verwendet wurde. Dabei zahlt er, wie übrigens alle freiwilligen Mitarbeiter des Konvoi-Teams die Reise- und Verwaltungskosten aus der eigenen Tasche.

Der Vorsitzende, Otto Fischer, konnte neben Dr. Pflücke (links stehend) über 30 freiwillige Mitarbeiter zum internen Informationsabend begrüßen. „Der Konvoi der Hoffnung ist stolz darauf, dass das ganze Spendengeld zu 100% in die Hilfsprojekte einfließt.“, betonte er.

Danach begann Dr. Pflücke seinen ausführlichen Bericht, unterlegt mit über 60 Fotos. „Überall wo ich hin kam waren die Hilfsmaßnahmen vom Konvoi präsent. Die Rollstühle und Gehhilfen beherrschen das Straßenbild und Menschen tragen T-Shirts mit deutschen Werbeaufdrucken. Auch der riesige Container auf dem Schulhof, der als Schulbibliothek genutzt wird, und unsere blauen Wasserfässer aus Ketsch sind nicht zu übersehen wo sie herstammen“, bemerkte er.Im weiteren Vortrag merkte man sofort, dass der Schwerpunkt seiner Entwicklungsarbeit in Afrika in der Schulbildung und der Ökologie zu finden ist. „80% sind in Burkina Faso Analphabeten“ sagte er, und weiter „nur 20% der Kinder können eine Schule besuchen und viele müssen jeden Tag 10 km und mehr aus der weiten Savanne zur Schule laufen, oft ohne jegliche Verpflegung“. Da es sich mit knurrendem Magen schlecht lernen lässt, hat er als erstes eine Schülerspeisung organisiert. Die Grundschule in Bantougdo hat 780 Schüler bei einer Klassengröße bis zu 150 Kindern! Die Oberschule nur 80. Im Gespräch mit dem Schulleiter kam auch an den Tag, dass das Wasser aus dem 30 Meter-Tiefbrunnen doch noch Parasiten enthält, also hat er schon bei seinem ersten Besuch Wasserfilter gekauft. Seitdem ist der Durchfall bei den Kindern stark zurückgegangen.



Doch um Mittagessen kochen zu können, musste er mehrere Säcke Hirse, Reis, Tomaten und auch Olivenöl besorgen. Auch hat er zwei Öko-Kochherde gekauft, die 60% weniger Brennholz verbrauchen als die herkömmlichen, riesigen Lehmherde. Das hat „Schule“ gemacht und so kauften bis jetzt rund 40 Privathaushalte in dem Dorf ebenfalls kleinere Öko-Herde zum Preis von umgerechnet 3 Euro, was nicht nur zusätzliche Arbeit dort schafft, sondern den Frauen selbst hilft, da sie nicht so viel Brennholz von der Savanne heim schleppen müssen.

Aber damit noch nicht genug. Bei seinem zweiten und dritten Besuch kümmerte er sich um die Fertigstellung von weiteren Tiefbrunnen aus dem laufenden Brunnenbau-Programm. Er organisierte einen Schulgarten, damit für die Schulspeisung nicht immer alles gekauft werden muss und informierte sich über die Wiederaufforstung, denn die immer kahler werdende Savanne hat verheerenden Folgen für Mensch und Tier.
Auch organisierte er die Untersuchung von über 150 Menschen mit Augenkrankheiten und sorgte für die Operation von 37 Menschen mit grauem Star oder Augenlidverwachsungen, einer Krankheit die in der heißen Savanne bei älteren Menschen häufig anzutreffen ist und unbehandelt zur Erblindung führt. Weitere 14 Menschen wurden mit gebrauchten Brillen versorgt, bei denen neue Gläser nach dem individuellen Bedarf eingepasst wurden.

