16.10.2008 | Konvoi der Hoffnung informierte
Trotz Fußballländerspiel konnte Otto Fischer im Bürgerhaus Wellensiek & Schalk, Oberhausen, eine stattliche Besucherzahl, darunter Bürgermeister Büchner, willkommen heißen. Sein Dank ging besonders an die Gäste aus Burkina Faso und aus Karlsruhe, aber auch an die zahlreichen Spender und Förderer, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Hier im Bild v.l.n.r., Herr Bürgermeister Martin Büchner, Herr Martin Weis und Frau Kessler, Karlsruhe.
Danach ergriffen 6 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Grundschule Huttenheim, die mit Frau Trautwein gekommen waren, das Mikrofon. Jedes Kind sagte einen schönen Reim über ihre Beweggründe und übereichten am Ende dem völlig überraschten Otto Fischer eine Spende von 80 Euro für die Heilung von leprakranken Kindern. Dieser bewegende Augenblick wurde vom Publikum mit tosendem Applaus honoriert.
Jetzt stellte der 3.Welt-Koordinator Hans-Peter Dentler seine direkten Hilfen für kranke und behinderte Menschen in Afrika, Südamerika und Sri Lanka vor. Jedes Jahr werden von ihm persönlich 3 bis 4 Schiffscontainer voll mit Rollstühlen, Gehhilfen und anderen Hilfsmitteln dort verteilt. Besonders begehrt sind dabei die Spezialanfertigungen für Schwerstbehinderte. Er bedankte sich auch besonders für die großartige Unterstützung der Konvoi-Mannschaft in seiner Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe-Oberreut.
Danach beschrieb der 2. Vorsitzende Manfred Rölleke die Ziele der Hilfsorganisation, das Spendenaufkommen und die Verwendung der Geld- als auch Sachspenden in Deutschland, Osteuropa, im nahen Osten und in Afrika. So werden mittellose Familien, Waisenhäuser und Kinderheime mit Lebensmitteln und Sachleistungen unterstützt, Kindersoldaten und Straßenmütter in Afrika resozialisiert, Lepra-Kranke geheilt, sowie Existenzgründungen durch Kleinkredite unterstützt.
Nach einer kurzen Pause, während der sich die Besucher bei den Verantwortlichen und Mitarbeitern der Hilfsorganisation weiter informieren konnten, sprach der Apotheker Stephane Souli aus Burkina Faso über die Verteilung unsere Containerlieferung und den Fortschritt des Brunnenbaus in seinem Heimatland. Mit bewegenden Bildern dokumentierte er die Freude der Menschen über die Hilfsmaßnahmen.
Am Schluss bedankte sich Otto Fischer für die interessanten Vorträge und für den guten Besuch der Informationsveranstaltung, besonders auch durch junge Leute, und erläuterte die weiteren Zielsetzungen der Hilfsorganisation.



