13.04.2010 | Präzise Verlade-Planung
Auch zwischen unseren Sammelaktionen kommen Hilfsgüter an oder werden in kleineren Mengen zum Versand gebracht.So geschehen letzte Woche, als im Mütterwerk Heidelberg ein Sprinter mit 100 Säcken Textilien, einigen Rollstühlen und andere Pflegesachen, von unserem Mitarbeiter Heinrich Brand, abzuholen waren.
Freunde aus Burkina Faso (unteres Bild v.l.n.r.: Stéphane, Rebecca, Amadeus) haben auch wieder medizinisch-technische Hilfsgüter bei uns abgeholt, die in einem Transport für die Kranken- und Entbindungsstation in Bantougdo dorthin mitgenommen werden.
Somit ist Lagerhaltung und der Versand immer genau abzustimmen. Denn, auf der einen Seite wollen wir keine „Luft“ teuer transportieren, auf der anderen Seite soll die Halle vor der nächsten Sammelaktion möglichst leer sein. Dies ist uns dieses Mal besonders gut gelungen. Bei der großen Verladung an diesem Montag war der LKW mit 120 m3 Ladefläche am Ende lückenlos bis oben hin gefüllt und die Halle komplett geleert.
Die Hilfsgüter gehen dieses Mal in das bitter arme Komitat Tolnau (ehemalige Donauschwaben) nach Ungarn, wo unser Osteuropa-Koordinator, Bernhard Schilling, mit seiner Frau Renate die Sachen persönlich an bedürftige Menschen und kinderreiche Familien verteilt. In der Ladung u.a. eine Einbauküche, eine komplette Schuhmacherwerkstatt, eine Betonmischmaschine, 650 Kartons und 23 Plastikfässer, gefüllt mit Kleidung, Bettwäsche und Schuhen und vieles mehr. Dazu verluden wir noch andere Hilfsgüter, wie 11 Fahrräder, Werkzeuge, ein 1000-Liter Wasserfass, 4 Autoreifen, 4 Nähmaschinen, 2 Fenster und vieles mehr, was zur Selbsthilfe geeignet ist. Nochmals herzlichen Dank allen Spendern und der Landesstiftung Baden-Württemberg, welche die Hälfte der Transportkosten übernimmt!
Danke auch unserem Verladeteam mit Alois Bräutigam, Heinrich Brand, Alfred Ebner, Albrecht Hartkorn, Hubert Moos, Dieter Notheisen, Günter Pietsch und Werner Bohn (mit Mitarbeitern aus Rumänien).