Er lobte bei seinem Vortrag wiederholt die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Konvoi der Hoffnung, der nicht einfach Geld überweist, sondern vor Ort sich um den richtigen Einsatz kümmert. Dabei auch immer darauf achtet, dass die Menschen selbst etwas Geld beisteuern, damit sie besser auf die Sachen aufpassen. Sei dies bei der Beschaffung von Eseln für die Landwirtschaft oder dem Bau von Tiefbrunnen.Am kommenden Sonntag reist Dr. Pflücke wieder nach Burkina Faso. Dann wird er sich u.a. um den Anbau des Schulgartens kümmern, damit mit der beginnenden Regenzeit die Anpflanzung abgeschlossen werden kann. „Es gibt noch viel zu tun“, sagte er und schloss seinen Vortrag mit dem Dank und dem Wunsch an alle Spender, den Konvoi der Hoffnung weiterhin zu unterstützen, Afrika in der Entwicklung voran zu bringen. „Auch viele Kleinbeträge können in der Summe eine große Hilfe zur Selbsthilfe sein!“
Am 17. Juni trafen wir uns beim Vorsitzenden Otto Fischer zu einem Arbeitsgespräch, bei dem wir auch den Bürgermeister von Oberhausen-Rheinhausen, Herrn Büchner begrüßen durften.
Ausführlich besprachen wir die weitere Vorgehensweise bei unserer Hilfe zur Selbsthilfe im Bezirk Sourgoubila in Burkina Faso.
Zunächst wird Herr Dr. Pflücke bei seiner nächsten Reise nach Burkina Faso für die Anpflanzung des Schulgartens noch vor der beginnenden Regenzeit sorgen. Herr Souli wird telefonisch die Landzuteilung zu Hause abklären. Es sollen Hirse, Tomaten und anderes Gemüse angepflanzt werden, damit wir sie für die Schülerspeisung nicht mehr kaufen müssen.
Des weiteren wird der Kauf von 20 Fahrrädern in Erwägung gezogen für Kinder, die den weitesten Weg zur Schule haben. Pro Fahrrad müssen 50-60 Euro veranschlagt werden. Manche Kinder müssen von weit her aus der Savanne zur Schule in Bantougodou laufen. Stephane Souli berichtete, dass er als Kind selbst zwei Jahre lang 12 km zur Schule laufen musste, bis ihm sein Vater ein Fahrrad kaufte. Aber ohne diesen schwierigen Bildungseinstieg wäre er heute nicht studierter Apotheker von Beruf, was die Wichtigkeit von Schulbildung in Afrika wieder einmal anschaulich dokumentiert. 80% der Kinder in Burkina Faso haben leider immer noch keinen Zugang zur Schulbildung und bleiben Analphabeten. Aber nur durch Bildung können sich die Menschen in Afrika selbst helfen, ihren Lebensstandard zu verbessern und ihr Land zu entwickeln.
Für den gebrauchten PKW-Kombi – eine Spende von Herrn Baz, Waghäusel – gibt es genug Einsatzmöglichkeiten. Es wurde jedoch entschieden, ihn dem Chef der Krankenstation von Bantougodou zu geben, damit er in Notfällen schnell Krankentransporte zum Krankenhaus in der 50 km entfernten Hauptstadt Ougadougou durchführen kann.
Herr Souli berichtete weiter, dass er von seiner Mutter am Telefon erfahren hat, dass am Wochenende weitere 20 Menschen an grauem Star operiert wurden.
Dies alles muss von unseren Spendern finanziert werden. Herzlichen Dank dafür!
Herr Souli sichtet und verpackt Med.Technische Geräte, die mit dem PKW-Kombi nach Burkina Faso gehen.

v.l.n.r.: Stephane Souli, Manfred Rölleke, Otto Fischer, Dr. Rolf Pflücke beim Arbeitsgespräch.

