09.06.2009 | TV-Film generiert viele Anfragen
In diesem Jahr lief zum zweiten Mal in Kabel Eins die Reportage „Challenge“ mit dem Titel „Im Schatten des Kilimanjaro: Hilfe für behinderte Menschen in der 3. Welt“. Durch diese beispiellose Initiative unseres 3.Welt-Koordinators, Hans-Peter Dentler fühlten sich wohl viele Menschen herausgefordert, bei der „Hilfe für die Ärmsten der Armen“ mitzuhelfen.
Falls Sie in Behinderteneinrichtungen in Deutschland arbeiten, wo ja bekanntlich oft sehr gut erhaltene Sachen für Behinderte ausgeschrottet werden – weil sie niemand reparieren kann oder will –, dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Wir haben bis jetzt mehr als 10.000 Menschen in der 3. Welt eine bessere Lebensqualität und neue Hoffnung gebracht. Gleichzeitig reduzieren wir unser Müllaufkommen in Deutschland und schützen so die Umwelt. 


Wir unterhalten in einer ehemaligen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut eine große Werkstatt mit Lager für Rollstühle und andere orthopädische Gegenstände. Freiwillige Mitarbeiter arbeiten dort an vier oder fünf Vormittagen pro Woche ohne jegliche Vergütung für die gute Sache. Die meisten der reparierten/gereinigten Sachen werden in Schiffscontainer verladen und in Entwicklungsländer geschickt, wo sie von Hans-Peter Dentler persönlich an behinderte Menschen verteilt werden. Manchmal geben wir auch Sachen an das Internationale Rote Kreuz weiter, um mobile Krankenhäuser in Notstandsgebieten auszustatten. Denn Hans-Peter Dentler stößt mit vier bis fünf Verteilreisen pro Jahr an seine physische Grenze und im Lager Karlsruhe wird es immer enger. 


Wir suchen deshalb auch dringend eine(n) freiwillige(n) Mitarbeiter(in) – Arzt oder Naturheilpraktiker mit technischer Begabung –, die/der (auch finanziell) in der Lage wäre, solche Aktionen durchzuführen. Dazu wäre sehr viel Idealismus von Nöten, denn er/sie müsste alle Reisekosten aus eigener Tasche bezahlen, wie das auch Hans-Peter Dentler tut (5-6.000 Euro/Jahr).
Die ganze Aktion beruht auf rein ehrenamtlicher Basis. Kommerzielle Nutzung ist durch unsere Vereinssatzung ausgeschlossen. Spendenquittungen können ausgestellt werden, weil wir eine gemeinnützige Organisation sind. Alle Aktiven im „Konvoi der Hoffnung“ tragen ihre Verwaltungs-, Reise- oder Fahrtkosten selbst, so dass alle Spendengelder 100% bedürftigen Menschen Zugute kommen. Spendenquittungen sind bis 20% des zu versteuernden Einkommens beim Finanzamt absetzbar.