24.06.2010 | Von Burundi nach Nicaragua

Kaum aus Burundi zurück, haben wir heute mit unserem 3. Welt-Koordinator Hans-Peter Dentler einen großen 40-Fuß Schiffscontainer mit 210 Rollstühlen für Nicaragua beladen und verschickt. Dies war bereits der 5. Container in diesem Jahr – ein neuer Rekord! IMGP2098 K

Am kommenden Sonntag fliegt er zunächst nach Peru, von da aus nach Bolivien und danach nach Nicaragua. Die enge Zusammenarbeit mit Caritas International ermöglicht es ihm, die Reise so zu kombinieren, dass er mit einer Südamerika-Reise gleich drei Groß-Container mit Hilfsmitteln für behinderte Menschen dort direkt verteilen kann.

Caritas International sorgt vor Ort für die Entzollung und Einlagerung der Hilfsgüter und zahlt teilweise auch die Frachtkosten. Den Container nach Peru hat die Fa. Vogelsitze Karlsruhe finanziert. Herzlichen Dank an beide Institutionen!

Mit einem Klein-LKW fährt dann Hans-Peter Dentler mit den entsprechenden Hilfsmitteln die vorher ausgewählten Orte ab, besucht die gemeldeten, behinderten Menschen, übergibt die Hilfsmittel und macht eine Gebrauchseinweisung. Nach Foto und Dokumentation der Übergabe fährt er zum nächsten Ziel weiter. So ist er bis zu vier Wochen unterwegs um den Inhalt eines einzigen Containers zu verteilen. Dabei zahlt er alle Reisekosten immer selbst. Herzlichen Dank ihm und allen freiwilligen Mitarbeitern in der Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe-Oberreut, sowie Caritas International für diese einmalige Initiative.

Sehen Sie im folgenden einige Bilder unserer Hilfe während seiner Verteilungsreise in Burundi im letzten Monat:

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Dieser Mann muss „Schuhe“ an den Händen tragen, um sich fortbewegen zu können. Mit dem übergebenen Rollstuhl (Bild unten) erhält er eine ganz neue Lebensqualität.

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Das „Neue“ macht Kindern natürlich zunächst Angst, bevor sie sich übermütig freuen.

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Mit diesem „neuen“ Gynäkologenstuhl können jetzt schwangere Aidskranke besser behandelt werden, um ein übergreifen der Krankheit auf das Baby zu verhindern. Dem Dankbrief der „Weißen Väter von Burundi“ ist nichts hinzuzufügen.

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Diese bunten, sogenannten „Lepra-Decken“ werden von Frauen der Region Nordbaden gestrickt und finden in Afrika dankbare Abnehmer.

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Auch die gesammelten, gebrauchten Brillen sind bei den sehbehinderten Menschen in Burundi sehr begehrt. Es wird einfach solange probiert bis eine passt.

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In diesem Heim mit 119 Straßenkindern sind die Matratzen nicht mehr als solche zu erkennen (siehe Bild oben). Hans-Peter Dentler hat neue Matratzen besorgt und die Freude der Kinder und Jugendlichen kennt kaum Grenzen.

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Auch über die neuen T-Shirts und Mützen, eine Spende der Fa. Peek & Cloppenburg in Egelsbach, freuen sich die armen und behinderten Menschen.

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