13.01.2009 | Ruanda-Hilfe mit Hindernissen

Unser Koordinator für die sog. 3. Welt, Hans-Peter Dentler, kam erst kurz vor Weihnachten aus Ruanda zurück. Durch die politischen Wirren mit der Rep.Kongo kam unser Container mit Rollstühlen und Gehhilfen, den wir schon am 28. August abgeschickt hatten, mit erheblicher Verspätung erst am 28. November in Kigali an. Dazu kamen Probleme bei der Verteilung der Hilfsgüter durch Ausgangssperre, fehlenden Treibstoff und unterbrochener Stromversorgung. Als wieder Treibstoff zur Verfügung stand, brach die Stromversorgung zusammen, so dass er seinen gemieteten Lieferwagen nicht betanken konnte.

„Trotzdem konnten wir mehr als 350 behinderten und 600 armen Menschen in Ruanda eine direkte Hilfe zukommen lassen“, sagte Hans-Peter Dentler nach seiner Rückkehr. „Dem Innenministerium Rheinland-Pfalz, das die Transportkosten des Containers bezahlte, dem Partnerschaftsbüro in Kigali, den vielen Spendern, sowie allen beteiligten Menschen die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, möchte ich meinen besonderen Dank für ihre Hilfe und Unterstützung aussprechen“, bemerkte Hans-Peter Dentler weiter.

Nochfolgend einige Bilder und Berichte über die geleistete Hilfe, speziell über nachhaltige und wiederholte Hilfsmaßnahmen. Insgesamt wurden 114 Rollstühle für Kinder und Erwachsene, 20 Toilettenstühle, 142 Paar Krücken, 85 Gehstöcke, 12 Krücken mit Vierfuß, 43 Rollatoren, 5 Behinderten-Kinderwagen, 2 Dekubitusmatratzen, 600 gebrauchte Brillen und 20 Beinprothesen verteilt. Es würde zu weit führen auch dazu die Fotos hier zu zeigen.

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