v.l.n.r.: Dr. Rolf Pflücke, Herr Bürgermeister Martin Büchner.
Herzlichen Dank Herr Dr. Pflücke für seine hervorragende Arbeit, zumal er alle seine Reisekosten selbst bezahlt. Danke auch an Frau Fischer für den guten Kirschkuchen und den Tee.
Letzte Samstagnacht (23.5.) kam unser Afrika-Koordinator, Dr. Rolf Pflücke, aus Burkina Faso zurück. Diesen Freitag (29.5.) fliegt er in anderer Mission bereits wieder nach Tansania und Sansibar. Hier Teile aus seinem Bericht über den Fortschritt unserer Hilfsaktionen:
„Donnerstag (21.5.) ist auch hier Feiertag – und freier Tag. So wollen wir mit dem Herd-Animateur Albert (GTZ), zwei großen Ökoherden (plus passender Kessel), sowie 2 Wasserfiltern für die Grundschule und in Begleitung Prosper’s (Sompougdou Yembi, Leiter der Krankenstation von Bantougodo und Cousin unseres Freundes Stephane Noraogo Souli) und der beiden Augenmediziner (zur Nachkontrolle- und -behandlung der Operierten) rausfahren.
Es haben sich weitere 50 Augenkranke angemeldet. Und das wird wohl noch einmal (inkl.Arznei) ca. 300 € kosten. Nach der Gratis-OP der 20 Katarakte (im Juni in Ouagadougou – Hauptstadt von Burkina Faso) soll es dann aber damit Schluss sein. A propos: die 25 Brillen aus Ihrem Depot habe ich dem Arzt gegeben; da sie aber meist
nur 1-2 Dioptrien haben sind sie nicht stark genug; er will jetzt passende, starke (5-10 Dioptr.)-Gläser in die guten Fassungen einsetzen.
Ich bin sehr auf die Öko-Herd-Aktion gespannt; sehr viele Einwohner werden kommen. Und auf den Fortgang der Schulgarten-Pläne. (Da bedarf es nur noch der förmlichen Zustimmung des „Chefs“, d.h. Königs, der ja als taditionelle Autorität für alle
Landnutzung im Dorf zuständig ist. Er war wg. Krankheit lange weg.)
Gerade habe ich die gestrige Aktion (vom 22.5.) bilanziert (auch finanziell, denn bei der Herd-Geschichte (1/3 – 2/3) ist das ja eine arge Tüftelei. Die ganze „Öko-Aktion“
(Energiespar-Herde!) beläuft sich für den Konvoi auf ca. 240 €.
Und nun waren Prosper und der Augenarzt bei mir: Zur Nachbehandlung der Trachom-Operierten müßten die beiden Mediziner nächste Woche noch einmal nach Bantougodo. Ich habe mir den Kostenvoranschlag angeschaut (und bringe ihn mit), etwas mehr als 100 €.
Vom 14.-16.Juni würden dann die 20 Graue-Star-Patienten nach Ouagadougou kommen und gratis operiert werden. Sie übernachten in der Schule Prospers (Wochenende). Was ich nicht ahnte: auch da wären zum Abschluss noch einmal Nachuntersuchungen nötig. Der Arzt meinte fünf, ich sagte: nicht mehr als drei. Aber wegen der Geräte halt nicht draußen in Bantougodo, sondern in der Hauptstadt Ouagadougou. Kostenvoranschlag: 440.000 CFA.
Ich zuckte zusammen. Das sind rund 600 € !! Ausgaben für 4 x Minibus-Miete (1 x zur OP, 3 x Nach-Kontrolle, Diesel, etwas zu essen in Ouaga. Die sind ja alle sehr arm. Freilich: Damit wäre dann die augenärztliche „Kampagne“ ein für allemal erledigt.
Was tun? Die Kontrollfahrten weiter reduzieren (auf 2) ?
Habe Prosper auch gebeten, gemäß gestriger Gespräche in Bantogodo einen Arbeitsplan bzgl. der Bestellung der Felder / Juli zu machen. Bzgl. des Gemüses wollen sie Selbstversorger werden; ob sie das bei der Hirse schaffen hänge vom Wetter ab.

Ich glaube, wir sollten baldmöglichst den örtl. Frauenverein zum Partner nehmen, weil die Mütter sich für die (Schul-) Kinder uneigennützig einsetzen und ein Verein mehr Legitimität hat, als einzelne Personen. So gut die es auch meinen.“
Unser Afrika-Koordinator, der pensionierte Fernsehjournalist Dr. Rolf Pflücke, kam letzte Woche gesund aus Burkina Faso zurück!

Hier Teile seines Berichtes: Die Trockenzeit geht ihrem Höhepunkt entgegen. 40° und oft auch 50° sind keine Seltenheit und die Einheimischen haben damit ähnliche Probleme wie wir. Das Leben beginnt am frühen Morgen und erstirbt gegen Mittag, um dann drei Stunden vor Sonnenuntergang noch einmal Fahrt aufzunehmen.
80 Kinder der Oberschule von Bantogodo bekommen mit dem Spendengeld vom Konvoi der Hoffnung ab 1. April eine feste Mahlzeit. Ab nächster Woche bekommen 249 Kinder der Grundschule (von insgesamt 776) ebenfalls eine warme Mahlzeit. Die Kinder kommen von weit her aus der Savanne, oft ohne Proviant von zuhause. Viele sind Waisenkinder.


