Unsere Sammelaktionam Samstag, 10. Juni 2006, war wieder ein großer Erfolg!
Es kamen fast 1.000 Kartons an Textilien, 12 Fahrräder, 8 Kinderwagen/Buggy’s, viele Brillen (bis jetzt rund 17.000!) und Hörgeräte, 12 Banankartons voll mit Medikamenten für die Narkoseärztin Francine Tatio (sie sorgt für die Verteilung in Burkina Faso), Windeleinlagen, Toilettenartikel, Kindernahrung und andere Lebensmittel, sowie etliche Kartons an leichter Kleidung und viele kleine Spielsachen und Plüschtiere für Sri Lanka. Außerdem kamen viele Wolldecken, Hacken, Ansichtskarten und Briefmarken/-Sammlungen.
Im Bild unsere freiwilligen Helfer bei der Entgegennahme, Sortierung und Verpackung von Sachspenden.
Dazu wurden uns für die Transportkosten von den Sachspendern noch 1.112,80 € anvertraut, was zwar nicht ganz ausreicht, aber mit früheren Spenden zusammen die 1.500 € Transportkosten nach Weißrussland abdecken kann. Für alle Geld- und Sachspenden und auch für die gute Resonanz bei unser Unterschriften-Aktion gegen den Hungertod in der 3. Welt, sagen wir nochmals herzlichen Dank.
Die Staatsverschuldung der Entwicklungsländer ist in erster Linie für den jährlichen Hungertod von 36 Millionen Mitmenschen (lt. WHO, darunter lt. Unicef 10,6 Millionen Kinder!) verantwortlich. Eine mörderische Zinslast hemmt jegliche Entwicklung zum Guten und macht nur die global operierenden Weltkonzerne immer reicher und die Entwicklungsländer von diesen immer abhängiger und ärmer. Der Schweizer Diplomat und Schriftsteller Jean Ziegler, Sonderberichterstatter der UNO für das Recht auf Nahrung, schreibt in seinem Buch ‚Das Imperium der Schande’:
„Wer an Hunger stirbt, stirbt als Opfer eines Mordes. Und der Mörder trägt einen Namen, er heißt: Verschuldung.“ Und weiter: „Die subtile Gewalt durch IWF und Privatbanken der reichen Länder aufgrund der hohen Verschuldung, ist an die Stelle der sichtbaren Brutalität der früheren Kolonialherren getreten.“
Über diese gezielte Verschuldungspolitik berichtet er in seinem Buch mit vielen, erschreckenden Beispielen.
Unsere Hilfsorganisation, Konvoi der Hoffnung e. V., Oberhausen-Rheinhausen, kann trotz der vielen Sach- und Geldspenden, die wir dankenswerter Weise von Ihnen, unseren Mitbürgern immer wieder erhalten, nur einzelne Projekte unterstützen und nur begrenzt Hilfe zur Selbsthilfe den armen Mitmenschen dort geben.
Nur ein vollständiger Erlass der Staatsschulden für alle Entwicklungsländer kann den millionenfachen Hungertod in der Welt aufhalten und endgültig beenden. Wir reichen Länder und insbesondere die Großkonzerne und -Banken sind für dieses Unrecht verantwortlich.
Deshalb möchten wir die Politiker der Weltbank, der Europäischen Union und unseres Landes auf dieses Unrecht aufmerksam machen. Ein vollständiger Schuldenerlass wäre die beste Entwicklungshilfe und könnte die massenhafte Landflucht aus Afrika und den armen Ländern der Welt in die wohlhabenden Länder aufhalten.
Bitte unterstützen Sie unsere Online-Petition. Senden Sie einfach eine E-Mail mit Ihrem Namen, Vornamen und Wohnort an folgende E-Mail-Adresse:
Mit Ihrer E-Mail stimmen Sie der Speicherung und der Weitergabe Ihrer Daten an die oben genannten Institutionen zu.
Samstag, 29. Juli 2006, wieder große Sammelaktion von 8 bis 12 Uhr,
in der Recyclinghalle in Oberhausen, Weiherweg 22.
Wir bitten um gute, saubere und funktionstüchtige Spenden für Mitmenschen in Not in Osteuropa, der 3. Welt und Deutschland.
Bitte unterstützen Sie uns auch bei den Transportkosten, auch wenn Sie nur einen oder zwei Kartons bringen! Verpacken Sie bitte Ihre Spenden in stabilen Kartons, möglichst Bananenkartons und nicht größer als solche. Größere Kartons und Plastiksäcke eignen sich nicht für den Transport!
Ausdrücklich möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass wir keine Entsorger sind. Bitte spenden Sie uns nur gute Sachen, die Sie übrig haben, aber auch selbst wieder verwenden würden. Nur damit können wir unseren Mitmenschen wieder etwas Hoffnung und Lebensmut geben.
Einzelheiten über die benötigten Sachen finden Sie auf unserer separaten Aufstellung. Für Sri Lanka benötigen wir dringend auch immer leichte, frisch gewaschene Kinder- und Erwachsenenkleidung, sowie Prothesen aller Art. Wir bitten um einen entsprechenden Vermerk auf dem Karton. Auch kleine, frisch gewaschene Plüschtiere und Spielzeugautos sind immer willkommen.