19.09.2010 | 120 m3 Hilfsgüter verladen!
Aus der Sammelaktion am 4. September konnten wir am Dienstag (14.9.) 120 m3 Hilfsgüter für die ehemaligen „Banater Schwaben“ in Rumänien verladen.Nochmals herzlichen Dank allen Spendern und der kompletten Verlademannschaft mit Heinrich Brand, Alfred Ebner, Jürgen Jurkowitz, Dieter Notheisen, Peter Pelz, Günter Pietsch und Helmut Hrina, der den Stapler von Werner Bohn bediente. Dank Gabelstapler konnten wir die Verladung in nur viereinhalb Stunden bewältigen.
Besten Dank auch der Baden-Württemberg-Stiftung, die uns zugesagt hat, die Hälfte der Transportkosten in Höhe von 1.680 Euro zu tragen. Ohne diesen Zuschuß könnten wir die Hilfsgüter nicht direkt zu den bedürftigen Menschen bringen, weil die Geldspenden unserer Mitbürger dafür nicht ausreichen.
Der LKW kam bereits am Donnerstag (16.9.) an und wurde mit großer Dankbarkeit am nächsten morgen von den Empfängern abgeladen. Besonders willkommen waren die 35 Fahrräder, denn in der Stadt Bocsa mit rund 20.000 Einwohnern und einer Ausdehnung von 7,5 km gibt es jetzt keinen Busverkehr mehr. Die privaten Betreiber sind alle pleite und die Stadt hat kein Geld einen öffentlichen Nahverkehr einzurichten. Viele Menschen müssen zu Fuß ihren Arbeitsplatz erreichen, weil das Geld für Taxifahrten natürlich nicht reicht.
In den vergangen vier Jahren unserer Zusammenarbeit hat Humanitas Bocsa mit unseren Hilfsgütern schon folgenden Institutionen geholfen:
In Bocsa: Zentrum für arme Kinder, Behindertenverein, Kindergarten, Sonderschule, Krankenhaus, kath.Kirche.
In Resita: Verein für obdachlose Kinder, Behinderten-Verein, orthod.Kirche, Altersheim.
Außerdem werden in Zusammenarbeit mit Humanitas Bocsa und der Kath.Kirchengemeinde Tirol (Sr. Katharina) ca. 500 Familien mit sozialen Problemen in Bocsa, Resita und Tirol (und Umgebung) betreut und mit dem Nötigsten aus unseren Hilfslieferungen ausgestattet. Hier einige Fotos von Sr. Katharina, bei denen sie auf der Rückseite folgende Vermerke geschrieben hat:
Dies ist unsere beim Starkregen eingestürzte Garagenmauer. Helmuth und Mischu haben sie mit Material aus Oberhausen wieder aufgebaut und verputzt. Danke!
Die Kinder von unserem Dorf Tirol haben sich „neue“ Kleider aussuchen dürfen. Die beiden Mädchen unten sind Töchter von Alkoholiker-Eltern, die völlig verwahrlost waren.
Das bewohnte Haus unten benötigt auf der Hofseite noch neue Fenster und das Dach müsste repariert werden, weil es überall rein regnet. Auch bei uns (wir wohnen im 200-Jahre alten ehemaligen Pfarrhaus) ist das Dach undicht.
Die meisten Wohnhäuser haben noch Lehmwände die bei großer Feuchtigkeit aufweichen und zerfallen.
Das Haus hat auf der Vorderseite bereits „neue“ Fenster aus Oberhausen bekommen.
Unten werden die gespendeten Möbel und Kleider verladen und zu den betroffenen Menschen der großen Überschwemmung im Juni/Juli gebracht, die zum Teil alles verloren haben.
Das Bitumen-Dach des Hauses unten ist ebenfalls undicht geworden. Ob Sie da noch etwas für uns machen könnten?
