Ich habe für beide Schulen 26 Säcke Reis, 80 Liter Speiseöl, 100 Sardinendosen und Spaghetti gekauft. Dies sollte bis zum Beginn der Regenzeit (große Ferien) reichen. Die Eltern müssen etwas Gemüse beisteuern. Tomaten gibt es ja genug in den Gärten rund um den See. Wir wollen ja schließlich nur Hilfe zur Selbsthilfe leisten!

Dazu habe ich zwei Ökoherde mit großem Kessel und zwei große Wasserfilter gekauft. Die neuen Ökoherde schaffen nicht nur Arbeit für geschickte junge Männer, sondern verbrauchen auch 40% weniger Brennstoffe, die üblicherweise Frauen und Kinder herbeischaffen müssen.



Jede Schule hat für die Kinder ein Wasserfass aus Oberhausen bekommen. Aber das Wasser aus unseren Tiefbrunnen muss gefiltert werden, weil es nicht frei von Parasiten ist.


Ab der Regenzeit werden die Schulgärten wieder bepflanzt. Für Saatgut und Pflänzlinge werde ich bei meiner nächsten Reise im Mai sorgen. Dann wird auch entschieden wie viele Fahrräder und für welche Kinder angeschafft werden. Natürlich bekommen nur die Kinder eines, die den weitesten Weg haben. Ein solides „Velo“ kostet dort nur 50-60 Euro.
Hier zeigt uns der Bürgermeister gerade den 5-Jahresplan und beklagt, dass er zu wenig Geld von der Regierung für seine „Schäfchen“ bekommt.
Wir danken Herrn Dr. Pflücke und seiner Frau für die Unterstützung unserer Hilfsorganisation und die hervorragende Arbeit vor Ort ganz herzlich.
Herzlichen Dank für das großartige Spendenaufkommen bei unserer Sammlung am letzten Samstag, 28. März 2009!
Sie haben uns über 700 Kartons mit Baby-, Kinder- und Erwachsenenkleidung, Bettwäsche und Schuhe gebracht. Dazu kamen viele Sachen, die als Hilfe zur Selbsthilfe in Osteuropa dienen, wie Werkzeuge und Gartengeräte, Schrauben und Nägel, Haushalts- und Elektrogeräte, 21 Fahrräder für Groß und Klein, 1 Rollstuhl, 10 Paar Krücken und Stöcke, 8 Kinderwagen/Buggys, 4 Nähmaschinen, viele Lebensmittel, Kindernahrung von der Fa. Globus, ein Lieferwagen mit Hänger voll Putzmittel und Toilettenartikel von der Fa. Händel in Bruchsal, 30 Kartons Medizin und Windeln, 6 Matratzen, 3 Faltbetten, 1 Schrankbett, verschiedene therapeutische Hilfsmittel, viele Brillen, viele Spielsachen und Lederbälle, mehrere Schultaschen, 1 Elektroorgel, 1 Computertisch und PC und vieles mehr was wir gar nicht alles im Einzelnen aufzählen können.
Unser Team mit Emma Albert, Barbara Eicher, Claudia Romstein, Judith Jungkind, die beiden Schülerinnen von der Realschule Philippsburg Jasmin Hoffmann und Lavienne Meckes, sowie Stefan Alt, Alois Bräutigam, Jürgen Jurkowitz, Hans Müller, Manfred Rölleke und Ludwig Zimmermann, hatten wieder alle Hände voll zu tun, die Spenden entgegenzunehmen, zu ordnen und zum Teil neu zu verpacken. Leider mussten auch 2 Kubikmeter Schrott aussortiert werden.
Besonderen Dank auch für Ihren Transportkostenanteil von 1.252,10 Euro und zusätzlich 910 Euro für unsere Hilfsprojekte in Afrika. Zusammen mit einigen Industriespenden und der Hilfe der Landesstiftung Baden-Württemberg können wir wieder zwei LKW beladen und auf den Weg bringen.
Herzlichen Dank allen Spendern und Mitarbeitern für dieses tolle Ergebnis! Besonders danken wir auch Moni’s Flohmarktlädchen für die 150 Euro-Spende, den Mitarbeiterinnen der Lebensmittelabteilung der Fa. Globus in Wiesental für die Kindernahrung und einem Witwer der alle Pflegehilfsmittel seiner verstorbenen Frau uns persönlich aus dem fernen Ulm gebracht hat. Dazu kam noch dringend benötigte Baby- und Kinderkleidung und Spielsachen aus den Resten von drei Flohmärkten: der Kindergärten Hambrücken und Altlussheim, sowie vom Eltern-Kind-Treff in Oberhausen. Herzlichen Dank den Organisatorinnen für diese Hilfe für „Kinder in Not“!
Hilfe für Afrika ist uns ein ganz großes Anliegen! Denn wenn wir in Europa in Ruhe leben wollen, müssen wir den Afrikanern helfen, sich selbst zu einem besseren Leben in ihrer Heimat zu verhelfen. Also Hilfe zur Selbsthilfe tut dringend Not! Andernfalls werden wir in Europa von Bootsflüchtlingen „überschwemmt“ werden.
Dabei müssen wir bei Kindern und Jugendlichen anfangen. Nur wenn wir dafür sorgen, dass sie in einem geordneten Umfeld aufwachsen und eine gute Ausbildung geniesen, können sie sich später eine eigene Existenz aufbauen und dem verheerenden Kreislauf der chronischen Armut in ihrer Heimat entgegen wirken.
Deshalb unterstützen wir mit Ihren Geldspenden folgende Selbsthilfe-Projekte:

