23.01.2008 | Planungen und Ziele für 2008

Mit guten, sauberen und funktionierenden Sachspenden wollen wir Hilfe zur Selbsthilfe leisten, damit aus Spendenempfängern, Freunde werden! Außerdem müssen wir bei den Spendern das Bewusstsein wecken, dass wir ihre Unterstützung bei den Transportkosten brauchen! Wir benötigen mindestens 3 Euro pro Karton.

Wir planen wieder 6 bis 7 große Sammelaktionen: Immer Samstag vormittags, 9. Februar, 8.März, 3. Mai, 28. Juni. In der 2. Jahreshälfte wahrscheinlich Ende August, Mitte Oktober und Anfang Dezember 2008.

Für wen sammeln wir? Für Mitmenschen in unserer Umgebung (Lebensmittel sogar wöchentlich), in Deutschland, Osteuropa, Afrika, Lateinamerika und Südostasien. Auch für die Jugenddörfer Klinge/Odenwald, Krizevci/Kroatien, sowie für ein Waisenhaus im Süd-Libanon (Geld), damit die Kinder als Erwachsene einmal selbständig im Leben bestehen können

Was sammeln wir? Alles was für Mitmenschen Hilfe zur Selbsthilfe sein kann. Das heißt, wir benötigen alles andere viel dringender als Erwachsenen-Kleidung. Außerdem müssen alle Sachen funktionstüchtig sein. Deshalb ist bei und nach den Sammlungen eine zielgerichtete Qualitätskontrolle von Nöten und, unter Umständen müssen wir auch beschädigte, aber lebenswichtige Dinge vor der Verladung reparieren. Dazu brauchen wir 2-3 ehrenamtliche Mitarbeiter die sich vor und nach den Sammlungen um eine ordentliche Lagerhaltung und Qualitätskontrolle bemühen.

Immer wichtiger wird auch, Kontakte zu Firmen, Behörden, Presse, Schulen und einflussreichen Personen zu pflegen. Dazu gehört, die Werbung in allen Medien zu intensivieren. Wir müssen unsere „Botschaft“ kurz, klar und einfach den Menschen verständlich machen, um ihre Unterstützung zu bekommen. Da wir von der Presse oft als „Stiefkinder“ behandelt werden erwägen wir auch, durch Kleinanzeigen auf uns und unsere Ziele aufmerksam zu machen. Ganz wichtig ist uns auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Schulen damit schon früh das Bedürfnis nach sozialem Engagement geweckt wird.

Am nötigsten brauchen wir Geldspenden. Denn nur damit können wir die steigenden Transportkosten mit Lastzügen nach Osteuropa und die so genannte 3. Welt mit Schiffscontainern bezahlen. Darüber hinaus müssen wir dringend notwendige Selbsthilfe-Projekte mit Geld unterstützen.

So wollen wir weitere 50 junge Mädchen bzw. Mütter mit Kindern in Addis Abeba (Äthiopien) von der Strasse holen, damit sie lernen Ihre Babys anzunehmen und zu pflegen, dazu eine Ausbildung absolvieren, um mit ihren Kindern selbstständig im Leben bestehen zu können.

Wasser bedeutet in Afrika Leben für Menschen! Wir möchten daher mindestens 2 weitere Brunnen in Afrika bauen lassen! Auch sammeln wir Brillen für die 3. Welt. Hier hoffen wir in diesem Jahr die 25-tausensdste Brille zu bekommen.

Ein großes Anliegen ist uns auch, Existenzgründungen zu fördern, weil dadurch Arbeitsplätze geschaffen werden und diese – wie ein Schneeballsystem – für eine verbesserte Lebensqualität sorgen.

Unser Koordinator für die so genannte 3.Welt, Hans Peter Dentler, rettet jedes Jahr hunderte von Rollstühlen vor dem Verschrotten! Er repariert diese Rollstühle in einer ehemaligen katholischen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut. Dabei unterstützen Ihn die Mitarbeiter des Konvois aktiv. Hier werden aber noch Mitarbeiter gesucht, welche dienstags von ca. 8 bis 13 Uhr mitarbeiten (leicht anzulernen). Hans Peter Dentler, verteilt in Afrika, Peru und Sri Lanka jedes Jahr 3 bis 4 Container mit Rollstühlen und anderen Hilfsmitteln direkt an behinderte Mitmenschen. Dieses Jahr kommen wahrscheinlich noch Bolivien und Java dazu. Durch gezielte Projekte vor Ort versucht er, zusätzlich noch Not zu lindern bzw. Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Diese wichtigen, direkten Hilfsaktionen unterstützen wir ebenfalls weiterhin mit Geld! Er trägt dabei sämtliche Reisekosten selbst, wie überhaupt die Mitarbeiter vom Konvoi der Hoffnung alle Fahrtkosten und andere Verwaltungskosten selbst bezahlen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schulung unserer Mitarbeiter damit sie Fragen der Spender professionell beantworten können. Aber sie müssen auch wissen und erläutern können, dass wir für Mitmenschen arbeiten, die Hilfe brauchen. Denn nur wenn Hunger, Not und Überlebensangst beseitigt werden, sowie Bildung ermöglicht wird, wird die Welt wieder friedlicher werden. Dazu sind mehrere Versammlungen in diesem Jahr geplant. Die erste wird bereits am Mittwoch, 27. Februar um 19 Uhr bei Otto Fischer stattfinden.


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