09.08.2009 | Pro Afrika – Contra Abwrackprämie
PKW-Kombi wird als Krankenwagen in Burkina Faso eingesetztDer Afrika-Koordinator des Konvoi der Hoffnung, Dr. Rolf Pflücke, berichtete nach seiner letzten Reise in das Dorf Bantougdo in Burkina Faso im Mai, wie dringlich ein Krankenwagen dort gebraucht würde. „Die nächste Klinik liegt 50 km entfernt und wenn es in unserer Krankenstation oder im Entbindungshaus dort zu Komplikationen kommt, sind die Menschen tot, bis sie im Eselskarren dort ankommen“. Herr Abdulkadir Baz griff den Gedanken sofort auf und spendete einen gut erhaltenen Mercedes-Kombi älteren Baujahrs für diesen Zweck. Er betreibt in Kirrlach eine Autowerkstatt und richtet mit einem Mitarbeiter gebrauchte, aber auch Oldtimer-Autos wieder her.
Jetzt haben unsere zwei Freunde aus Burkina Faso, Stephane Souli (Apotheker) und seine Frau Francine Tatio (Ärztin) bei einer feierlichen Übergabe das Auto entgegengenommen Danach wurde es in Oberhausen bis unters Dach mit medizinisch-technischen Hilfsgütern beladen und von den beiden Afrikanern nach Hamburg gefahren. Dort wird es im Freihafen auf ein Schiff geladen und nach Afrika gebracht.
Herzlichen Dank Herrn Baz und seiner Familie für diese großartige Spende! Symbolisch wurde ihm dafür von Manfred Rölleke, dem stellvertretenden Vorsitzenden vom Konvoi-Team, eine türkische 50 Kurus-Münze (im Wert von 25 Cent) überreicht.

Im Bild v.r.n.l.: Frau Baz, Herren Souli, Baz und Rölleke.
Besten Dank auch unserem Bundestagsabgeordneten, Olav Gutting, der 300 Euro zu den Transportkosten für das Auto nach Afrika beisteuerte.