22.12.2006 | Schüler der Thomas Morus Realschule Östringen sammelten Hilfsgüter

„Das war echt cool!“, diesen Satz hörte man immer wieder von den beteiligten Schülern als am Dienstag vor Weihnachten die gesammelten Hilfsgüter Herrn Fischer übergeben wurden.

Bereits im Oktober waren die Schüler und Eltern der 7. Klassen darüber informiert worden, dass das themenorientierte Projekt „Soziales Engagement“ im Rahmen des Religionsunterrichtes stattfinden und von Frau Heidrun Fillinger, Herrn Peter Mohr, Frau Margarita Rupp und Frau Jutta Wesslein begleitet werden wird.

Es sollte auch in diesem Schuljahr, wie in den beiden letzten Jahren, der „Konvoi der Hoffnung“ durch verschiedene Aktionen, die die Schüler durchführen, unterstützt werden. Zu Beginn lernten die Schüler den Gründer des „Konvois der Hoffnung“, Herrn Fischer, und seinen Mitarbeiter Herrn Rölleke kennen. Beide berichteten wie es zu der Gründung der Hilfsorganisation kam. Die Schüler erfuhren wo und wie überall in der Welt hilfsbedürftige Menschen durch den „Konvoi der Hoffnung“ unterstützt werden. In einer anschließenden Fragerunde erfuhren die Schüler weitere interessante Details zu den einzelnen Projekten.

Man war sich sehr schnell einig, dass bei der ersten Aktion Kleider und Spielzeug für Kinder in Weißrussland und Ruanda gesammelt werden sollen. In den Wochen vor Weihnachten wurde nun eifrig gesammelt. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen brachten Kinder und Erwachsenenkleider, Spielsachen und Kuscheltiere, Schreibzeug und Schulmaterialien mit.

In den Klassenzimmern wurde alles sortiert und in Bananenschachteln verpackt. Und was da alles zusammenkam: ungefähr 500 Kuscheltiere, ca. 50 Schachteln mit Kleidern und Schuhen, 10 Schachteln Spielzeug, ein Fahrrad und ein Paar Krücken.

Um die Transportkosten der Güter an den Bestimmungsort bestreiten zu können, wurden in der Schulküche Waffeln gebacken und an die Mitschüler der Realschule verkauft. Der Waffelverkauf erbrachte 235 Euro.

Dann endlich war es soweit. Am Dienstag vor Weihnachten konnten alle Schüler der 7. Klassen und deren Religionslehrer die zusammengetragenen Hilfsgüter sowie das Geld für die Transportkosten Herrn Fischer übergeben. Wie man auf dem folgenden Bild sehen kann (Herr Fischer inmitten der großen Schülerschar), war die Freude über diese erfolgreiche Sammelaktion auf beiden Seiten sehr groß.


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