Es gibt in Afrika zig-tausende Kindersoldaten, die von den Rebellenarmeen von der Straße weggefangen und zum töten und foltern von Menschen missbraucht werden. Sie brauchen nach Ihrem Trauma psychologische Betreuung um die Schrecken des Krieges zu überwinden und Ausbildung, damit sie sich ihre eigene Existenz aufbauen können.

Wir unterstützen auch die Straßenmütter in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Oft selbst noch Kinder werden sie missbraucht und zu Müttern gemacht. Sie irren mit ihrem Baby auf den Straßen von Addis Abeba umher auf der Suche nach Hilfe. Wir geben ihnen für acht Monate Unterkunft und Verpflegung. So lernen sie ihre Kinder in Liebe anzunehmen und zu versorgen. Die jungen Mütter bekommen außerdem eine Ausbildung, damit sie sich mit ihren Kindern später eine eigene Existenz aufbauen können.

In Afrika fehlt es oft an Wasser, um die jungen Anpflanzungen über die Trockenperiode zu bringen. Esel helfen den Bauern das nötige Nass herbeizuschaffen. So bekommen sie reichere Ernten und können Gemüse auf dem Markt verkaufen, um mit den Einnahmen ihren Kindern eine Ausbildung bezahlen zu können. Dieses Pilotprojekt in Burkina Faso was sehr erfolgreich und wird mit je 58 Euro pro Esel weiterhin unterstützt.


Mit Unterstützung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) lassen wir in Burkina Faso, in Dörfern südlich der Sahelzone, Brunnen bauen. Denn bisher mussten die Frauen und Kinder dort 6 bis 8 Kilometer lange Fußmärsche zum nächsten Brunnen machen und die schwere Last auf dem Kopf nach Hause tragen. Da blieb den Kindern keine Zeit mehr in die Schule zu gehen. Die mechanische Pumpe hat einen langen Schwengel und ist auch von Kindern leicht zu bedienen.


Wussten Sie schon, dass Sie heute für nur 50 Euro einen Menschen von der schrecklichen Lepra oder ein Kind von der ähnlich verlaufenden Buruli-Erkrankung heilen lassen können? Wir arbeiten mit der Deutschen Lepra- und Tuberkelose Gesellschaft sehr eng zusammen, um mit Ihren Spenden viele Menschen zu retten und ihnen eine gesicherte Zukunft zu geben.
Spenden Sie bitte für eine bessere Zukunft der Menschen in Afrika!
Spendenkonten: Volksbank Bruhrain, Kraich, Hardt Nr. 10626200, BLZ 66391600; Sparkasse Karlsruhe Nr. 203155809, BLZ 66050101.
Unser Koordinator für die sog. 3. Welt, Hans-Peter Dentler, kam erst kurz vor Weihnachten aus Ruanda zurück. Durch die politischen Wirren mit der Rep.Kongo kam unser Container mit Rollstühlen und Gehhilfen, den wir schon am 28. August abgeschickt hatten, mit erheblicher Verspätung erst am 28. November in Kigali an. Dazu kamen Probleme bei der Verteilung der Hilfsgüter durch Ausgangssperre, fehlenden Treibstoff und unterbrochener Stromversorgung. Als wieder Treibstoff zur Verfügung stand, brach die Stromversorgung zusammen, so dass er seinen gemieteten Lieferwagen nicht betanken konnte.
„Trotzdem konnten wir mehr als 350 behinderten und 600 armen Menschen in Ruanda eine direkte Hilfe zukommen lassen“, sagte Hans-Peter Dentler nach seiner Rückkehr. „Dem Innenministerium Rheinland-Pfalz, das die Transportkosten des Containers bezahlte, dem Partnerschaftsbüro in Kigali, den vielen Spendern, sowie allen beteiligten Menschen die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, möchte ich meinen besonderen Dank für ihre Hilfe und Unterstützung aussprechen“, bemerkte Hans-Peter Dentler weiter.
Nochfolgend einige Bilder und Berichte über die geleistete Hilfe, speziell über nachhaltige und wiederholte Hilfsmaßnahmen. Insgesamt wurden 114 Rollstühle für Kinder und Erwachsene, 20 Toilettenstühle, 142 Paar Krücken, 85 Gehstöcke, 12 Krücken mit Vierfuß, 43 Rollatoren, 5 Behinderten-Kinderwagen, 2 Dekubitusmatratzen, 600 gebrauchte Brillen und 20 Beinprothesen verteilt. Es würde zu weit führen auch dazu die Fotos hier zu zeigen.








