16.12.2009 | Baumaterial für Osteuropa

Dank einer riesigen Spende der Fa. Baumit Bayosan in Hindelang konnten wir zwischen dem 24. November und 16. Dezember drei große Lastzüge Bau- und Isoliermaterial nach Osteuropa liefern.

Zunächst wurde ein Lastzug in der NL-Aldingen geladen und zu den ehemaligen „Donau-Schwaben“ nach Mucsi geliefert. Dort werden Kindergarten und Gemeindehaus außen saniert, um Kälte und Feuchtigkeit aus den Räumen zu halten. Dann brauchen die Kinder im Winter hoffentlich nicht mehr die Mützen im Kindergarten aufbehalten.

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Der zweite LKW ging am 8. Dezember direkt von der NL-Biblis in die selbe Region nach Sagetal (Szagadát), wo ebenfalls ein Kindergarten, eine Altentagesstätte sowie das Kulturhaus saniert werden. Aber auch eine Sozialwohnung in diesem „Wohnhaus“ (unten) muss renoviert werden.

Neues Haus der Familie V 1

Der dritte Lastzug ging heute direkt von der NL-Landsberg/Lech zu den ehemaligen „Karpaten-Deutschen“ nach Mátészalka in Nordost-Ungarn. Das Krankenhaus der Johanniter-Unfallhilfe hatte 2004, durch die Überschwemmung der Theiß, starke Hochwasserschäden erlitten. Diese sollen gleich im Frühjahr durch die gespendeten Bau- und Isoliermaterialien behoben werden.

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Das Krankenhause liegt an der ukrainischen Grenze. Viele grenznahe, ukrainische Eltern bringen ihre kranken Kinder im Spätjahr zu den Johannitern, die nach ungarischem Gesetz diese nicht abweisen dürfen. Manche Eltern sind so arm, dass sie monatelang ihre Kinder dem Krankenhaus überlassen und diese erst im Frühling wieder abholen können.

Herzlichen Dank der Fa. Baumit Bayosan aber auch der Landesstiftung Baden-Württemberg, die für diese – wie für alle Transporte nach Osteuropa – die Hälfte der Transportkosten übernommen hat.


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