Unser 3. Welt Koordinator, Hans-Peter Dentler, kommt in die Jahre und möchte aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten. Er organisiert seit fast 10 Jahren die Reparatur, den Versand und die Verteilung von Rollstühlen, Gehhilfen und anderen orthopädischen Hilfsmitteln direkt vor Ort an die bedürftigen Menschen. Außerdem koordiniert er während seiner mehrwöchigen Aufenthalte dort spezielle, dringend erforderliche Verbesserungsmaßnahmen, sogar kleinere Renovierungs- und Bauprojekte.
Schwerpunkte seiner Arbeit liegen momentan in Peru, Bolivien, Ruanda, Kenia und Sri Lanka. Wir verschicken pro Jahr 4-5 Schiffscontainer mit reparierten/gereinigten Geräten und er reist zwecks Verteilung nach, sobald diese am Bestimmungsort eingetroffen sind. Die gebrauchten Gerätschaften werden uns von Reha-Zentren, Krankenkassen, Alters- und Pflegeheimen und der Industrie (besonders auch neue Ersatzteile) zur Verfügung gestellt.
So hat er bis jetzt schon über 9.000 behinderten und/oder kranken Menschen direkt vor Ort zu etwas mehr Mobilität und Lebensqualität verholfen. Er ist in seinem ersten Beruf Elektrotechniker und in seinem zweiten Beruf Naturheilpraktiker, spricht drei oder vier Fremdsprachen und ist damit natürlich für diese Art von Aufgaben sehr gut geeignet. Dazu kommt noch, dass er alle seine Reisekosten aus eigener Tasche (von seiner Rente!) bezahlt.
Wer hat Interesse, Ausbildung und die finanzielle Ausstattung zunächst mit ihm zu reisen und später einmal diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen?
Die Ausbildung würde zunächst durch „mitreisen“ in die fernen Länder erfolgen. Wir sind auch sicher, dass es sehr schwer sein wird Jemanden mit exakt seinen Voraussetzungen und Idealen zu finden. Wir könnten uns deshalb auch eine Arbeitsteilung vorstellen, falls die Vorraussetzungen nicht alle von einer Person erfüllt werden können. Denn wir müssen und wollen seine Projekte zugunsten der „Ärmsten der Armen“ in der 3. Welt irgendwie weiterführen.
Es wäre auch geradezu frevelhaft, wenn man die vielen, relativ guten Hilfsmittel, die in unserem Gesundheitssystem nicht mehr gebraucht werden, verschrotten würde anstatt sie denen zu bringen, die keine Hilfe von Ihrem Staat erwarten können.
Der nahe Wohnort des gesuchten Kandidaten in der Gegend von Karlsruhe wäre nicht so wichtig, weil er sich speziell auf die Reise-/Verteilungstätigkeit konzentrieren sollte. Die Organisation der Reparaturen/Verladungen in/von unserer Werkstatt/Lager in Karlsruhe-Oberreut können wir durch unser freiwilliges Personal von hier aus bewerkstelligen.
Bitte melden Sie sich bei Eignung und Interesse bei: MRoelleke@t-online. de.